Zitate von Simone de Beauvoir

— Die besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Simone de Beauvoir" (FR; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 

Wenn der Mensch verliebt ist, zeigt er sich so, wie er immer sein sollte.


Gute Zitate, schöne Sprüche, beliebte Weisheiten und tiefgründige Aphorismen von "Simone de Beauvoir" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR)

Adam war nichts als ein roher Entwurf, und die Schöpfung des Menschen ist Gott erst gelungen, als er Eva geschaffen hat.


Für die überwiegende Mehrheit der Frauen bewahrt diese Welt auch nach der Hochzeit ihren Glanz. Allein der Ehemann verliert sein Prestige.


Viele Frauen ringen sich ausgerechnet in dem Moment, wo sie aufhören, begehrenswert zu sein, endlich dazu durch, ihr eigenes Begehren anzunehmen.


Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist.


Im allgemeinen gesehen ist die Ehe heute ein Rest überlebter Sitten.


Die Unwissenheit ist eine Situation, die den Menschen ebenso hermetisch abschließt wie ein Gefängnis.


Die Männer verbieten die Abtreibung im Allgemeinen, akzeptieren sie aber im Einzelnen als eine bequeme Lösung. Sie können es sich leisten, sich mit leichtfertigem Zynismus zu widersprechen, aber die Frau spürt diese Widersprüche in ihrem Fleisch.


Optimismus spart Vorsicht.


Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.


Es muss übrigens darauf hingewiesen werden, dass die Gesellschaft, die so heftig bestrebt ist, die Rechte des Embryos zu verteidigen, sich um die Kinder nicht kümmert, sowie sie auf der Welt sind.


Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts.


Die Frau, die den Mann zur Endlichkeit verurteilt, ermöglicht es ihm auch, seine Grenzen zu überschreiten: das verleiht ihr eine zweideutige Magie.


Die hinterhältigste Lüge ist die Auslassung.


Wenn der Mann die Frau als willenlos, ungeduldig, listig, einfältig, fühllos, lüstern, wild, demütig bezeichnet, lässt er seine Vorstellung von sämtlichen Weibchen der Tierwelt in sie eingehen.


Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.


Kein Mann würde eine Frau sein wollen, aber alle wünschen, dass es Frauen gibt.


Eine Frau, die den Verlust eines Kindes durchgemacht hat, erschrickt nicht mehr. Eine Mutter, die ihr Kind schlägt, schlägt nicht nur das Kind, und in gewissem Sinne schlägt sie es überhaupt nicht: Sie rächt sich an einem Mann, an der Welt oder an sich selbst.


Nichts ist zweideutiger als ein Blick.


Fest in der Familie und in der Gesellschaft ruhend, in Übereinstimmung mit den Sitten und Gesetzen, ist die Mutter die Inkarnation des Guten: Die Natur, an der sie teilhat, wird gut und ist kein Feind des Geistes mehr.




— Simone de Beauvoir (1908 - 1986) war eine französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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