Zitate von Tacitus

— Die besten Zitate (43), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Tacitus" (IT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Die Kraft des Genies wächst mit dem Umfang der Dinge.

Tacitus (* um 58 n. Chr.; † um 120) war ein bedeutender römischer Historiker und Senator.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Tacitus Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: IT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Bestraften Geisteshelden wächst Ansehen zu. Auch zitiert als: Durch die Bestrafung von Geisteswerken wächst deren Ansehen.

Auch Besiegte fasst Wut bisweilen und Tapferkeit.

Die Herabsetzung der anderen findet willige Ohren.

Denn mit der Größe der Aufgabe wächst die Kraft des Geistes.

Nichts unter der Sonne ist so unbeständig und vergänglich wie der Ruf der Macht, wenn sie sich nicht auf die eigene Kraft stützt.

Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, daß sie verdient war.

Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.

Alles Unbekannte gilt für groß.

Verräter sind selbst denen, deren Sache sie dienen, verhasst.

Was man nicht beachtet, das verliert seine Kraft; worüber man zürnt, das scheint man dadurch als wahr anzuerkennen.

Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.

Die ideale Frau ist jede, die den idealen Gatten hat.

Zwischen Siegern und Besiegten kann es keine erfolgreiche Koalition geben.

Ein ehrlicher Tod ist besser als ein schändliches Leben.

So viel mehr ist man geneigt, ein Unrecht zu erwidern als eine Wohltat zu vergelten, wie ja Dankespflicht als Last, Befriedigung der Rache als Gewinn betrachtet wird.

Achtung ist größer aus der Entfernung.

Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.

Besser eine Freiheit mit Gehorsam, als die Ruhe in der Sklaverei.

Oft wird mehr durch Gefälligkeit als durch Härte gesündigt.

Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.

Es liegt an der Untugend menschlicher Missgunst, daß dem Alten stets Anerkennung zuteil wird, das Gegenwärtige aber als verdrießlich empfunden wird.

Die Ruhmsucht wird auch von den Weisen zuallerletzt abgelegt.

Das Edle ist schwer.

Selten ist die Gunst der Zeit, wo man denken kann, was man will, und aussprechen, was man denkt.

Derjenige, der keine Feinde hat, den ruinieren seine Freunde.

Nicht die Samniten, nicht die Karthager, nicht die Gallier, nicht die Spanier, nicht einmal die Parther haben uns so oft herausgefordert wie die Germanen; ja, gefährlicher noch als die Macht der Arsakiden ist dieses Volk mit seinem Freiheitswillen.

Heiliger und ehrfurchtsamer ist es, zu glauben, denn zu untersuchen, was die Götter tun.

Nicht krank sein genügt durchaus nicht: wacker, lustig, froh soll der Mensch sein.

Das Verbrechen wagen nur wenige; mehr wollen es; und alle dulden es.

Ihrem [den der Römer] Hochmut trachtet man vergeblich durch Gehorsam und Unterwürfigkeit zu entgehen. Als Räuber der Welt durchstöbern sie jetzt das Meer, nachdem ihnen, den Alleszerstörern, die Länder ausgegangen sind. Ist ihr Feind reich, so sind sie habgierig, ist er arm, sind sie unersättlich in ihrem Machtanspruch. … Verschleppung, Gemetzel und Raub benennen sie mit dem verlogenen Ausdruck Imperium, und wo sie eine Wüste schaffen, heißt das Frieden. (Rede vor dem Senat, als das Imperium Romanum vor dem Untergang stand)

Schweigen ist die Ehre der Sklaven.

In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.

Erfolge nehmen alle in Anspruch, Misserfolge werden einem einzigen zugeschrieben.

Je korrupter der Staat ist, desto mehr Gesetze braucht er.

Moses gab, um sich des Volkes für die Zukunft zu versichern, ihm ganz neue und von denen der übrigen Welt zuwiderlaufende Gebräuche. Unheilig ist doch alles, was bei uns heilig ist; hinwiederum ist bei ihnen erlaubt, was uns ein Gräuel ist.

In dem verdorbensten Staat gibt es die meisten Gesetze.

Die Bosheit und Missgunst kann sich den Anschein von Freiheit geben.



— Publius Cornelius Tacitus (um 58 - 120 n. Chr.) war ein römischer Historiker und Senator.


— Tacitus galt als einer der bedeutendsten Redner seiner Zeit und er sprach unter stilistischer Anlehnung an Cicero, der etwa 100 Jahre vor seiner Geburt verstorben war.

Die erhaltenen Teile seiner beiden Hauptwerke - die Annalen und die Historien - untersuchen die Regierungszeit der römischen Kaiser Tiberius, Claudius, Nero und derjenigen, die im Jahr der Vier Kaiser regierten (69 n. Chr.). Diese beiden Werke umfassen die Geschichte des Römischen Reiches vom Tod des Augustus im Jahr 14 n. Chr. bis zu den Jahren des Jüdischen Krieges, der 70 n. Chr. mit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels endete.

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