Zitate von Talmud

— Die besten Zitate (62), Sinn-Sprüche und Aphorismen von " Talmud" (; )

— Bekanntes Zitat:

Der Talmud ist einer der zentralen Texte des rabbinischen Judentums.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Talmud Zitate (Berufsgruppe: / Land: ) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Was dir verhaßt ist – das tue deinem Nächsten nicht an! (Bavli Schabbat 31)

Während des Essens soll man nicht reden! (Bavli Taanit 5)

Viel Streit im Hause des Menschen entsteht durch grundlosen Hass. (Bavli Schabbat 72)

Undankbarkeit ist schlimmer als Diebstahl.

Sprich wenig und tue viel! (Schammai 1,15)

Solange der Mensch lebt, hat er Hoffnung. (Jeruschalmi Berachot 89)

In seinem eigenen Haus ist selbst der Arme ein Fürst.

Sage nicht, wenn ich frei sein werde, werde ich lernen; vielleicht wirst du nicht frei werden. (Hillel 2,15)

Nur das Kleingeld klingelt in der Tasche. (Baba Metzia 85b)

Nicht liegt es an dir, das Werk zu vollenden, aber du bist auch nicht frei, von ihm abzulassen. (Rabbi Tarphon 2,16)

Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt.

Lieber sterben als beschämen.

Jeder einzelne soll sich sagen: Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich. (Bavli Sanhedrin 7)

Jede Liebe, die von einer Sache abhängig ist, hört auf, wenn die Sache aufhört; die aber, die von keiner Sache abhängig ist, hört niemals auf.

In den Brunnen, aus dem man getrunken hat, soll man keinen Stein werfen.

Hat man dem Kinde etwas versprochen, so soll man es halten. Sonst lernt es lügen.

Geld und Lachen können das Alter zur Jugend machen.

Fehlt’s dem Diebe an Gelegenheit, glaubt er an seine Ehrlichkeit.

Es sind drei Kronen: des Richters, des Priesters, des Königs, aber die Krone eines guten Namens ist höher als alle.

Es ist uns nicht gegeben zu wissen, warum Frevler in Wohlergehen und Gerechte in Leiden leben. (Rabbi Janai 4,19)

Es gibt Menschen, denen ihr Geld lieber ist als ihr eigener Leib. (Bavli Berachot 61)

Ein ungedeuteter Traum gleicht einem ungelesenen Brief.

Die Verteidiger des Menschen: Reue und gute Taten. (Bavli Schabbat 32)

Die Taten der Väter sind den Söhnen ein Wegweiser. (Bavli Sota 31)

Die Ehre deines Nächsten sei dir so lieb wie deine eigene. (Rabbi Eliezer 2,15)

Der Vogel wohnt mit seinen Artgenossen zusammen, der Mensch mit seinesgleichen. (Bavli Bava Kama 92)

Der Mensch sei biegsam wie ein Schilfrohr und nicht starr wie eine Feder. (Bavli Taanit 20)

Der Mensch darf nicht essen, bevor er das Vieh gefüttert hat. (Bavli Berachot 40)

Der Lohn guter Werke ist wie Datteln: Spät reifend und süß.

Der Erzieher verdient den Namen "Vater" mehr als der Erzeuger.

Sage nicht, „wenn ich Zeit dazu habe“ - vielleicht hast du nie Zeit dazu. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Der böse Trieb ist zuerst dünn wie Spinnfäden; bald aber wird er stark wie Wagenseile.

Der böse Trieb des Menschen erneuert sich jeden Tag. (Bavli Sukka 52)

Der beste Prediger ist das Herz, der beste Lehrer die Zeit, das beste Buch die Welt, der beste Freund Gott.

Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel.

Beweinet den, der leidet, nicht den, der scheidet!

Betrachte nicht den Krug, sondern dessen Inhalt. (Rabbi Me’ir 4, 27)

Bei Dummköpfen holt man sich keine Beweise. (Bavli Schabbat 104)

Auf drei Dingen beruht die Welt, auf Recht, auf Wahrheit und auf Frieden. (Rabban Schimon ben Gamliel 1,18)



— Der Talmud ist einer der zentralen Texte des rabbinischen Judentums.


— Der Begriff "Talmud" (deutsch Belehrung, Studium) bezieht sich allgemein eine Sammlung von Schriften, und liegt in 2 Ausgaben vor: dem babylonischen Talmud (Talmud Bavli), und dem älteren Jerusalemer Talmud (Talmud Jeruschalmi).

Er besteht aus zwei Komponenten; die Mischna (ca. 200), ein schriftliches Kompendium der Mündlichen Thora des rabbinischen Judentums; und die Gemara (ca. 500), eine Erläuterung der Mischna und verwandter Schriften, die sich oft auf andere Themen erstreckt und die hebräische Bibel (=Tanach) im Großen und Ganzen erläutert.
Der Talmud enthält selbst keine biblischen Texte (siehe Tanach), sondern zeigt auf, wie diese Regeln in der Praxis und im Alltag von den Rabbinern verstanden und ausgelegt wurden.
Der Tanach besteht aus den drei Teilen Tora (Weisung), Nevi’im (Propheten) und Ketuvim (Schriften). TNK ist das Akronym der Anfangsbuchstaben dieser Teile.

Bis zum Aufkommen der Moderne war der Talmud in fast allen jüdischen Gemeinden das Herzstück des jüdischen Kulturlebens und war die Grundlage für "alles jüdische Denken und Streben" und diente auch als "Leitfaden für das tägliche Leben" der Juden.

Der gesamte Talmud besteht aus 63 Traktaten, und im Standarddruck ergibt dies etwa 2.700 doppelseitige Folianten. Er ist in Mischnaischem Hebräisch und jüdischem babylonischen Aramäisch geschrieben und enthält die Lehren und Meinungen von Tausenden von Rabbinern (aus der Zeit vor der Gemeinsamen Ära bis zum fünften Jahrhundert) zu einer Vielzahl von Themen, einschließlich Halacha (Religionsgesetze), jüdischer Ethik, Philosophie, Bräuchen, Geschichte und Folklore und vielen anderen Themen. Der Talmud ist die Grundlage für alle Kodizes des jüdischen Rechts und wird in der rabbinischen Literatur vielfach zitiert.

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