Anatole France - Zitate



— Weisheiten & Gute Zitate: Von Kontemplativ bis Provokativ!  
 
— Anatole France (1844 - 1924) war ein französischer Dichter, Journalist und Schriftsteller.

— Bekanntes Zitat:

Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen Irrtümern zu ergötzen.




— Inspirierende Weisheiten, Zitate, Sprüche und Aphorismen von "Anatole France"

Rebell ist man, wenn man unterliegt. Die Sieger sind nie Rebellen.


Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung.


Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.


Talent ist nur große Geduld.


Die Wahrheit kann auch eine Keule sein, mit der man andere erschlägt.


Alle historischen Bücher, die keine Lüge enthalten, sind schrecklich langweilig.


Was die Menschen Zivilisation nennen, ist der Zustand gegenwärtiger Sitten; was sie Barbarei nennen, das sind die Sitten der Vergangenheit.


Den Geistern, welche die Vorurteile bekämpft haben, sind wir Dank schuldig. Aber es ist leichter, sie zu loben, als es ihnen nachzutun.


Wenn wir alles wüssten, könnten wir das Leben nicht eine Stunde ertragen.


Das Schlechte am Guten und das Gute am Schlechten ist, daß beides einmal zu Ende geht.


Die Meinung eines anderen ist nicht das Opfer eines einzigen unserer Wünsche wert.


In der Politik ist es wie im Konzert: Ungeübte Ohren halten das Stimmen der Instrumente schon für Musik.


Was ist Reisen? Ein Ortswechsel? Keineswegs! Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile.


Die Tugend nistet, wie der Rabe, mit Vorliebe in Ruinen.


Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt.


Hunger und Liebe sind die Triebkräfte aller menschlichen Handlungen.


Der Durchschnittsmensch, der nicht weiß, was er mit diesem Leben anfangen soll, wünscht sich ein anderes, das ewig dauern soll.




— Anatole France (1844 - 1924) war ein französischer Dichter, Journalist und Schriftsteller.


— France (geb. François Anatole Thibault) war ein erfolgreicher Romancier mit mehreren Bestsellern und erhielt 1921 den Nobelpreis für Literatur. Durch seinen ironischen und skeptischen Stil galt er seinerzeit vielen als der ideale französische Literat.

Berühmt sind seine Romane „Die Insel der Pinguine“ (1908) ein sarkastischer Abriss der französischen Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart, verkleidet dargestellt als die Geschichte eines fiktiven Pinguin-Reichs, sowie „Die Götter dürsten“ (1912) die Geschichte eines dogmatischen Revolutionärs und dessen Mitwirkens an der blutrünstigen Schreckensherrschaft von 1793/94.


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