Zitate von Stanislaw Jerzy Lec

— Die besten Zitate (157), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Stanislaw Lec" (PL; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Die Wirklichkeit kann man ändern, eine Fiktion muss man aufs neue ersinnen.

Stanisław Jerzy Lec (* 6. März 1909 in Lemberg, Österreich-Ungarn; † 7. Mai 1966 in Warschau) war ein polnischer Lyriker und Aphoristiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Stanislaw Jerzy Lec Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: PL) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie.

Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist.

Auch das Happy End ist ein Ende.

Der Mensch ist die Krönung der Schöpfung. Wie schade, dass es eine Dornenkrone ist.

Die Verfassung eines Staates solle so sein, dass sie die Verfassung des Bürgers nicht ruiniert.

Nur wer gesunden Menschenverstand hat, wird verrückt.

Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter?

Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen.

Auf der Straße des geringsten Widerstandes versagen die stärksten Bremsen.

Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase.

Auch die Stimme des Gewissens macht einen Stimmbruch mit.

Von der Mehrzahl der Werke bleiben nur die Zitate übrig. Ist es dann nicht besser, von Anfang an nur die Zitate aufzuschreiben?

Keine Schneeflocke in der Lawine wird sich je verantwortlich fühlen.

Vor der Wirklichkeit kann man seine Augen verschließen, aber nicht vor der Erinnerung.

Wenn überhaupt keine Winde wehen, hat sogar der Wetterhahn auf dem Turm Charakter.

Gedankenlosigkeit tötet. Andere.

Auch zum Zögern muss man sich entschließen.

Die Unkenntnis des Gesetzes befreit nicht von der Verantwortung. Aber die Kenntnis oft.

Wo alle einstimmig singen, ist der Text ohne Bedeutung.

Der Mensch hat zwei Profile. Eins links und eins rechts. Ja, und noch zwei andere innen.

Geh mit der Zeit, aber komm von Zeit zu Zeit zurück.

Ein wahrer Feind verlässt Dich nie.

Es bedarf großer Geduld, um sie zu lernen.

Die Macht wechselt häufiger von Hand zu Hand als von Kopf zu Kopf.

Von den meisten Büchern bleiben bloß Zitate übrig. Warum nicht gleich Zitate schreiben?

Immer wieder finden sich Eskimos, die den Afrikanern sagen, was sie zu tun haben.

Hüte dich vor Eintagsfliegen. Ihre Zeit ist begrenzt.

Nichts kommt von selbst. Sogar eine Dummheit muss man erst machen.

Je weicher die Wahrheit, desto steifer der Standpunkt.

Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung: er begreift alles erst in der nächsten Generation.

Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?

Die Null an sich ist noch nichts Negatives

Lebenskünstler leben von den Zinsen eines nicht vorhandenen Kapitals.

Die Uhr schlägt - und zwar uns alle.

Es ist keine Kunst zu sagen: ’Ich bin!’ Man muss sein.

Nun bist du mit dem Kopf durch die Wand. Und was wirst du in der Nachbarzelle tun?

Selbst sein Schweigen enthielt Sprachfehler.

Die meisten Denkmäler sind hohl.

Es genügt nicht, daß man zur Sache spricht. Man muss zu den Menschen sprechen.



— Stanis³aw Jerzy Lec (1909 - 1966) war ein polnischer Aphoristiker und Dichter.


— Stanisław Lec (geb. als de Tusch-Letz) war einer der einflussreichsten Aphoristiker des 20. Jahrhunderts. Er war bekannt für seine lyrische Prosa und seine skeptischen, philosophisch-moralischen Aphorismen, die oft einen politischen Kontext hatten.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.