Zitate & Sprüche - Rache

— Eine Sammlung der besten Sprüche & Zitate (50) zum Thema "Rache"



— Aphorismen, Weisheiten, geflügelte Worte, Sinnsprüche, Bonmots und Gedanken — Von Kontemplativ über Provokativ bis Amüsant!.

So viel mehr ist man geneigt, ein Unrecht zu erwidern als eine Wohltat zu vergelten, wie ja Dankespflicht als Last, Befriedigung der Rache als Gewinn betrachtet wird.    [Tacitus]

Rache ist eine Handlung, die man begehen möchte, weil und wenn man machtlos ist.    [George Orwell]

Wie süß die Rache ist und wie inbrünstig sie ersehnt wird, das weiß niemand als der, der die Beleidigung erlitten hat.    [Giovanni Boccaccio]

Die Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das tröstlich ist.    [Leo Trotzki]

Sanftmut: Ungewöhnliche Geduld beim Planen einer wirklich lohnenden Rache.    [Ambrose Bierce]

Männer gefallen sich darin, boshafte Bonmots über die Frauen zu verbreiten; die Frauen rächen sich dadurch, daß sie solche Bonmots zu Wahrheiten machen.    [Anna Magnani]

Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.    [Francis Bacon]

Die erste Voraussetzung der Rache ist die Kunst der Verstellung. Unverhohlener Hass ist ohnmächtig.    [Honoré de Balzac]

Die Passbilder sind die Rache der Fotografen an den Gesichtern.    [Joachim Ringelnatz]

Die Rache ist das Zeichen eines kleinen und schwachen Geistes und die Freude einer niederen Seele.    [Juvenal]

Aber Rache ist ein ergötzlicheres Gut als das Leben selbst.    [Juvenal]

Es ist der größte Schimpf für einen Mann, erlittenes Unrecht nicht zu rächen.    [Sallust]

Wer auf Rache sinnt, der träufelt unbemerkt auch ein schleichendes Gift in den eigenen Becher    [Dieter Uecker]

Dialektik ist, als philosophische Verfahrungsweise, der Versuch, mit dem ältesten Medium der Aufklärung, der List, den Knoten der Paradoxie zu entwirren. Nicht zufällig war das Paradoxon seit Kierkegaard die Verfallsform von Dialektik. Dialektische Vernunft folgt dem Impuls, den Naturzusammenhang und seine Verblendung, die im subjektiven Zwang der logischen Regeln sich fortsetzt, zu transzendieren, ohne ihre Herrschaft ihm aufzudrängen: ohne Opfer und Rache.    [Theodor W. Adorno]

Wut ist ein Gift, das man selbst trinkt.    [Fred Ammon]

Niemand klagt an ohne den Hintergedanken an Strafe und Rache zu haben – selbst wenn man sein Schicksal, ja sich selber anklagt.    [Friedrich Nietzsche]

Rache mag bösartig sein, aber sie ist natürlich.    [William Makepeace Thackeray]

Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber.    [Konfuzius]

Bewahre uns der Himmel vor dem „Verstehen“. Es nimmt unserm Zorn die Kraft, unserm Hass die Würde, unserer Rache die Lust und unserer Erinnerung die Seligkeit.    [Arthur Schnitzler]

Die Politik   hat nicht zu rächen, was geschehen ist    sondern dafür zu sorgen    dass es nicht wieder geschehe.    [Otto von Bismarck]

Der Hass ist ein schlechter Ratgeber er lebt nur vom Gestern    [Theodor Heuss]

Das Gesetz also und die Vollziehung desselben, die Strafe, sind wesentlich auf die Zukunft gerichtet, nicht auf die Vergangenheit. Dies unterscheidet Strafe von Rache, welche letztere lediglich durch das Geschehene, also das Vergangene als solches, motiviert ist.    [Arthur Schopenhauer]

Ich bin kein Mörder, aber bedräng mich nicht. Rache ist das süßeste Vergnügen neben Sex.    [2Pac]

Die schweigende Verachtung, mit der man einer Verleumdung oder Unbill begegnet, ist gewöhnlich ein heilsameres Gegenmittel als Empfindlichkeit, Zwist oder Rache.    [Franz von Sales]

Viel besser ist es, Ungerechtigkeit zu vergessen, als sie zu rächen.    [George Sand]

Rache ist eine Handlung, die man begehen möchte, wenn und weil man machtlos ist: Sobald aber dieses Gefühl des Unvermögens beseitigt wird, schwindet auch der Wunsch nach Rache.    [Paul Watzlawick]

Die Rach’ ist eine Lust, die währt wohl einen Tag,
die Großmut ein Gefühl, das ewig freun Dich mag.    [Friedrich Rückert]

Rache übe ich nie aus; in Fällen, wo ich gegen andere Menschen handeln muss, tue ich nichts mehr gegen sie, als was die Notwendigkeit erfordert.    [Ludwig van Beethoven]

Das nächste Mal, wenn du dich von deinem Temperament hinreißen lässt und Rauch und Feuer spuckst, erinnere dich:
Der Drachen verliert immer und der Mörder wird immer zum Helden.    [Marilyn vos Savant]

Die Rachgier ist ein Rad, das nimmer stille steht: je mehr es aber läuft, je mehr es sich vergeht.    [Angelus Silesius]

Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.    [Simone de Beauvoir]

Sei friedlich. Sich nicht rächen kann auch eine Rache sein.    [Danny Kaye]

Die Philosophie ist eine Art Rache an der Wirklichkeit.    [Friedrich Nietzsche]

Haß ist die Rache des Feiglings dafür, daß er eingeschüchtert wurde.    [George Bernard Shaw]

Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen.    [Konfuzius]

Die Strafe, die züchtigt ohne zu verhüten, heißt Rache.    [Albert Camus]

Alles wird uns heimgezahlt wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.    [Marie von Ebner-Eschenbach]

Es gibt keine Beschimpfung, die man nicht verzeiht, wenn man sich gerächt hat.    [Luc de Clapiers]

Die christliche Lehre von der Nutzlosigkeit der Strafe und der Gottlosigkeit der Rache hat trotz ihrer einfachen Vernünftigkeit nicht einen einzigen Menschen unter allen Nationen bekehrt.    [George Bernard Shaw]

Niemand erfreut sich mehr an Rache als eine Frau.    [Juvenal]

Befriedigung, die ich nach außen träumte, kam nun von innen selber in mein Dach. Das Leben rächt ja stets, was es versäumte: Ich hole meine Jugendjahre nach.    [Franz Grillparzer]

Suche selbst deine Fehler zu erkennen; denn die Wohlwollenden machen dich nicht darauf aufmerksam um dir nicht wehe zu tun die Feindseligen nicht weil sie sich über diese Fehler freuen.    [Franz Grillparzer]

Die Liebe ist jene Flamme, welche die Götter den Sterblichen missgönnen, und die Eifersucht ist der fressende Geier, der den Diebstahl furchtbar rächt.    [Ludwig Börne]

Die Rache ist keine Zierde für eine große Seele.    [Gotthold Ephraim Lessing]

Während sich auf anderen Gebieten Irrtümer bisweilen wieder gutmachen lassen, ist dies bei Fehlern, die man im Kriege begeht, unmöglich, weil sie sich sogleich rächen.    [Niccolò Machiavelli]







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