Zitate & Sprüche - Abschied

— Eine Sammlung der besten Sprüche & Zitate (87) zum Thema "Abschied"



— Aphorismen, Weisheiten, geflügelte Worte, Sinnsprüche, Bonmots und Gedanken — Von Kontemplativ über Provokativ bis Amüsant!.

Ach, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden. (Abschiedsbrief; vor dem Selbstmord)    Nicolas Chamfort

Zum Beispiel wenn wir Backstage sind und die Lichter ausgehen und das manische Gebrüll der Menge beginnt, berührt mich das nicht in der Form in welcher es Freddie Mercury berührt zu haben schien. Er schien die Manie und Anbetung der Fans zu lieben und zu genießen. Das ist etwas, was ich total bewundere und beneide. (Abschiedsbrief; Letzte Worte)    Kurt Cobain

Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschiednehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiss, die Freunde sind.    [Richard Bach]

In meinen Adern welches Feuer!
Und in meinem Herzen welche Glut! (Quelle: „Willkommen und Abschied“)    Johann Wolfgang von Goethe

Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter: Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.    [Joseph Victor von Scheffel]

Zu vergeben bedeutet nicht, sich von Wahrheit und Gerechtigkeit zu verabschieden.    [Papst Johannes Paul II]

Kluge Menschen verstehen es, den Abschied von der Jugend auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.    [Francoise Rosay]

Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben am meisten Wert hat.    Immanuel Kant

Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod.
Und wenn du uns genommen,
laß uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott !    Matthias Claudius

Jeder Abschied ist eine Mobilmachung für die Erinnerung.    [Hellmut Walters]

Gern möcht’ er still von dannen scheiden,
gern jede Ovation vermeiden,
allein ihm bleibt bei seiner Fahrt
ein Lebewohl nicht ganz erspart!    Wilhelm Busch

Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm,
Waren Kisten und Kasten schwer,
Als ich wieder kam, als ich wieder kam,
War alles leer. (Quelle: Gedicht „Aus der Jugendzeit“)    Friedrich Rückert

Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum,
Die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum.
Wie er’s ertragen soll, kann er sich selbst nicht fragen;
Und wenn er sich besinnt, so hat er’s schon ertragen.    Friedrich Rückert

Nun ist es Zeit wegzugehen: für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen.    Sokrates

Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht’ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.    [Ludwig Uhland]

Das, wodurch alle Wesen verschieden sind, ist das Leben, das, worin sie alle gleich sind, ist der Tod.    [Yang Chu]

So fährt im Herbst der Abendwind
Wohl über die breite Heide
Und reißt die Blumen ab geschwind
Zu unserm tiefen Leide.

Verschwunden unserm Angesicht
Sieht man gar bald die Stätte nicht,
Wo Gras und Blumen gestanden.
Nun fliehe denn aus eurem Sinn
Das traurige Seufzen und Klagen hin
Und ziehet eure Straßen.

Denk wohl dabei, es währt nicht lang,
So wird man uns bei Sang und Klang
Gleichfalls der Erde lassen.

(Gedicht: Ein Alt Totenlied)    Unbekannt

Wenn uns unvermutet eine Person wegstirbt, deren innige und verständige Teilnahme uns von Jugend an begleitete, deren ununterbrochene Neigung uns gleichsam eine stille Bürgschaft für ein dauerndes Wohlergehen geworden war, so ist es immer, als stockte plötzlich unser eigenes Leben.    [Eduard Mörike]

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.    [Friedrich von Logau]

Hier ist das Glück vergänglich wie der Tag, dort ist es ewig wie die Liebe Gottes.    [Theodor Körner]

Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir.    Rainer Maria Rilke

Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie kommt es zum zweiten Male.    Friedrich Nietzsche

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unsrem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
uns immer, immer fehlen.    Unbekannt

Wie ein Blatt vom Baume fällt,
So fällt ein Mensch aus seiner Welt.
Die Vögel singen weiter.    Matthias Claudius

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot. Der ist nur fern.
Tot ist nur, wer vergessen wird.    Unbekannt

Scheint das Grab dir tief und dumpf sein Druck,
A la vot, so nimm noch einen Schluck
Und noch einen hinterher,
Gleich noch zwei, dreie mehr,
Dann stirbst du nicht so schwer.    [Carl Michael Bellman]

Ich fürchte nicht den Tod, der mich zu nehmen kümmt;
Ich fürchte mehr den Tod, der mir die Meinen nimmt.    [Friedrich von Logau]

Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.    Antoine de Saint-Exupéry

Der Eintritt in die Politik ist der Abschied vom Leben, der Kuss des Todes.    [Hans Magnus Enzensberger]

Im Augenblick der Geburt beginnt für die Eltern der Abschied. (aus Japan)    Sprichwörter

Unsere Toten sind unter uns. Sie blicken mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.    Augustinus

Es ist ein fröhlich Ding um aller Menschen Sterben:
Es freuen sich darauf die gerne reichen Erben -
Die Priester freuen sich, das Opfer zu genießen -
die Würmer freuen sich an einem guten Bissen -
die Engel freuen sich, die Seelen heimzuführen -
der Teufel freuet sich, im Fall sie ihm gebühren.

(Gedicht: Fröhlicher Tod)    [Friedrich von Logau]

Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer,
Tönt so traurig, wenn er sich bewegt
Und nun aufhebt seinen schweren Hammer
Und die Stunde schlägt.

(Gedicht: Der Tod)    Matthias Claudius

Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, wo man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.    Gustave Flaubert

Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz.    Ricarda Huch

Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich.    Friedrich Schiller

Jeder Abschied ist ein Abschied für immer. So sehr ist alles dem Wechsel unterworfen.    Karl Heinrich Waggerl

Man muss aufhören, sich essen zu lassen, wenn man am besten schmeckt.    Friedrich Nietzsche

Herr Keuner war nicht für Abschied nehmen, nicht für Begrüßung, nicht für Jahrestage, nicht für Feste, nicht für das Beenden eines neuen Lebensabschnitts, nicht für Abrechnungen, nicht für Rache, nicht für abschließende Urteile.
Herr Keuner war für kritische Arbeit, für tätige Vernunft. Er hatte wenig Zeit zum Feiern. Er hielt den Fortgang des Lebens für wichtiger als die Zelebration des Erreichten. Herr Keuner stellte sich nachdenklich den Problemen seiner Zeit.    Bertolt Brecht

Es gehört zu den traurigsten Bedingungen, unter denen wir leiden, uns nicht allein durch den Tod, sondern auch durch das Leben von denen getrennt zu sehen, die wir am meisten schätzen und lieben und deren Mitwirkung uns am besten fördern könnte.    Johann Wolfgang von Goethe





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