Zitate von Thomas von Kempen

— Die besten Zitate (132), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Thomas von Kempen" (DE; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Der Mensch denkt sich etwas aus, aber Gott entscheidet. (Lat.: Homo proponit, sed deus disponit)

Thomas von Kempen, lat. Thomas a Kempis (* um 1380 in Kempen; † 25. Juli 1471 im Kloster Agnetenberg bei Zwolle), war ein Augustiner-Chorherr, Mystiker und geistlicher Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Thomas von Kempen Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

In allem habe ich Ruhe gesucht und habe sie nirgends gefunden, außer in einer Ecke mit einem Buch.

Ohne Liebe sind alle äußeren Werke nichts nütze. Was aber aus Liebe geschieht, das ist durchaus fruchtbringend und gesegnet, so gering und ungeachtet es auch scheinen mag.

Besitzest Du wirklich etwas Gutes, so glaube von anderen Besseres, damit Du Demut bewahrst.

Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist! (Quelle: Nachfolge Christi)

Ohne Arbeit gelangt man nicht zur Ruhe und ohne Kampf nicht zum Siege.

Denke allzeit Gutes, rede Gutes, tue Gutes, so wird dein Leben in Frieden dahinfließen.

Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurückkehrt.
(Lat.: "Memento semper finis, et quia perditum non redit tempus; Quelle: De imitatione Christi (deutsch: Nachfolge Christi))

Verlass alles, so findest du alles; lasse deine Begierde, so findest du Ruhe.

Lerne Geduld haben mit fremden Fehlern; denn siehe, du hast auch viel an dir, was andere tragen müssen. (Quelle: Nachfolge Christi)

Sag mir, wo bist du denn daheim, wenn nicht bei dir selbst?

Viele folgen Jesus nach bis zum Brotbrechen beim Abendmahle, aber wenige bis zum Trinken aus dem Leidenskelche

Regeln und Gesetze sind gut für die schwachen Stunden, für die starken Stunden brauchen wir sie nicht.

Lobe Jesus in den Stunden der heißesten Angst wie in den Stunden höchsten Jubels!

Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden bringt.

Zwei Flügel erheben den Menschen über das Irdische: Einfalt und Lauterkeit; Einfalt in der Absicht, Lauterkeit in der Liebe. Die Einfalt sucht Gott, die Lauterkeit findet ihn.

Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.

Die Wahrheit spricht in uns ohne Geräusch der Worte.

Hohe Erkenntnis und Einsicht in die göttlichen Geheimnisse fordert Gott nicht von dir! Wenn du nicht einmalverstehst und begreifst, was unter dir ist, wie wirst du begreifen, was über dir ist...?!

Jedermann lobt die Geduld, wiewohl wenige sind, die leiden wollen.

Am Abend prüfe dein Verhalten, wie du den Tag gewesen bist in Worten, Werken und Gedanken.

Lieben soll man alle Menschen, aber vertraut sein mit jedermann - das taugt nichts.

Wir würden viel Frieden haben, wenn wir uns nicht so viel mit dem, was andere reden und tun, beschäftigen würden, was uns doch gar nichts angeht.

Keiner kann vom Papst eine Bulle erhalten, die ihm zusichert, dass er nie sterben muss.

In deiner Zelle erlangst du wieder, was du draußen häufig verlierst.

Du sollst dankbar sein für das Geringste, und du wirst würdig sein, Größeres zu empfangen.

Herr, du weißt, was besser (für mich) ist: Mache es so oder so, wie du willst. Gib mir was du willst, wieviel du willst und wann du willst. […] Stelle mich, wohin du willst und tu mit mir in allem nach deinem Wohlgefallen.

Bei allem, was du tust, bedenke das Ende. Wie wirst du vor dem strengen Richter bestehen, der nach Gerechtigkeit richtet?

Gewohnheit wird durch Gewohnheit überwunden.

Es ist leichter, ganz zu schweigen, als sich im Reden mäßigen.

Ein Herz, das unbeständig und leer an guten Gedanken ist, wird bald ein Nest für den Teufel.

Ich höre oft, es sei viel besser, sich raten zu lassen, als anderen Rat geben.

Die menschliche Vernunft ist schwach und dem Irrtum verfallen; der wahre Glaube aber kann nicht irren.

Wer hat einen härteren Kampf zu bestehen, als der, der sich selbst besiegen will?

Vieles gibt es, das zu wissen der Seele gar wenig, ja nichts frommt.



— Thomas von Kempen (1380 - 1471) war ein Mönch des Augustinerordens und Mystiker.


— Thomas von Kempen (geboren als Thomas Hemerken) war Autor der vierteilige Schrift „Nachfolge Christi“ (De imitatione Christi) einem der beliebtesten und bekanntesten christlichen Andachtsbücher.
Er war Mitglied der Devotio moderna (lat.: neue Frömmigkeit) einer religiöse Erneuerungsbewegung innerhalb der Kirche.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.



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