Zitate von Thomas Hobbes

— Die besten Zitate (42), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Thomas Hobbes" (GB; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Alles Vergnügen des Geistes, alle seine Freude beruht darauf, dass er, wenn er sich mit anderen vergleicht, Gelegenheit habe, über sich selbst recht hoch zu denken.

Thomas Hobbes (* 5. April 1588 in Westport, Wiltshire; † 4. Dezember 1679 in Hardwick Hall, Derbyshire) war ein englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Thomas Hobbes Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z.B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.

Verträge sind ohne das Schwert leere Worte und vermögen in keiner Weise dem Menschen Sicherheit zu geben.

Dies ist meine Weltanschauung, sagte der Weise. Wer eine andere hat, mag weise sein. Dies ist meine Weltanschauung, sagte der Tor. Wer eine andere hat, ist ein Tor.

Alle Herzensfreude und alle Heiterkeit beruhen darauf, daß man Menschen habe, im Vergleich zu denen man hoch von sich denken kann.

Ein Mensch mag sich selbst so hoch einschätzen, wie er will; sein wirklicher Wert zeigt sich in dem Urteil der anderen.

Furcht vor einer unsichtbaren Gewalt, die vom Geist erdichtet oder auf Grund öffentlich zugelassener Erzählungen eingebildet: ist, ist Religion, sind sie nicht zugelassen, Aberglaube.

Das Fehlen von Wissenschaft, das heißt Unkenntnis von Ursachen, macht dazu geneigt, oder besser, zwingt dazu, sich auf den Rat und die Autorität anderer zu verlassen.

Der »Wert« oder die »Bedeutung« eines Menschen ist wie bei allen Dingen sein Preis, das heißt, so viel wie man für den Gebrauch seiner Muskeln zahlen muss.

Denn außer Empfindungen, Gedanken und Gedankenfolge kennt der menschliche Geist keine Bewegung.

Wissenschaft ist die Kenntnis von den Wirkungen und von der Abhängigkeit eines Faktums von einem anderen.

Mitleid ist die Vorstellung der Einbildung künftigen Missgeschicks, das uns in der gleichen Weise treffen mag, wie es jetzt einem anderen widerfahren ist.

Die Leidenschaft des Lachens ist nichts anderes als ein plötzliches Hochgefühl, das entsteht, wenn wir unverhofft in uns selbst eine Überlegenheit gegenüber der Schwäche eines anderen oder einer eigenen früheren Schwäche entdecken.

Gewalt und Betrug sind die zwei Haupttugenden im Kriege.

Die Natur ist des Irrtums unfähig.

Alles Wissen ist Erinnerung.   ▶ Mehr ...

Religion ist nicht Philosophie, sondern in jedem Staate Gesetz; und darum ist sie nicht zu erörtern, sondern zu erfüllen.

Kleinmütigkeit führt zu Unentschlossenheit und folglich dazu, Chancen und die besten Gelegenheiten zum Handeln zu versäumen.

Gut und Schlecht sind Namen, welche unsere Gelüste und Abneigungen bedeuten.

Die Menschen werfen alle ihre Dummheiten auf einen Haufen, konstruieren ein Ungeheuer und nennen es Schicksal.

Der Krieg war der natürliche Zustand des Menschen, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle.

Wir gestalten unsere Zukunft nach den Erkenntnissen aus der Vergangenheit.

Es ist ein Gebot der rechten Vernunft, den Frieden zu suchen, sobald eine Hoffnung auf denselben sich zeigt.

Verständnis ist nichts anderes als die durch die Sprache verursachte Wahrnehmung.

Wie schwer ist es, die Höhe zu erklimmen, von wo des Ruhmes stolzer Tempel glänzt.

Ich bin bereit, meine letzte Reise anzutreten - ein großer Sprung in die Dunkelheit. (Letzte Worte)

Jede Begebenheit, so zufällig sie scheinen oder so willkürlich sie sein mag, erfolgt notwendig.

Der Mensch strebt von Macht zu Macht.

Wer aber in Unkenntnis aller Wissenschaft lebt, handelt kraft seiner natürlichen Klugheit besser und edler als diejenigen, die entweder selbst falsche Schlüsse ziehen oder den falschen Schlüssen anderer vertrauen und sich so falschen und widersinnigen Regeln unterwerfen.

Wenn man seine Überlegungen nicht damit beginnt, dass man Definitionen gibt, also die Bedeutung der einzelnen Bezeichnungen festsetzt, so ist es, als wenn man eine Rechnung anstellen wollte, ohne den Wert der Zahlwörter eins, zwei, drei zu kennen.

Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.

Übrigens werden in solchen Zusammenkünften meist die Abwesenden verletzt! Deren Leben, Worte und Handlungen werden untersucht, beurteilt, verdammt oder zu beißenden Scherzen benutzt. Ja selbst die Genossen werden nicht geschont; sobald sie zur Tür hinaus sind, müssen sie gleiches erleiden. Deshalb war es gar kein törichter Einfall, aus solchen Klatschgesellschaften immer als der letzte fortzugehen.

Jedermann hat sich zu bemühen, sich den Menschen anzupassen.

Beständige Verzweiflung ist Misstrauen gegen sich selbst.

Die Muße ist die Mutter der Philosophie.

Die Demokratie ist in Wirklichkeit nicht mehr als die Aristokratie der Redner, die durch die zeitweilige Monarchie eines Redners unterbrochen wird.

Ein Verstandesfehler bedeutet Unkenntnis, ein Denkfehler irrtümliche Annahme.

Häufig ist die Prophezeiung die Hauptursache für das prophezeite Ereignis.

Dünkt sich jemand klüger als alle seine Mitmenschen und verkündet laut und anmaßend, nur ihm allein sei die rechte Vernunft verliehen, um ein Urteil zu fällen, so verlangt er nichts weiter, als dass er allein und niemand außer ihm bestimmen soll.

Wir finden drei Gründe für den Streit in der menschlichen Natur: erstens Konkurrenz, zweitens Mangel an Selbstvertrauen, drittens Sucht nach Anerkennung.

Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz.

Wissenschaft dient nur der Macht!



— Thomas Hobbes (1588 - 1679) war ein britischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph.


— Hobbes wurde durch sein Hauptwerk „Leviathan“ (1651; vor dem Hintergrund des Englischen Bürgerkriegs (1642–1649) entstanden) bekannt, in dem er eine Theorie des „Absolutismus“ entwickelte. Er gilt als Begründer des „aufgeklärten Absolutismus“. Er ist neben John Locke und Jean-Jacques Rousseau einer der bedeutendsten Theoretiker des sogenannten „Gesellschaftsvertrags“.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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