Zitate von Yamamoto Tsunetomo

— Die besten Zitate (14), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Yamamoto Tsunetomo" (JP; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Wenn jemand Schande über einen Anderen bringt, wie kann er erwarten, dass er diesen zu einem besseren Menschen macht?

Tsunetomo Yamamoto (* 11. Juni 1659 in Saga, Japan; † 30. November 1719) war Samurai und Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Yamamoto Tsunetomo Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: JP) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wenn dir jemand seine Meinung mitteilt, solltest du sie mit tiefer Dankbarkeit empfangen, auch wenn sie wertlos ist.

Es ist natürlich das jemand tiefe und versteckte Dinge nicht verstehen kann. Die Dinge die leicht zu verstehen sind, sind eher oberflächlich.

Es ist ein guter Gesichtspunkt, die Welt als einen Traum anzusehen.

Eine unschuldige Person ist jene, die sich aus der Affäre zieht. Dies muss mit Stärke getan werden.

Eine Person, die besonnen spricht, ist in guten Zeiten nützlich und wird in schlechten Zeiten Ärger vermeiden.

Die grundsätzliche Bedeutung der Etikette ist die, schnell am Anfang und am Ende zu sein, sowie ruhig in der Mitte.

Militärische Angelegenheit sind nicht nur für eine Person von Bedeutung, egal wie nützlich diese zu sein versucht.

Wenn jemand nur an das Siegen denkt, wird eine elender Sieg schlimmer sein als eine Niederlage. Hauptsächlich wird es eine erbärmliche Niederlage.

Der Weg des Samurai findet sich im Tod. Wenn es dazu kommt, gibt es nur die schnelle Entscheidung des Todes.

Wenn all deine Entscheidungen auf deiner eigenen Weisheit basieren, tendierst du zur Eingennützigkeit und begehst Fehler, weil du dich auf dem rechten Pfad verirrst.

Wir können nicht einfach so unsere Defekte und Schwachstellen korrigieren, da sie uns tief prägen.

Über die Dinge vorher nachzudenken und sie dann leicht zu erledigen, wenn die Zeit gekommen ist, das ist es, worum es geht.

Es ist nicht gut sich auf einige Meinungen festzulegen. Es ist ein Fehler weiteren Fleiss einzulegen und ein wenig Verständnis zu erhalten, um dies dann auf einmal zu beenden.



— Tsunetomo Yamamoto (1659 - 1719; auch Yamamoto Jōchō) war ein Samurai und Aphoristiker.


— Berühmt wurde Yamamoto durch seine Schrift „Hagakure“ (Im Schatten der Blätter oder Versteckte Blätter), das zwischen 1710 und 1716 während der Edo-Periode entstand und auch als „Ehrenkodex der Samurai“ bekannt ist.

Dreißig Jahre lang widmete Yamamoto sein Leben dem Dienst an seinem Herrn, Nabeshima Mitsushige, und dessen Klan. Als dieser um 1700 starb, wollte er diesem zunächst durch Seppuku (traditioneller Suizid) folgen, allerdings wurde diese Praxis von Mitsushige in Frage gestellt.

Nach einigen Meinungsverschiedenheiten mit dem Nachfolger von Mitsushige zog Yamamoto sich in die Einsiedelei in den Bergen zurück. Später im Leben (zwischen 1709 und 1716) erzählte er viele seiner Aphorismen einem befreundeten Samurai, Tashiro Tsuramoto. Diese wurden dann 1716 unter dem Titel „Hagakure“ zusammengestellt und veröffentlicht.

Die „Hagakure“ war zunächst nicht sehr bekannt, aber in den 1930er Jahren wurde sie zu einem der bekanntesten Vertreter der Bushidō Gedankenwelt (Verhaltenskodex des japanischen Militäradels). Im Jahr 2011 wurde eine Manga-Version von „Hagakure“ veröffentlicht.

Tsunetomo ist auch bekannt als Yamamoto Jōchō, der Name, den er annahm, nachdem er sich zurückgezogen hatte und Mönch wurde.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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