Zitate von Max Frisch

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "M. Frisch" (CH) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Max Rudolf Frisch (1911 - 1991) war ein Schweizer Dramatiker, Romancier und Architekt.

— Bekanntes Zitat:

— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Max Frisch" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: CH)

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.


Ein Schauspieler kann vielleicht dumm und groß sein; ein Dichter, fürchte ich, kann beides nicht vereinen.


Geist ist die Voraussetzung der Langeweile.


Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur.


Mancher hält sich für einen Frauenkenner, weil er jeder Frau gegenüber jedesmal denselben Fehler macht.


Warum ist in einer Demokratie der Großteil des Volksvermögens in den Händen einer Minderheit, und warum glaubt die Mehrheit an der Macht zu sein?


Wir können das Arsenal der Waffen nicht aus der Welt schreiben, aber wir können das Arsenal der Phrasen, die man hüben und drüben zur Kriegsführung braucht, durcheinanderbringen.


Es ist eine Resignation, aber eine kombattante Resignation, was uns verbindet, ein individuelles Engagement an die Wahrhaftigkeit, der Versuch, Kunst zu machen, die nichtnational und nicht international, sondern mehr ist, nämlich ein immer wieder zu leistender Bann gegen die Abstraktion, gegen die Ideologie und ihre tödlichen Fronten, die nichtbekämpft werden können mit dem Todesmut des einzelnen; sie können nur zersetzt werden durch die Arbeit jedes einzelnen an seinem Ort.


Der Techniker als letzte Ausgabe des weissen Missionars, Industrialisierung als letztes Evangelium einer sterbenden Rasse, Lebensstandard als Ersatz für Lebenssinn.


Wir könnten Menschen sein, einst waren wir schon Kinder.


Man kann auch eitel sein auf seine Bescheidenheit.


Kein Mensch, wenn er die Welt sieht die sie ihm hinterlassen, versteht seine Eltern.


Unsere Meinung, daß wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt:

weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns.


Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich.


Muße und Wohlleben sind unerlässliche Voraussetzungen aller Kultur.




— Max Rudolf Frisch (1911 - 1991) war ein Schweizer Dramatiker, Romancier und Architekt.


— Die Arbeiten von Frisch konzentrierten sich auf Probleme von Identität, Individualität, Verantwortung, Moral und politischem Engagement. Sein Gebrauch von Ironie ist ein bedeutendes Merkmal seiner Veröffentlichungen.

Mit Theaterstücken wie „Biedermann und die Brandstifter“ (Untertitel: Ein Lehrstück ohne Lehre, 1949) oder „Andorra“ (1961) sowie mit seinen drei bekannten Romanen „Stiller“ (1954), „Homo Faber“ (1957) und „Mein Name sei Gantenbein“ (1964) erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.