Gute Zitate von Wilhelm Busch



  -   Eine Sammlung der besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Wilhelm Busch".
 


Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.


Wer schlechtes dabei denkt, ist selbst dran schuld.


Sei nur bescheiden und recht froh!,
das Schlechte kommt schon sowieso.


Wer sparsam ist der denkt an Morgen,die Zukunft macht ihm keine sorgen,man kann des lebens sich erfreuen,und denoch klug und sparsam sein!


Musik als angenehm nicht immer wird empfunden, da sie mit Geräusch verbunden.


Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.


Also lautet ein Beschluss:
Daß der Mensch was lernen muß.

(Quelle: Max und Moritz)


Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.


Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.


Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt
In dieser Welt, was ihm bestimmt.


Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.


Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.


Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.


Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben.


Wenn mir aber was nicht lieb,
Weg damit! ist mein Prinzip.


Das Gute – dieser Satz steht fest –
ist stets das Böse, was man läßt.


Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat.


Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.


Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben,
wir müssen sterben, weil wir leben.


Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.


Denn hinderlich, wie überall,
Ist hier der eigne Todesfall.


Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.


Wo man am meisten drauf erpicht,
grad das bekommt man meistens nicht.


Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.


Viel besser als ein guter Wille
wirkt manchmal eine gute Pille.

(Quelle: Aphorismen, Reime und Sinnsprüche)


Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt.


Sehr verständig war der Mann,
der das Wort ›vielleicht‹ ersann.


Wer einsam ist, der hat es gut
weil keiner da, der ihm was tut.


Wenn andre klüger sind als wir, das macht uns selten nur Pläsier, doch die Gewissheit, daß sie dümmer, erfreut fast immer.


Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.


Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge.


Unterhaltung besteht meistens nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören muß.




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