Zitate von Stefan Zweig

— Die besten Zitate (70), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Stefan Zweig" (AT; Schriftsteller)

Wer Schicksale formt, fällt in Schuld.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Stefan Zweig Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Dem, der alles zu verlieren vermag, wird alles Gewinn.

Immer erscheinen die entscheidenden Ideen nachträglich als einfache und selbstverständliche.

Freud als Denker war keineswegs verwundert über diesen fürchterlichen Ausbruch der Bestialität (unter Hitler) – seine Meinung, dass das Barbarische, dass der elementare Vernichtungstrieb in der menschlichen Seele unausrottbar sei, sei auf das entsetzlichste bestätigt.

Das Gerücht erreicht immer denjenigen als letzten, mit dem es sich beschäftigt.

Nichts aber wirkt aufstörender, aufweckender bei jungen Menschen als das entnervende Spiel vager Vermutungen.

Mitleid eines Mannes zu einer leidenden Frau ist immer Zärtlichkeit.

Nur an den Maßlosen erkennt die Menschheit ihr äußerste Maß.

Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den Fleißigen, den Groben lieber als den Geduldigen.

Schach ist wie die Liebe, allein macht es weniger Spaß.

Aus Traurigkeit wächst keine Tat.

Dem einen fehlt der Wein, dem anderen der Becher.

Es ist vielleicht das einzige Stück Freiheit, das man sein ganzes Leben ununterbrochen besitzt: Die Freiheit, das Leben wegzuwerfen.

Des geistigen Menschen höchste Leistung ist immer Freiheit. Freiheit von den Menschen, Freiheit von den Meinungen, Freiheit von den Dingen, Freiheit nur zu sich selbst.

Menschen, die ein enges Leben haben, sind ja immer neugierig auf alles Neue vor ihren Türen.

Nie entscheidet bei einem schöpferischen Menschen, wovon er ausgegangen, sondern einzig, wohin er gelangt ist.

Das Außerordentliche ist das Maß aller Größe.

Es lohnt sich schon, etwas Schweres auf sich zu nehmen, wenn man es einem Menschen damit leichter macht.

Wir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dünne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoßen werden kann.

Nichts aber bewährt besser den Charakter eines Menschen als die Goldprobe des Erfolges und die Feuerprobe des Unglücks.

Man haßt immer die Menschen, denen man Unrecht tut.

Jeder Schatten ist im letzten doch auch Kind des Lichts.

Keine Gegenwart macht es uns leicht, sie zu lieben.

Es muss einer den Frieden beginnen wie einer den Krieg.

Was ein Mensch in seiner Kindheit aus der Luft der Zeit in sein Blut genommen, bleibt unausscheidbar.

Immer sind Millionen Menschen innerhalb eines Volkes nötig, damit ein Genius entsteht, immer müssen Millionen müßige Weltstunden verrinnen, ehe eine wahrhaft historische, eine Sternstunde der Menschheit in Erscheinung tritt.

Erst der Enthusiasmus, dann erst der Fleiß.

Dankbarkeit, man spürt sie ja so selten bei den Menschen, und gerade die Dankbarsten finden nicht den Ausdruck dafür, sie schweigen verwirrt, sie schämen sich und tun manchmal stockig, um ihr Gefühl zu verbergen.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.