Wir haben 20 Zitate von "Marie von Ebner-Eschenbach" gefunden.
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Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer und Kraft.

Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.

Das Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt. Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.

'Man kann nicht allen helfen', sagt der Engherzige und hilft keinem.

Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

Die eingebildeten Übel sind die unheilbarsten.

Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.

An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.

Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.

Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.

Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.

Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

Wenn der Mann das Amt hat und die Frau den Verstand, dann gibt es eine gute Ehe.