Gute Zitate von Lao-tse



  -   Eine Sammlung der besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Lao-tse".
 


Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.


Gut geht, wer ohne Spuren geht.


Wissen, dass man nichts weiß, das ist das Allerhöchste.


Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.
Schwer und Leicht vollenden einander.
Lang und Kurz gestalten einander.
Stimme und Ton vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.


Wenn Güte als gut gelten will, wird sie zu Ungutem.


Wer sich auf die Zehen stellt, steht nicht fest.


Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.


Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.
Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.
Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.


Alles, was gelehrt werden kann, ist nicht der Mühe wert, gelernt zu werden.


Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens,
Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens,
Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche,
Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.

Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.


Klar sieht, wer von ferne sieht, und nebelhaft, wer Anteil nimmt.


Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.


Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch, sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden.


Wer andere besiegt, hat Kraft. Wer sich selber besiegt, ist stark.


Der Sprechende mag ein Narr sein, Hauptsache der Zuhörer ist weise.


Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze; er paßt sich anderen an.


Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.


Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.


Wer Menschen führen will, muß hinter ihnen gehen.


Du kannst jemanden verändern, wenn du ihn akzeptierst.


Wer selber scheinen will, wird nicht erleuchtet.


Starrheit ist ein Begleiter des Todes, Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.


Warum ist das Meer der König aller Flüsse und Ströme? Weil es niedriger liegt als sie.


In einem Staat gibt es um so mehr Räuber und Diebe, je mehr Gesetze und Vorschriften es in ihm gibt.


Je mehr einer aus sich herausgeht, desto weniger kann er in sich gehen.


Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.


Wer sich am Ziele glaubt, geht zurück.


Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte ist nicht weise.


Die größte Offenbarung ist die Stille.




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