Zitate von Werner Schneyder

— Die besten Zitate (57), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Werner Schneyder" (AT; Schauspieler)

— Bekanntes Zitat:

Er kam weit herum. Vom Hundertsten ins Tausendste.

Werner Schneyder (* 25. Jänner 1937 in Graz; † 2. März 2019 in Wien) war ein österreichischer Kabarettist, Autor, Schauspieler, Regisseur, Boxkampfrichter und Sportkommentator.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Werner Schneyder Zitate (Berufsgruppe: Schauspieler / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Politiker rechnen so sehr mit der Stimme des Wählers, daß sie nicht dazukommen, sie zu hören.

Wenn Karrieren schwindelnde Höhen erreichen, ist der Schwindel häufig nicht mehr nachzuweisen.

Der letzte Schrei ist nichts, als die Ankündigung des nächsten.

Einsamkeit ist Belästigung durch sich selbst.

Wir machen immer einen Fehler: Wir investieren Gefühle, statt sie zu verschenken.

Das Fernsehen ist eine Prothese für die häusliche Dialogschwäche.

Satire ist nicht der Feind der "heilen Welt", sondern die Forderung danach.

Würde der Handel mit Menschen handeln, würde er sie als Gotteskinder anbieten.

Den Deutschen fehlt der Witz, ihren eigenen zu begreifen.

Ein Kind zu erziehen ist leicht. Schwer ist nur, das Ergebnis zu lieben.

Angesichts des Heldenfriedhofes will ich nur eines wissen: Wo ruhen die Feigen?

Es gibt über die Trennung zwischen Hildebrandt und mir eine Korrespondenz. Ich glaube, das sind sehr schöne Briefe. Vielleicht ist selten ein Duo mit so genauen und schönen, freundschaftlichen Argumenten auseinandergegangen wie wir.

Erfahrung wäre gut, wenn man sie hätte, ohne sie selbst machen zu müssen.

Dem Storch gegenüber haben die Frösche eine beschränkte Souveränität.

Eine Kommission ist eine Gruppe von Menschen, die einzeln nichts machen können und die zusammen feststellen, dass nichts zu machen ist.

Der Schreibtischtäter unserer Jahre ist der Leserbrieftäter.

Eitelkeit ist eine der vorzüglichsten Eigenschaften, weil sie einen hindert, schlecht zu sein

Das Fernsehen trägt die Botschaft der Kultur in die hintersten Täler und lässt sie dort liegen.

Es gibt zwei Arten von Präsidenten: Der eine steht über allem, der andere übersteht alles.

Als der Impotente vom Feminismus erfuhr, begriff er sich als Träger einer Weltanschauung.

Es gibt viel mehr Narren als Höfe.

Auch glücklich landende Reisegesellschaften kann man Flugkatastrophen nennen.

Man kann sich keine "Feinde machen". Sie sind immer schon da.

Die Geschichte wiederholt sich nicht. Sie bleibt nur gleich.

Die Verfassung der Staaten ist interessant. Nicht so sehr, die sie haben, weit mehr die, in der sie sich befinden.

Gott weiß, warum er seine Priester vor der Ehe schützt.

Die meisten Ehen scheitern an den Verhältnissen. Man sollte aber nicht unfair sein: Es sind auch schon sehr schöne Verhältnisse an den Ehen gescheitert.

Der Zeitgeist ist das jeweilige Gespenst der Gegenwart.

Europa besteht aus Staaten, die sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie selbst beschlossen haben.

Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Und am höchsten Gut wollen eben alle partizipieren.

Ich fühle mich keiner Ideologie oder Religion zugehörig, sondern einzig jener Minderheitsbewegung, die sich der Vernunft verschrieben hat.

Die Sozialdemokratie steht vor ihrer Ideologie wie die Nonne vor dem Pornokino.

Eierköpfe sind in der Politik nicht mehr so beliebt. Sie rollen so schlecht.

Olympische Spiele finden im Zeichen der fünf Schlagringe statt.

Ein Mann demonstrierte für eine bessere Zukunft und übersah am Straßenrand die Frau seines Lebens.

Einmal werden die Tage kürzer, dann wieder die Nächte. Immer wieder diese Resignation.

Realsatire ist, wenn man sich über einen Politiker totlacht und dabei wirklich stirbt.

Mit Hausaufgaben zielen die Lehrer auf die Schüler und treffen die Eltern.

Man müßte sich die Unbestechlichkeit bezahlen lassen.

Fernsehkritiker sind Meteorologen mit dem Wetter von gestern.

Das Schlimme an der Selbstbefriedigung ist, dass es sie nicht gibt.

Das Leben – Restrisiko der Zeugung?

Das große Verdienst der Weltreligionen ist, dass sie den Soldaten die Angst vor dem Jenseits genommen haben.

Atomkraftwerke sind der intelligente Versuch, Kriege durch Massenselbstmord zu ersetzen.

Altkluge Kinder sind unangenehm. Aber noch unangenehmer sind altkluge Greise.

Das Alter der abtretenden Sportler wird immer niedriger. Ich sehe im Jahre 2001 die erste sechsjährige Erfolgsturnerin zurücktreten, weil sich sich in ihren Teddybären verliebt hat

Die Zeiten der Wettkämpfer sind die einzigen, die immer besser geworden sind.

Die Faulheit ist der Fleiß der Träumer.

Der Bildschirm ist das Präservativ der Realität.

Die Feministinnen zäumen die Sache vom Schwanz her auf.

Das Auto ist ein Gerät, das es dem Menschen ermöglicht, rascher zur Arbeit zu kommen, deren Ertrag ihm ermöglicht, sich ein Auto zu kaufen.

Was, Sie haben einen Schachcomputer?
Was soll ich machen? Meine Frau kann nicht, und meine Kinder spielen nicht mehr mit Menschen.

Einer hat das Ohr am Puls der Zeit und keine Uhr zur Hand.

Bin ich denn der Hüter meiner Zunge?



— Werner Schneyder (* 1937) ist ein österreichischer Kabarettist, Autor und Moderator.


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Sprüche und Zitate von bekannten Mimen, Darstellern, Regisseuren, Produzenten, Kabarettisten, etc.