Zitate von Zhuangzi

— Die besten Zitate (72), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Zhuangzi" (CN; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird.

Zhuāngzǐ (* um 365 v. Chr.; † 290 v. Chr.) war ein chinesischer Philosoph und Dichter.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Zhuangzi Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CN) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Auf der Welt gibt es nichts, was sich nicht verändert, nichts bleibt ewig so wie es einst war.

Das Leben entsteht aus Erde und das Leben kehrt zur Erde zurück.

Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet. (Quelle: Reden und Gleichnisse)

Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muss: das ist das Ziel.

Bildung muss nicht unbedingt zu Weisheit führen.

Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.

Die Flamme der Verwirrung und des Zweifel ist es, die der Weise meidet.

Willst du im laufenden Jahr ein Ergebnis sehen, so säe Samenkörner. Willst du in zehn Jahren ein Ergebnis sehen, so setze Bäume. Willst du das ganze Leben lang ein Ergebnis sehen, so entwickle die Menschen.

Das Laster des Geistes heißt Selbstzufriedenheit.

Wer andere kennt, ist klug; wer sich selbst kennt, ist verzweifelt.

Lass Dich ein, was auch immer passieren mag, und lasse Deinen Geist freien Lauf: Bleib zentriert, indem DU akzeptierst, was auch immer Du tust.

Die Wandlungen von »Richtig« sind unendlich und ebenso die Wandlungen von »Falsch«. Deshalb heißt es, dass es nichts Besseres gibt, auf sie zu antworten, als Klarheit.

Belohnung und Bestrafung ist die niedrigste Form der der Erziehung.

Einen Fehler begehen und sich nicht bessern - das erst heißt einen Fehler begehen.

Nichts ist der Seele schädlicher als der Versuch, gegen Gefühle anzukämpfen, über die sie keine Herrschaft hat.

Jede Fähigkeit kommt dadurch in Gefahr, dass man sie zu übertreiben sucht.

Wer das Endliche benutzt, um das Unendliche zu verfolgen, der kommt zu Schaden.

Der Himmel tut nichts; dieses Nichts-Tun ist Würde; die Erde tut nichts; dieses Nichts-Tun ist Ruhe. Aus der Vereinigung dieser beiden Nichts-Tun beginnt alles Handeln. Und alle Dinge entstehen.

Gebt auf die Heiligkeit, werft weg die Erkenntnis, und die Welt kommt in Ordnung.

Wenn man erst einmal so weit ist, dass man das Richtige trifft und niemals das Richtige verfehlt, dann hat man das richtige Vergessen dessen, was richtig ist.

Wessen Wille darauf gerichtet ist, Schätze zu sammeln, der ist nur ein Krämer.

Die auf das Sein achteten, waren die Herrscher der alten Zeit; die auf das Nicht-Sein achten, sind Freunde von Himmel und Erde.

Wenn der Horizont nicht derselbe ist, sind es die Gedanken auch nicht.

Ist das Herz vollkommen, dann erfasst es das höchste Wissen. Ist das Wissen vollkommen, dann erreicht es die höchste Menschlichkeit.

Ich werde Himmel und Erde als Sarg und Hülle haben, Sonne und Mond werden meine Jadesteine sein, Sterne und Sternbilder meine Perlen und Juwelen, und die ganze Schöpfung wird mir das Trauergeleite geben. Was wollt ihr noch hinzufügen? (Letzte Worte)

Bei wem die reine Einfalt hin ist, der wird ungewiss in den Regungen seines Geistes.

Über Vergangenes mach dir keine Sorgen, dem Kommenden wende dich zu.

Wer redet, muss auch etwas zu sagen haben.

Unser Leben ist endlich, das Wissen ist unendlich. Mit dem Endlichen etwas Unendlichem nachzugehen, ist gefährlich.

Die Lehre ist vielfältig, die Wahrheit einzig.

Wissenswerter als das meiste Wissen wäre die Antwort eines Toten auf die Frage, ob es ihm leid tue, gelebt zu haben.

Was die Alten als die Erreichung des Ziels bezeichneten, waren nicht Staatskarossen und Kronen, sondern sie bezeichneten damit einfach die Freude, der nichts hinzugefügt werden kann.

Das Glück des gemeinen Mannes scheint darin zu bestehen, genau das zu tun, was die Masse vormacht.

Versprich den Menschen einen Gewinn, so laufen sie zu dir, verlange einen von ihnen, so laufen sie von dir.

Wer sein Inneres wahrt, dass es nicht überfließt nach außen, der hat den Geist, der die Bildung des inneren Einklangs zustande bringt.

Wenn das Verstehen um die Dinge recht ist, gibt es kein inneres Schwanken und kein äußeres Beeinflusst werden.



— Zhuangzi (um 365 - 290 v. Chr.) war ein chinesischer Philosoph und Dichter.


— Sein persönlicher Name war Zhuāng Zhōu (auch nach veralteter Transkription Tschuang-tse). Ein berühmtes, zum Teil aus seiner Hand stammendes Werk wird ebenfalls „Zhuangzi“ (chinesisch Chuang-tzu) genannt. Es bekam im Zuge der Verehrung Zhuang Zhous als daoistischer Heiliger im Jahre 742 unter Kaiser Xuanzong den Ehrentitel „Das wahre Buch vom südlichen Blütenland“.

Zusammen mit dem Daodejing gilt es als Hauptwerk des Daoismus. Die Schrift ist als eine der literarisch schönsten, interessantesten und schwierigsten der chinesischen Geschichte bekannt.

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