Zitate von Georg Wilhelm Friedrich Hegel

— Die besten Zitate (133), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Georg Wilhelm Friedrich Hegel" (DE; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (* 27. August 1770 in Stuttgart; † 14. November 1831 in Berlin) war ein deutscher Philosoph, und ein Vertreter des Idealismus gilt.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Georg Wilhelm Friedrich Hegel Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Jede Vorstellung ist eine Verallgemeinerung, und diese gehört dem Denken an. Etwas allgemein machen, heißt, es denken.

Das Wahre ist das Ganze. Das Ganze aber ist nur das durch seine Entwicklung sich vollendende Wesen. (Quelle: Phänomenologie des Geistes; 1841)

In der öffentlichen Meinung ist alles Falsche und Wahre; aber das Wahre in ihr zu finden, ist die Sache des großen Mannes.

Die Wahrheit ist es, vor der die Meinung erbleicht.

Die Vernunft ist die höchste Vereinigung des Bewusstseins und des Selbstbewusstseins oder des Wissens von einem Gegenstande und des Wissens von sich.

Das Gesetz ist der abstrakte Ausdruck des allgemeinen an und für sich seienden Willens.

Die Furcht zu irren ist schon der Irrtum selbst.

Geschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.

Die Sprache ist der Leib des Denkens.

Der Widerspruch ist das Erheben der Vernunft über die Beschränkungen des Verstandes.

Das reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe. (Quelle: Wissenschaft der Logik)

Gewohnheit ist eine subjektive Notwendigkeit.

Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.

Das Schöne ist das Scheinen der Idee durch ein sinnliches Medium (Stein, Farbe, Ton, gebundene Rede), die Wirklichkeit der Idee in der Form begrenzter Erscheinung.

Erklären heißt, eine Erscheinung auf die angenommenen vertrauten Verstandesbestimmungen zurückführen.

Eigensinn ist die Parodie des Charakters.

Alles, was in der Welt verdorben worden ist, das ist aus guten Gründen verdorben worden.

Wer etwas Großes will, der muss sich, wie Goethe sagt, zu beschränken wissen. Wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts. Es gibt eine Menge interessante Dinge in der Welt; um aber als ein Individuum in einer bestimmten Lage etwas zustande zu bringen, muss man sich an etwas Bestimmtes halten und seine Kraft nicht nach vielen Seiten hin zersplittern.

Die Idee ist die Einheit des Begriffs und der Realität.

Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, - ist ein alter Scherz, den man wohl in unsern Zeiten nicht gar für Ernst wird behaupten wollen.

Die Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.

Die Logik ist die Wissenschaft des Denkens, seiner Bestimmungen und Gesetze.

Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.

Gehorsam ist der Anfang aller Weisheit.

Im Wein liegt Wahrheit - und mit der stößt man überall an.

Gesunder Menschenverstand? Die Denkweise einer Zeit, in der alle Vorurteile dieser Zeit enthalten sind - die Denkbestimmungen regieren ihn, ohne dass er ein Bewusstsein darüber hat.

Der Mensch ist, was er als Mensch sein soll, erst durch Bildung.

Bei der Erfahrung kommt es darauf an, mit welchem Sinn man an die Wirklichkeit geht. Ein großer Sinn macht große Erfahrungen und erblickt in dem bunten Spiele der Erscheinungen das, worauf es ankommt.

Das Ideal ist … das Wirkliche in seiner höchsten Wahrheit.

Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.

Das Gesetz ist die Objektivität des Geistes und der Wille in seiner Wahrheit; und nur der Wille, der dem Gesetz gehorcht, ist frei, denn er gehorcht sich selbst und ist bei sich selbst und frei.

Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen.

Das Freie ist der Wille. Wille ohne Freiheit ist ein leeres Wort, so wie die Freiheit nur als Wille, als Subjekt wirklich ist.

Die Definition enthält alles, was zur Wesentlichkeit des Gegenstandes gehört, worin seine Natur auf eine einfache Grundbestimmung zurückgebracht ist als Spiegel für alle Bestimmtheit, die allgemeine Seele alles Besonderen.



— G. W. F. Hegel (1770 - 1831) war ein deutscher Philosoph und Vertreter des Idealismus.


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