Zitate von Theodor Herzl

— Die besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "T. Herzl" (AT; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Theodor Herzl (1860 - 1904) war ein österreichisch-ungarischer Journalist, Dramatiker und politischer Aktivist.

— Bekanntes Zitat:

Selbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schützen.



Gute Zitate, schöne Sprüche, beliebte Weisheiten und tiefgründige Aphorismen von "Theodor Herzl" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT)

Aus dem, was man nicht hat, erwächst die Überzeugung.


Wohltätigkeit an einem ganzen Volke ausgeübt, heißt Politik, und die Wohltätigkeit, die ein Volk zu seinem eigenen Gedeihen auszuüben versucht, ist die Politik dieses Volkes. Es gibt keine Politik, die nicht von Absichten der Wohlfahrt durchdrungen ist.


Nichts ist so schlimm, wie wir fürchten, nichts so gut, wie wir hoffen.


Die Demokratie ist maßlos in der Anerkennung und in der Verurteilung, führt zu Parlamentsgeschwätz und zur hässlichen Kategorie der Berufspolitiker. Die Massen sind noch ärger als die Parlamente jedem Irrglauben unterworfen, jedem kräftigen Schreier zugeneigt.


Die Kinder sind unsere größten Lehrmeister.


Über Lakaien herrschen, welch ein geringer Traum! Nein, mächtig ist, wer den Herren gebietet.


Tatsächlich ist der Antisemitismus die Folge der Judenemanzipation, Bevölkerungen, denen das historische Verständnis mangelt — also alle —, sehen uns aber nicht als geschichtliches Produkt an, nicht als die Opfer früherer, grausamer und noch beschränkterer Zeiten. Die wissen nicht, daß wir so sind, weil man uns unter Qualen so gemacht hat, weil die Kirche das Wuchergewerbe für Christen unehrlich machte und wir durch die Herrscher in Geldgeschäfte gedrängt wurden. Wir kleben am Geld, weil man uns aufs Geld geworfen hat.


Poesie und Weisheit beginnen, glaube ich, dort, wo man darauf verzichtet, sie schriftlich festzuhalten.


Es gibt nur eine Art, vornehm zu sein: die besteht darin, dass man viel von sich selbst verlangt und nicht das mindeste Gewicht darauf legt, ob die andern das anerkennen oder auch nur sehen.


Zum Bleiben wie zum Wandern muß die Rasse zunächst an Ort und Stelle verbessert werden. Man muß sie kriegsstark, arbeitsfroh und tugendhaft machen.


Ich begreife den Antisemitismus. Wir Juden haben uns, wenn auch nicht durch unsere Schuld, als Fremdkörper inmitten verschiedener Nationen erhalten. Wir haben im Ghetto eine Anzahl gesellschaftswidriger Eigenschaften angenommen. Unser Charakter ist durch den Druck verdorben, und das muß durch einen anderen Druck wieder hergestellt werden.


Wir sind ein Volk, ein Volk.


Träumen ist immerhin auch eine Ausfüllung der Zeit, die wir auf der Erde verbringen. Traum ist von Tat nicht so verschieden, wie mancher glaubt. Alles Tun der Menschen war vorher Traum und wird später zum Traum.


Wir sind ein Volk: der Feind macht uns ohne unseren Willen dazu, wie das immer in der Geschichte so war. In der Bedrängnis stehen wir zusammen, und da entdecken wir plötzlich unsere Kraft, einen Staat, und zwar einen Musterstaat, zu bilden.


Es gibt Ideen, denen man nicht entrinnen kann.


Die Unsterblichkeit muß wahrhaftig ein höchst angenehmes Gefühl sein; besonders solange man noch lebt.


Die Juden werden nur wegen ihrer Tugenden gehasst, nicht wegen ihrer Fehler.


Wir sind sozusagen nach Hause gegangen. Der Zionismus ist die Heimkehr zum Judentum noch vor der Rückkehr ins Judenland.




— Theodor Herzl (1860 - 1904) war ein österreichisch-ungarischer Journalist, Dramatiker und politischer Aktivist.


— Herzl (Herzl Tivadar bzw. Benjamin) veröffentlichte 1896 das Buch „Der Judenstaat“, das er unter dem Eindruck der Dreyfus-Affäre geschrieben hatte.

Er gründete die „Zionistische Weltorganisation“ (1897) und förderte die jüdische Einwanderung nach Palästina, um einen jüdischen Staat zu gründen. Obwohl er vor seiner Gründung starb, ist er als der Vater des Staates Israel bekannt.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.