Zitate von Friedrich Nietzsche

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "F. Nietzsche" (DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 –1900) war ein deutscher Altphilologe, Philosoph und Schriftsteller.

— Bekanntes Zitat:

Mitfreude, nicht Mitleiden macht den Freund.



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Friedrich Nietzsche" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Mancher wird nur deshalb kein Denker, weil sein Gedächtnis zu gut ist.


Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.


Sobald ihr handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschliessen.


Niemand klagt an ohne den Hintergedanken an Strafe und Rache zu haben – selbst wenn man sein Schicksal, ja sich selber anklagt.


Gesetze verraten nicht das, was ein Volk ist, sondern das, was ihm fremd, seltsam, ungeheuerlich, ausländisch erscheint.


Gar nicht von sich reden, ist eine sehr vornehme Heuchelei.


Die Sorglichsten fragen heute: "Wie bleibt der Mensch erhalten?" Zarathustra aber fragt als der Einzige und Erste: "Wie wird er Mensch überwunden?"


Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit

Also sprach Zarathustra


Als ob nicht alle Worte Taschen wären, in welche bald dies, bald jenes, bald mehreres auf einmal gesteckt worden ist!


Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.


Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger, als die erklärte helle.


Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.


Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

Jenseits von Gut und Böse (1886) - Aph. 156


Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.


Nicht dass du mich belogst sondern, dass ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.


Erziehung ist im Wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.
Der Wille zur Macht II (1901); Kap. 7, § 933


Wenn man ein Wozu des Lebens hat, erträgt man jedes Wie.


Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.


Der Witz ist das Epigramm auf den Tod eines Gefühls.

Menschliches, Allzumenschliches (1878) - 1. Aph. 202




— Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 –1900) war ein deutscher Altphilologe, Philosoph und Schriftsteller.


— Die Arbeiten von Nietzsche haben einen tiefen Einfluss auf die westliche Philosophie und moderne Geistesgeschichte ausgeübt (teilweise erst posthum).

Er begann seine Laufbahn als klassischer Philologe, bevor er sich der Philosophie zuwandte. Im Jahr 1869, im Alter von 24 Jahren, war er der jüngste Professor, der jemals den Lehrstuhl für Klassische Philologie an der Universität Basel innehatte.

Er trat 1879 aufgrund gesundheitlicher Probleme zurück, die ihn den größten Teil seines Lebens plagten, und er vollendete einen Großteil seiner Kernschrift in der folgenden Dekade. 1889 erlitt er im Alter von 44 Jahren einen Zusammenbruch und einen völligen Verlust seiner geistigen Fähigkeiten.

Zu seinen wichtigsten Werken gehören: „Menschliches, Allzumenschliches“ (1878), „Also sprach Zarathustra„ (Untertitel: Ein Buch für Alle und Keinen; 1883) und „Der Antichrist. Fluch auf das Christentum“ (1888).

Die nach seinem Tod u.a. von seiner Schwester herausgegebene Kompilation „Der Wille zur Macht“ gilt wegen zahlreicher Entzifferungsfehler und selektiver Auswahl unter Experten als umstritten.


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