Zitate von Theodor Fontane

— Die besten Zitate (134), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Theodor Fontane" (DE; Schriftsteller)

Jeder glückliche Augenblick ist eine Gnade und muss zum Danke stimmen.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Theodor Fontane Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Den höchsten Anlauf nahm die Menschennatur, als sie einen gotischen Dom in Vollendung dachte. Aber er ist ein Ideal geblieben und mit Recht, denn das Vollendete muss unvollendet bleiben. Die fertigen gotischen Dome sind nicht vollendet, und die vollendeten sind nicht fertig.

Realismus ist die künstliche Wiedergabe (nicht das bloße Abschreiben) des Lebens.

Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.

Frei, aber nicht frech, das ist so mein Satz.

Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.

Der Gewöhnlichkeit gehört die Welt. Es tangiert mich aber nicht, solang ich ein Bett und ein Glas Tee habe.

Die sich lieben, die fürchten sich nicht.

Wenn man älter wird, so lernt man eben einsehen, dass man von einem Menschen nicht alles verlangen kann und dass man zufrieden sein muss, wenn ein Weinstock Trauben trägt. In jüngeren Jahren verlangt man auch noch Erd- und Himbeeren dazu.

Ich muss frische Luft haben, vielleicht erstes Zeichen von Hydropsie. Kann eigentlich Fremdwörter nicht leiden. Aber mitunter sind sie doch ein Segen. Wenn ich so zwischen Hydropsie und Wassersucht die Wahl habe, bin ich immer für Hydropsie. Wassersucht hat etwas so kolossal Anschauliches.

Eine Treue kann die andere ausschließen. Wo die Bewährung der einen durch die Verletzung der anderen erkauft werden muss, da wird freilich immer ein bitterer Beigeschmack bleiben; aber gerade der, der diesen Beigeschmack am bittersten empfindet, wird aus den reinsten Beweggründen heraus gehandelt haben.

Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin, mit so viel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.

Ignorieren ist noch keine Toleranz.

Aus der Ferne diesen Wunsch: Glückliche Sterne und guten Punsch.

Wer reisen will, der muss zunächst Liebe zu Land und Leuten mitbringen, mindestens keine Voreingenommenheit. Er muss den guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch kritische Vergleiche totzumachen.

Wer rechnet, ist immer in Gefahr, sich zu verrechnen. Die dumme Kuh trifft immer das richtige Gras.

Leichtes Leben verdirbt die Sitten, aber die Tugendkomödie verdirbt den ganzen Menschen.

Ein bescheidenes Glück - die beste Form des Glückes.

Wo viel Geld ist, geht immer ein Gespenst um.

Seid heiter! Es ist gescheiter als alles Gegrübel. Gott hilft weiter - zur Himmelsleiter werden die Übel.

Luft und Licht heilen, und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gütiges Herz.

Wo Verstand befiehlt, ist der Gehorsam leicht.

Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gäbe, wären sie langweilig.

Heiterkeit zieht an, Heiterkeit ist wie ein Magnet.

Glück ist doch besser als Verdienst und es wohnt ihm auch eine schöne, poetische, gutmachende Seiten ein.

Die Tränen lassen nichts gelingen. Wer schaffen will, muss fröhlich sein.

Drei Viertel meiner ganzen literarischen Tätigkeit ist überhaupt Korrigieren und Feilen gewesen. Und vielleicht ist drei Viertel noch zu wenig gesagt.

Die Natur ist stärker als die Vorsätze.

Zuletzt ist man immer nur auf sich und das eigene Bewusstsein angewiesen, und was andere versäumen, müssen wir für uns selbst tun.

Wir kennen uns nie ganz, und über Nacht sind wir andre geworden, schlechter oder besser.

Es gibt nur ein Mittel sich wohlzufühlen: Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen was gerade fehlt.

Die Liebenswürdigkeit, wenn sie echt ist, hilft über viele Unkorrektheiten hinweg.

Alle Worte, die von Herzen kommen, sind gute Worte, und wenn sie mir helfen so frag ich nicht danach, ob es sogenannte richtige Worte sind oder nicht.

Wer aufhört Fehler zu machen, lernt nichts mehr dazu.

Die meisten Menschen bringen so das ganze Leben hin, dass sie sich von Pfingsten nach Weihnachten und von Weihnachten wieder nach Pfingsten sehnen.

Und ist auch noch so dünn der Tee und tut dir irgendwo was weh - Rum, Rum dann sind gleich alle Schmerzen stumm.

Nur wer jeden Augenblick seine Unvollkommenheit empfindet kann sich fortentwickeln.

Weiss sind Türme, Dächer, Zweige und das Jahr geht auf die Neige und das schönste Fest ist da!

Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.

Ach! Das waren noch gute Zeiten, da ich noch alles glaubte, was ich hörte.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.