Zitate & Sprüche - Literatur



— Schöne Sprüche & Zitate - Von Amüsant über Kontemplativ bis Provokativ!



— Die besten Zitate, Weisheiten, Sprüche und Gedanken zum Thema "Literatur".

Er wusste alles, was es über Literatur zu wissen gab, außer wie man sie genießt.


Jede elegante Prosa basiert auf Verben, die die Sätze tragen. Sie bringen Sätze in Bewegung.


Es soll gezeigt werden, wie tragische Ereignisse sich im Alltagsleben oft in eine komische Form kleiden ... Alle meine Stücke sind Tragödien ... sie werden nur komisch, weil sie unheimlich sind.


Die Beurteilung literarischer Werke darf man doch nicht davon abhängig machen, ob sie vom Publikum goutiert werden.


Der Wohlklang, der Scharfsinn und der Stil – und damit ist schon charakterisiert, was Heines bahnbrechendes Werk von beinahe allen seinen Vorgängern und beinahe allen seinen Nachfolgern unterscheidet.
Ihm ist geglückt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein Stück Weltliteratur in deutscher Sprache. (Über Heinrich Heine)


Und ehe ich mich’s versah, da war’s um mich geschehen. Ich war glücklich - wohl zum ersten Mal in meinem Leben. Ein extremes, ein unheimliches Gefühl hatte mich befallen und überwältigt.

Ich war verliebt. Halb zog sie mich, halb sank ich hin - ich war verliebt in sie, die Literatur.


Dass die Bibel keine Spur von Humor enthält, ist eine der merkwürdigsten Tatsachen der ganzen Literatur.


Niemand, der nicht schreibt, weiß, wie fein es ist, zu schreiben.
Früher habe ich immer bedauert, nicht gut zeichnen zu können, aber nun bin ich überglücklich, dass ich wenigstens schreiben kann.
Und wenn ich nicht genug Talent habe, um Zeitungsartikel oder Bücher zu schreiben, gut, dann kann ich es immer noch für mich selbst tun.


Zeitungen haben Feuilletons und Sonderbeilagen, sie behandeln literarische Ereignisse wie Sport und Politik.


Die Literatur, wie letztlich jede Form von Kunst, ist das Eingeständnis, dass das Leben nicht ausreicht.


Die Literatur ist die angenehmste Art und Weise, das Leben zu ignorieren.


Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch.


Was ist ein postmoderner Roman? Bitte sagen Sie es mir!
Ich weiß es nicht, ich möchte mal endlich belehrt werden, denn postmodern ist Blödsinn. Nicht in der Architektur, das ist nicht mein Gebiet. Da weiß ich nur: Es ist hässlich. Aber in der Literatur ist das der bare Blödsinn.


Ein breiter Riss zieht sich hin zwischen Literatur und Volk. Der Film hat die Sehnsucht nach Bewegung und Geschehnissen wieder erweckt, die „psychologisierende“ Epoche beendet und die ungezählten „stillen Bücher“ auf ewig still gemacht


Man darf von jeder Tür in den literarischen Salon treten: aus der Gefängnistür, aus der Irrenhaustür oder aus der Bordelltür.
Nur aus einer Tür darf man nicht kommen, aus der Kinderzimmertür.


Die Demokratie führt notgedrungen dazu, dass in der Literatur mittelmäßige, einseitige und flache Köpfe die Vorherrschaft haben.


Wie die Literatur sein mag, sie ist stets schöner als das Leben.


Die Literatur, Musik und Kunst sind die ersten empfindlichsten Gebiete, wo sich die geistige Wendung bemerkbar macht in realer Form.
Diese Gebiete spiegeln das düstere Bild der Gegenwart sofort ab, sie erraten das Große, was erst als ein ganz kleines Pünktchen nur von wenigen bemerkt wird und für die große Menge nicht existiert.


In der Literatur findet die konkrete Perspektive der Menschheit ihren Ausdruck.


Methode dieser Arbeit: literarische Montage. Ich habe nichts zu sagen. Nur zu zeigen. Ich werde nichts Wertvolles entwenden und mir keine geistvollen Formulierungen aneignen. Aber die Lumpen, den Abfall: die will ich nicht inventarisieren sondern sie auf die einzig mögliche Weise zu ihrem Rechte kommen lassen: sie verwenden.






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