Zitate von Paracelsus

— Die besten Zitate (46), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Paracelsus" (CH; Arzt)

— Bekanntes Zitat:

Paracelsus, (* 1493 oder 1494 in Egg, Kanton Schwyz; † 24. September 1541 in Salzburg) war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Paracelsus Zitate (Berufsgruppe: Arzt / Land: CH) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Ein Arzt muss durch der Natur Examen gehen.

Ein jeglicher will fliegen, ehe dann die Flügel gewachsen sind.

Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und will, dass jeder von ihnen Mensch sei.

Glaubt den Werken, nicht den Worten. Worte sind leerer Schall. Die Werke aber zeigen euch den Meister an.

Wer glaubt alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.

Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen sitzen.

Du musst helfen wollen und der Geist der Wahrheit wird dich leiten und führen.

Gott hat niemals eine Krankheit entstehen lassen, für die er nicht auch eine Arznei geschaffen hat.

Zwei Welten sind im Menschen: die Frau und der Mann.

Alle Macht des Menschen besteht aus einer Mischung von Zeit und Geduld.

Mensch lerne, lerne, frage, frage und schäm dich nicht zu lernen und zu fragen.

Der ist ein Arzt, der um das Unsichtbare weiß, das keinen Namen hat, keine Materie und doch seine Wirkung.

Bis 20 iss, so viel du kannst,
bis 30 iss, so viel du musst,
über 30 so wenig du kannst.

Unverschämtheit stellt eine Missachtung des eigenen guten Rufes um schmählichen Vorteils willen dar.

Dieweil nun die Krankheit aus der Natur, nicht vom Arzt und die Arznei aus der Natur, auch nicht vom Arzt kommt, so muss der Arzt der sein, der aus denen beiden lernen muss.

Wenn ein Ding auf den Eigennutz gerichtet wird, werden die Künste und auch das Werk gefälscht. Die Kunst und die Werke müssen aus der Liebe entspringen, sonst ist nichts Vollkommenes da.

Die es gut meinen, das sind die schlimmsten.

Die Krankheiten wandern hin und her, so weit die Welt ist, und bleibt nicht an einem Ort.
Will einer viele Krankheiten erkennen, so wandert er auch – wandert er weit so erfährt er viel und lernt viel kennen.

Die wichtigsten Dinge des Lebens spielen sich zwischen Anfang und Ende des Verdauungskanals ab.

Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch.
Liebe ist der höchste Grad der Arznei.

Alles, was der Mensch tut und zu tun hat, soll er aus dem Licht der Natur tun. Denn das Licht der Natur ist nichts anderes als die Vernunft selber.
Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich klüger dünkt denn sie, obwohl sie  unser aller höchste Schule ist.

Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst.

Der Zweifel zerfrißt ein jeglich Werk.

Es soll und muss nun der Arzt aus der Natur hervorgehen und in ihr und von ihr lernen, und außer ihr gibt es nichts und alles ist aus und in der Natur.

Lehren und nicht tun, das ist klein. Lehren und tun, das ist groß.

Wer sich selbst nicht vertraut, der vertraut Gott nicht; denn Gott hat ihm das gegeben, in das er vertrauen soll.

Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche.

Magie ist eine große verborgene Weisheit - Verstand ist eine große offene Torheit.

Der Gift verachtet, weiß um das nicht, das im Gift ist.

Alle Wiesen und Matten, Berge und Hügel, die sind Hergott's Apotheke.

Am besten träumt, wer sich auf seinen Traum freut wie auf eine Begegnung mit dem besten Freund.

Alles was sein Maß überschreitet, bringt Verderben.

Ob der Inhalt deines Glaubens nun falsch oder richtig ist, die Wirkung ist die gleiche ... Der Glaube selbst ist es, der die echten Wunder wirkt. Und zwar wird er in jedem Fall dieselben Wunder wirken, mag es nun der wahre Glaube oder ein Irrglaube sein.

Wisset erstlich, dass die Weisheit nicht anderes ist denn eine einzige ewige Freud!

Wie kann der Narr nach dem Willen Gottes sein? Wie kann der nichtskönnende Mensch im Willen Gottes sein? Diese Dinge sind alle wider den Willen Gottes; denn Gott will uns nicht als dumme Narren haben, die nichts wissen, nichts können und nichts verstehen.

Wer die Astrologie nicht versteht, ist kein Arzt, sondern eher ein Narr.

Liebe ist es, welche die Kunst lehrt, und außerhalb derselben wird kein Arzt geboren.

Also sollen wir wissen, dass zwei Arten der Ärzte sind:
die aus der Liebe handeln und aus dem Eigennutz.

Eine jegliche Krankheit hat ihre eigene Arznei.

Das grundlegende Prinzip der Medizin ist die Liebe.

Alles ist Gift, ausschlaggebend ist nur die Menge.

Die Kunst geht keinem nach, aber ihr muss nachgegangen werden.

Wie könnte einer Feind der Frau sein - sie sei, wie sie wolle? Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum lässt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre.

Der Glaube ist es, der die wahren Wunder wirkt



— Theophrastus Bombast von Hohenheim (1493 - 1541), Paracelsus genannt, war ein schweizerisch-österreichischer Arzt, Alchemist und Astrologe.


— Bombast nannte sich seit 1521 Paracelsus und war ein Kritiker der auf Galenos (129 - 205) basierenden Humoralpathologie (Körpersäfte).

Er war ein Pionier der "medizinischen Revolution" der Renaissance und betonte den Wert der Beobachtung in Kombination mit überlieferten Erfahrungen. Er gilt als der "Vater der Toxikologie".

Er kritisierte die für die Medizin seiner Zeit grundlegende galenische Humoralpathologie und veröffentlichte seine Schriften statt in Latein meist in der deutschen Volkssprache.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Arzt") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Medizinern, Heilern, Psychoanalytikern, Doktoren, etc.