Zitate von Esther Vilar

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Esther Vilar" — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Esther Vilar (* 1935) ist eine argentinisch-deutsche Schriftstellerin und Ärztin.

— Bekanntes Zitat:

Dumm wird man nicht, dumm bleibt man. (Aus: Das polygame Geschlecht; 1969)



— Inspirierende Weisheiten, gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Aphorismen von "Esther Vilar"

Beim Lateinamerikaner wird Männlichkeit noch mit sexueller Potenz assoziiert, beim US-Amerikaner direkt mit Geld.


Von allen Dressurmethoden, deren sich die Frau bei der Erziehung des Mannes bedient, hat sich das Lob als die brauchbarste erwiesen: Es ist eine Methode, mit deren Anwendung man sehr früh beginnen kann und die noch bis ins hohe Alter ihre Wirksamkeit unvermindert beibehält (im Gegensatz etwa zur Dressur durch Sex, die nur über einen relativ kurzen Zeitraum praktikabel ist).


Die Ehe ist eine obszöne Einrichtung zur Ausbeutung der Männer


Frauen, die materieller Vorteile wegen Ehen eingehen und dann zur Absicherung dieser Vorteile auch noch Kinder gebären, sind wie Kriegsschiffe, die sich als Lazarette tarnen, oder wie Soldaten, die die weiße Flagge hissen, bevor sie ihren Gegner in den Rücken schießen.


Für die Frau bedeutet Liebe Macht, für den Mann Unterwerfung.


Der Mann ist - im Gegensatz zur Frau - schön, weil er - im Gegensatz zur Frau - ein geistiges Wesen ist.


Es gibt für intellektuelle Männer zwei Möglichkeiten: Entweder sie geben ihre Lebensangst zu, oder sie verbergen sie hinter einer Maske von Draufgängertum.


Außerhalb seiner Funktion als Ernährer mißt die Frau dem Mann keinen Wert zu.


Wenn ein Mann Vater wird, dann heißt das, dass er sozusagen die Eintrittskarte für das lebenslängliche Gefängnis schon bekommen hat, in der Tasche hat. (Fernsehduell mit Alice Schwarzer; 1975)


Es ist besser, der Mann bleibt blind und glücklich, als daß man ihm die Augen öffnet.


Ein unbarmherziges Schicksal will es, daß die letzte Gruppe, die Ärmsten unter den Männern, auch noch von den am wenigsten attraktiven Frauen ausgebeutet wird.


Die Frau kontrolliert ihren Sex, weil sie für Sex all das bekommt, was ihr noch wichtiger ist als Sex.


Die Unfähigkeit, einen Klassenkameraden zu verprügeln, hat wohl mehr große Denker hervorgebracht, als das Interesse an den Geheimnissen des Universums.


Frauen sind Kriegsschiffe, die sich als Lazarette tarnen.


Die Frau lässt den Mann - nur aufgrund der Tatsache, dass er ein Mann ist und sie etwas ganz anderes, nämlich eine Frau - bedenkenlos für sich arbeiten, wann immer es eine Gelegenheit gibt.


Die Männer verwalten unsere Welt nur. Beherrscht wird sie von den Frauen.


Die emanzipierte Frau ist genauso dumm wie die anderen, aber sie möchte nicht für so dumm gehalten werden. (Aus: Der dressierte Mann, 1971)


Heirat ist der Höchstpreis, den man für eine Frau bezahlen muß.


Alle Eigenschaften eines Mannes, die der Frau nützen, nennt sie männlich, und alle, die ihr nicht nützen und auch sonst niemandem, nennt sie weibisch.


Ein Ehering ist ein schreckliches Zeichen, einen Ehering darf man überhaupt nicht tragen!


Ich habe den Arztberuf aufgegeben, weil ich - auch wenn das zynisch klingen mag - einen Beruf haben wollte, in dem man mehr nachdenken muß.


Treue ist erst ein Problem, wenn man nicht mehr liebt.


Die Frauen können wählen, und das ist es, was sie den Männern so unendlich überlegen macht: Jede von ihnen hat die Wahl zwischen der Lebensform eines Mannes und der eines dummen, parasitären Luxusgeschöpfes - und so gut wie jede wählt für sich die zweite Möglichkeit. Der Mann hat diese Wahl nicht.


Was immer die Männer anfangen, um den Frauen zu imponieren: In der Welt der Frauen zählen sie nicht. In der Welt der Frauen zählen nur die anderen Frauen.


Nur Übersensible - meist sind es mehr oder weniger intellektuelle Männer, die durch einen ungezügelten Bartwuchs den Eindruck geistiger Robustheit vortäuschen wollen - tragen über längere Zeit einen Vollbart.




— Esther Vilar (* 1935) ist eine argentinisch-deutsche Schriftstellerin und Ärztin.


— Vilar (eigentlich: Esther Margareta Katzen) praktizierte als Ärztin, bevor sie sich als Autorin etablierte. Sie ist bekannt für ihr 1971 erschienenes Buch „Der dressierte Mann“. In diesem Buch wird die Argumentationskette aufgebaut, dass Frauen in industrialisierten Kulturen im Gegensatz zur üblichen Feminismus- und Frauenrechtsrhetorik nicht unterdrückt werden, sondern über ein gut etabliertes System Männer manipulieren und ausnutzen.

Inzwischen konzentriert sie sich als Autorin von Sachbüchern auf das nicht weniger kontroverse Thema Religion.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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