Gute Zitate von Friedrich Nietzsche



  -   Eine Sammlung der besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Nietzsche".
 


Mitfreude, nicht Mitleiden macht den Freund.


Mancher wird nur deshalb kein Denker, weil sein Gedächtnis zu gut ist.


Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.


Sobald ihr handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschliessen.


Niemand klagt an ohne den Hintergedanken an Strafe und Rache zu haben – selbst wenn man sein Schicksal, ja sich selber anklagt.


Gesetze verraten nicht das, was ein Volk ist, sondern das, was ihm fremd, seltsam, ungeheuerlich, ausländisch erscheint.


Gar nicht von sich reden, ist eine sehr vornehme Heuchelei.


Die Sorglichsten fragen heute: "Wie bleibt der Mensch erhalten?" Zarathustra aber fragt als der Einzige und Erste: "Wie wird er Mensch überwunden?"


Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit

Also sprach Zarathustra


Gewissensbisse erziehn zum Beißen.

Also sprach Zarathustra - 2. Teil; Von den Mitleidigen


Als ob nicht alle Worte Taschen wären, in welche bald dies, bald jenes, bald mehreres auf einmal gesteckt worden ist!


Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.


Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger, als die erklärte helle.


Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.


Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

Jenseits von Gut und Böse (1886) - Aph. 156


Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.


Nicht dass du mich belogst sondern, dass ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.


Erziehung ist im Wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.
Der Wille zur Macht II (1901); Kap. 7, § 933


Wenn man ein Wozu des Lebens hat, erträgt man jedes Wie.


Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.


Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.

Menschliches, Allzumenschliches (1878) - 1. Aph. 202


Der Phantast verleugnet die Wahrheit vor sich, der Lügner nur vor anderen.


Der Mann macht sich das Bild des Weibes, und das Weib bildet sich nach diesem Bilde.


Der Fanatismus ist die einzige "Willensstärke", zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können.


Dem guten Frager ist schon halb geantwortet.


Die einen werden durch grosses Lob schamhaft, die anderen frech.


Welches Kind hätte nicht Grund, über seine Eltern zu weinen?


Lieber aus ganzem Holz eine Feindschaft, als eine geleimte Freundschaft!


In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.


Formel meines Glücks: Ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel.


Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.

Jenseits von Gut und Böse (1886) - Aph. 153


Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave


Ich verstehe unter Geist, wie man sieht, die Vorsicht, die Geduld, die List, die Verstellung, die große Selbstbeherrschung und alles, was Mimik ist.


»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.

Der Antichrist (1888) - Kapitel 52




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