Zitate von Charles de Montesquieu

— Die besten Zitate (71), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Charles de Montesquieu" (FR; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Man muss die Vorurteile seiner Zeit gut kennen, um sie weder zu sehr zu verletzen noch ihnen zu verfallen.

Charles de Montesquieu (* 18. Januar 1689 auf Schloss La Brède bei Bordeaux; † 10. Februar 1755 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph und Staatstheoretiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Charles de Montesquieu Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele.

Es gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.

Ich würde aufwendige Begräbnisse verbieten; man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

Die Frömmigkeit entspringt dem Wunsch, um jeden Preis in der Welt eine Rolle zu spielen.

Der Erfolg hängt oft davon ab, daß man weiß, wieviel Zeit für ihn nötig ist.

Sehr heftig Verliebte sind für gewöhnlich verschwiegen.

Eine Regierung braucht nur unbestimmt zu lassen, was Verrat ist, und sie wird zur Despotie.

Die Intelligenz besteht darin, daß wir die Ähnlichkeit der verschiedenen Dinge und die Verschiedenheit der ähnlichen erkennen.

Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftig.

In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.

Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus – weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.

Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.

In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen.

Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen.

Da die Menschen böse sind, muss das Gesetz unterstellen, dass sie besser sind, als sie wirklich sind.

Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

Das Glück ist unsere Mutter, das Missgeschick unser Erzieher.

Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.

Mit Ausnahme einiger Freigeister begehren alle Christen in den Himmel zu kommen; aber fast jeder möchte ihn zu billigerem Preise erwerben, als er zu haben ist.

Diskussionen haben lediglich einen Wert: dass einem gute Gedanken hinterher einfallen.

Der Handel verdirbt die reinen Sitten, und dies war der Gegenstand der Klagen Platons. Aber er verfeinert und mildert, wie wir täglich sehen, die rohen Sitten.

Die christliche Demut ist ebenso ein Dogma der Philosophie wie der Religion.

Die Leute, welche man die gute Gesellschaft nennt, sind oft bloß jene, deren Laster raffinierter sind.

Es ist eine ewige Erfahrung, daß jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu missbrauchen. Er geht soweit, bis er Schranken findet.

Man soll an seine Schriften keinen Essig tun. Man soll Salz hineinstreuen.

Freundschaft ist ein Vertrag, durch den wir uns verpflichten, kleine Dienste zu erweisen, damit wir in den Genuss größerer kommen.

Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch.

Glück ist Menschen gefährlicher als Unglück. Dieses hält ihn wachsam, jenes macht ihn gleichgültig.

Die Mehrzahl der Gesetzgeber waren beschränkte Menschen, welche der Zufall an die Spitze der anderen stellte und welche fast nichts anderes zurate gezogen haben als ihre Vorurteile und ihre Narrheiten.

Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.

Herrscher sollten sich niemals rechtfertigen wollen. Entscheidungen sind ihre Stärke. Ein Versuch, sie zu begründen, schwächt meist die Wirkung.

Geistliche sind daran interessiert, die Völker in Unwissenheit zu erhalten, man würde sonst, da das Evangelium einfach ist, ihnen sagen: Wir wissen das alles so gut wie ihr.

Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.

Fast nie kommt der Mensch aus Vernunft zur Vernunft.

Bei seinem Tun und Lassen sollte es dem Menschen auf Billigung und nicht auf Beifall ankommen.



— Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 - 1755) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph und Staatstheoretiker.


— Montesquieu gilt als Vorläufer der Soziologie, bedeutender politischer Philosoph zur Zeit der Aufklärung und Mitbegründer der modernen Geschichtswissenschaft.

Treffer 0 bis 40 werden auf dieser Seite präsentiert. Es wurden insgesamt 71 deutsche Zitate, Lebensweisheiten, Gedanken und Sentenzen des Autors "Charles de Montesquieu" gefunden.

           weiter    

Seiten:       1      2  

Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Gelehrten, Denkern, Theoretikern, Soziologen, etc.