Gute Zitate von Karl Kraus



— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Karl Kraus" — Von Kontemplativ bis Provokativ!  
 


— Karl Kraus (1874 - 1936) war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts.

— Bekanntes Zitat:

Das Übel gedeiht nie besser, als wenn ein Ideal davorsteht.



— Kraus war als Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker tätig. Zudem war er ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.

Der österreichischen Autor Stefan Zweig nannte Kraus einst "den Meister des giftigen Spotts".
Eines seiner wichtigsten Werke ist „Die letzten Tage der Menschheit“ (1919) eine „Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog“. In mehr als 200 nur lose zusammenhängenden Szenen, wird die Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges dargestellt.


Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.


Eine der verbreitetsten Krankheiten ist die Diagnose.


Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.


Nicht alles, was totgeschwiegen wird, lebt.


Man glaubt gar nicht, wieviel Häßlichkeit die angestrengte Beschäftigung mit der Schönheit erzeugt.


Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen.


Philosophie ist oft nicht mehr als der Mut, in einen Irrgarten einzutreten. Wer aber dann auch die Eingangspforte vergißt, kann leicht in den Ruf eines selbständigen Denkers kommen.


Man muss jedesmal so schreiben, als ob man zum ersten und zum letzten Male schriebe.


Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt, um zu zeigen, dass er auch bei Kräften ist.


Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.


Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!


Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.


Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.


Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung.


Als die christliche Nacht hereinbrach und die Menschheit auf Zehen zur Liebe schleichen mußte, da begann sie sich dessen zu schämen, was sie tat.




Karl Kraus (1874 - 1936) war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts.


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