Zitate von Walter Röhrl

— Die besten Zitate (37), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Walter Röhrl" (DE; Unternehmer)

— Bekanntes Zitat:

Driften ist die Kunst, einen instabilen Zustand stabil zu halten.

Walter Röhrl (* 7. März 1947 in Regensburg) ist ein ehemaliger deutscher Rallyefahrer.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Walter Röhrl Zitate (Berufsgruppe: Unternehmer / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

In 10 Sekunden war ich auf 200. Da hab ich schon 5 mal schalten müssen. Hab deshalb rechts eine breitere Hand wie links. Des kommt von diesem ewigen Schalten in diesem Auto. Ich bin a richtiger Sportkrüppel!

Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat, es aufzuschließen.

Wenn man mal in mein Alter kommt, ist im Dunkeln fahren gar nicht mehr so lustig, weil da sieht man nicht mehr in der Nacht. Ich hab in der letzten Zeit oft überlegt, ich könnte eigentlich noch Weltmeisterschaft fahren, weil die fahren immer nur am Tag. Diese Weicheier.

Im Rallyesport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit zwei angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist.

Wenn den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuern. Wenn ihn nur hörst, hast übersteuern

Das ist kein physikalisches Fahrgerät, das ist ein Krankenfahrstuhl! (Über den Smart)

Für mich ist nicht das Tempo entscheidend, mit dem ich etwas tue, sondern die Perfektion.
Wenn ich was mache, dann möchte ich es perfekt machen. Wenn ich etwas perfekt mache, dann mache ich es beinahe zwangsläufig auch sehr schnell. Und wenn der Zeiger Richtung 400 dreht, ist das einfach beeindruckend.
Es ist manchmal unvorstellbar, mit welchem Vertrauen Autofahrer Tempo 200 fahren. Andererseits kenne ich auch das Gefühl, 250 km/h als normale Reisegeschwindigkeit zu empfinden. Es hängt eben sehr davon ab, in welchem Auto man gerade unterwegs ist.

Übersteuern ist, wenn der Beifahrer Angst hat. Untersteuern, wenn ich Angst habe.

Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen

Wenn ich das schon höre: „Das muss man im Hintern spüren“, so ein Schmarrn, wenn du was im Hintern spürst, ist es nämlich vorbei, denn dann bist du schon längst runter von der Straße.

An jedem Ortsschild sollte ein Sensor stehen, der das Auto dort sofort lahmlegt. (Über den Smart)

Gute Fahrer haben die Fliegenreste auf den Seitenscheiben.

Das ist so als ob dir an einer roten Ampel einer mit dreißig Sachen ins Heck kracht. (Walter Röhrl über die Beschleunigung des Audi Sport Quattro S1)

Der S1 war das wahnsinnigste aller meiner Autos. Bei der Fahrt fühlte ich mich wie beim Ritt auf der Gewehrkugel. Ich schoss mich wie ein Querschläger von Kurve zu Kurve.

Wenn ich nur von diesem Auto spreche, krieg‘ ich schon erhöhten Puls! (Über den Smart)

Im Rally Sport ist es wichtig dass das Auto ein gutes Handling hat ... man sollte also ein Mittelding zwischen Unter- und Übersteuern finden … mit der Tendenz zum Drift …

Diese Kraft, dieser Klang, diese Brutalität - das war eine Form von Schönheit. (Über den S1)

Ich habe in meinem Leben schon zirka achteinhalb Millionen Kilometer im Auto zurückgelegt, und diese Radarkontrolle war der bislang einzige Fall, in dem ich einen Punkt kassiert habe. Mein erster Punkt! Das hat mich belastet. Zum Teil hatte ich schlaflose Nächte deswegen

In einen Audi Quattro kannst Du einen dressierten Affen setzen, der gewinnt auch!

Damals habe ich immer zu den Alten gesagt, wenn sie von vergangenen Zeiten geredet haben: Ihr Spinner! Heute mach’ ich das Gleiche. Im Grunde ist für mich nur wichtig, dass ich überzeugt bin, dass ich zur richtigen Zeit gefahren bin.

Vernünftige Autos werden vom Antrieb geschoben, nicht gezogen!

Irgendwann einmal, vielleicht in 20 Jahren, werden sie sich von diesem Auto (Audi S1) erzählen. Und ich kann sagen: Toll, dass ich damals dabei war. Es war verrückt, aber oft ist gerade das Verrückte das Schönste im Leben.

Eine Garage ohne Porsche 911 ist doch ein ödes, leeres Loch!

Es ist mir egal, ob ich Erster oder Zwölfter bin. Wenn ich jemals das Gefühl bekomme, nicht mehr perfekt zu fahren, hänge ich den Helm an den Nagel.

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Auto braucht Liebe!

Autofahren beginnt für mich dort, wo ich den Wagen mit dem Gaspedal statt dem Lenkrad steuere. Alles andere heißt „nur die Arbeit machen“.

Wenn ich im Auto sitze und den Motor anmache, dann bin ich unfehlbar!

Der GT2 hat auch eine elektronische Fahrhilfe. Da ist es dann schon angebracht, dass man dem Käufer einen Schutzengel mitgibt, der, wenn ihm das Talent ausgeht, eingreift.

Im Prinzip bist du bei dem Auto mit dem Denken schon zu langsam. (Über den Audi Sport Quattro S1)

Wenn man beim alten Porsche Turbo aufs Gas getreten ist, hat sich zwei Sekunden lang gar nichts getan und dann hat man gemeint, es ist einem einer hinten drauf gefahren.

Die wahre Kunst der Fahrzeug-Beherrschung erkennt man erst im instabilen Fahrzustand!

Solche Fahrer wie wir waren, die gibt’s heute nicht mehr. Heute sind das doch von der Industrie ferngesteuerte Marionetten, die nicht sagen dürfen, was sie denken. Einem wie mir würde man nach 14 Tagen die Lizenz wegnehmen und ihn rauswerfen.

Bau mir den Überrollbügel raus! Ich will Porsche testen, aber nicht auf dem Dach fahren!

Das Auto war schneller in der nächsten Kurve, als ich denken konnte.

Ich hab kein Interesse zu gewinnen mit einer Sekunde Vorsprung.
Es gibt ja Leute die sagen: Das war ein richtig harter Fight, ich hab mit einer Sekunde gewonnen! ICH will mit 10min gewinnen. Das freut mich viel mehr!

Alles außer Allrad ist ein Kompromiss.



— Walter Röhrl (* 1947) ist ein deutscher Rallye- und Autorennfahrer, der zwischen 1973 und 1987 als Profi aktiv war.


— Röhrl (in den Medien auch „Der Lange“ genannt) gewann in seiner aktiven Zeit zwei FIA-Fahrerweltmeisterschaften (1980 und 1982) sowie eine Europameisterschaft (1974).

Seine Laufbahn als Profirennfahrer endete 1992 bei Audi, wo er bereits seit 1988 hauptsächlich Entwicklungsaufgaben wahrgenommen hatte. Die letzte Meisterschaft, in der er startete, war die DTM. Seit 1993 ist Walter Röhrl Repräsentant und Versuchsfahrer bei Porsche. Für diese Marke nahm er noch bis 1994 sporadisch an Rennen teil, bis heute fährt er Wettbewerbe im historischen Automobilsport.

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