Zitate von Sully Prudhomme

— Die besten Zitate (28), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Sully Prudhomme" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Das Kompliment eines Eitlen ist nur ein Darlehen.

Sully Prudhomme (* 16. März 1839 in Paris; † 7. September 1907 in Châtenay-Malabry) war ein französischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Sully Prudhomme Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Welch ein Anker ist die Hoffnung!

Immer wieder findet man in den intelligentesten Menschen zugleich die liberalsten und in den Ungebildetsten die radikalsten.

Empörung macht Mut. Es gibt keine feige Empörung.

Man ist groß durch das, was man denkt, nicht durch das Glück.

Handwerk ist durch Gewohnheit erlangte Geschicklichkeit.

Nur der Ehrgeiz, durch den keine Eitelkeit schimmert, hat Zukunft.

Man muss auf seinen eigenen Wert stolz sein und den der anderen achten können.

Die Scherben einer Liebe lassen sich nie mehr zusammensetzen.

Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.

Das Alter, das den Menschen der Lächerlichkeit aussetzt, nimmt ihm zugleich auch das Gefühl für diese Lächerlichkeit.

Es gibt einen Stolz, der zu kriechen versteht.

Die Achtung, die uns die Mitmenschen einflößen, lässt sich an der Art unserer Vertraulichkeit ermessen.

Zur Beredsamkeit seine Zuflucht zu nehmen heißt, seine Sache als falsch erkennen.

Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.

Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln in allem anderen können sie grundverschieden sein

Man muss den Zweifel achten, denn er ist kein Fehler. Er ist wie die Rettung des Verstandes, in einem Ozean von Doktrinen.

Wenn man einen Menschen in Freundschaft liebt, wünscht man ihn glücklich zu sehen.

Sind Gewissensbisse nicht ein Bedauern der Freiheit, dass sie dem Laster geopfert wurde?

Man kennt nur das, was man entdeckt. Gut unterrichten heißt, den Schüler selbst entdecken lassen.

Gesundheit erkennt man daran, dass das Leben seine Wurzeln gern in das irdische Element senkt und sich dort wohl fühlt.

Es ist ein Rausch, Mutter zu sein, und eine Würde, Vater zu sein.

Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.

Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.

Aufrichtigkeit ist die erste Bedingung jeglichen geistigen Schaffens.

Die Dummheit des Mannes, erkennt man an seinen Worten, die der Frau, an ihrem Schweigen.

Die Höflichkeit, ist die einzige Heuchelei, die man verzeiht, denn sie ist gegenseitig.

Im Feingefühl hat das Herz Geist.



— Sully Prudhomme (1839 - 1907) war ein französischer Schriftsteller.


— Prudhomme (eigentlich René François Armand Prudhomme), der ursprünglich Ingenieurswesen studiert hatte, wandte sich der Philosophie und später der Poesie zu; er erklärte es zu seiner Absicht, wissenschaftliche Poesie für die Neuzeit zu schaffen. Im Charakter aufrichtig und melancholisch, war er mit der Parnassus-Schule verbunden, obwohl sein Werk gleichzeitig eigene Charakteristika aufweist.

Er erhielt 1901 den ersten Nobelpreis für Literatur. Sein bekanntestes Gedicht ist Le Vase brisé (1865).

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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