Zitate von Sebastian Kneipp

— Die besten Zitate (83), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Sebastian Kneipp" (DE; Arzt)

— Bekanntes Zitat:

Nicht alle Kranken sind in gleicher Weise unglücklich.

Sebastian Kneipp (* 17. Mai 1821 in Stephansried in Oberschwaben; † 17. Juni 1897 in Wörishofen) war ein römisch-katholischer Priester.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Sebastian Kneipp Zitate (Berufsgruppe: Arzt / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Wasser ist nicht böse, es ist ein liebliches, ein freundliches Mittel der Besserung und Heilung.

Die Natur ist die beste Apotheke.

Wer gesund leben will und sein Dasein weise genießen will, der muss vor allem

1.) geregelt leben – arbeiten, einen Lebenszweck haben.

2.) er muss sich vernünftig ernähren, nicht nur was die Wahl der Speisen betrifft, sondern auch was die Zeit des Essens angeht.

3.) er muss Luft und Bewegung suchen, die gehören zu einem guten Gedeihen so notwendig wie die Nahrung selber.

Die Nahrung ist nur dann zuträglich und gesund, wenn sie der Natur des Menschen zuträglich ist und von ihr verarbeitet wird.

Untätigkeit schwächt, Übung stärkt, Überlastung schadet.

Die Menschheit ist weit von der einfachen, natürlichen Lebensweise abgewichen; sie hat in jeder Beziehung das Leben anders gestaltet, als es sein sollte.

Saufen wollen sie alle, sterben will keiner.

Der Schuh ist eine Fußverkümmerungsmaschine.

Dreißig Jahre habe ich sondiert und jede einzelne Anwendung an mir selbst erprobt. Dreimal - ich gestehe es offen - sah ich mich veranlasst, meine Wasserverfahren zu ändern, von der Strenge zur Milde herabzusteigen. Nichts der Natur abzwingen wollen, sondern ihr an die Hand gehen, sie freundlich stützen und durch kleine Hilfsmittel einladen, dass sie selbst und freiwillig den Dienst tut.

Jeder Karren braucht Schmiere – und der Körper Fett.

Wer bemüht ist, sein eigenes Glück zu suchen, der ist auch den anderen gern behilflich dazu.

Im Frühjahr ist die Zeit, zu welcher der Körper eine ordentliche innere Reinigung von allen, während des langen Winters angesammelten schädlichen Stoffen ganz besonders gebrauchen kann.

Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel.

Wer seinen Zorn runterschluckt, hat ihn noch lange nicht verdaut.

Vor allem sind drei Sünden der Menschheit zum Nachteil. Diese sind: Verweichlichung, Genusssucht, Eitelkeit. Diesen drei Sünden will ich drei Tugenden entgegenstellen: Abhärtung gegen die Verweichlichung, Einfachheit gegen die Eitelkeit und Genügsamkeit gegen die Genusssucht. Mit diesem Rezept könnte man alle Menschen glücklich und zufrieden machen, und die soziale Frage, die keiner zu lösen imstande ist, würde von selbst gelöst sein.

Wer selbst in Not und Elend saß, der weiß Not und Elend des Nächsten zu würdigen.

Mörder bekommen lebenslänglich; Nahrungsmittelfälscher sollten die gleiche Strafe bekommen – sie sind indirekte Mörder. Mancher stirbt darum, ohne dass man die eigentliche Ursache kennt.

Bei mir heißt’s: Wer nicht hören will, soll da bleiben, wo es die Unwahrheit gibt!

Den Abgehärteten greift nichts an, den Verweichlichten bringt jedes Blatt Papier in Aufregung. Ein abgehärteter Körper besitzt euch den größeren Schutz vor den Krankheiten der Seele.

Wie viele Leute findet man im heutigen Leben, die, solange ihre Kräfte reichten, nur auf ihr Geschäft versessen waren, aber an keinen Gott, an keine Religion dachten. Ihren Frieden, ihr Glück suchten sie nur im Zeitlichen; jetzt sind ihre Kräfte erlahmt, sie verfallen in Trübsinn, arten zu Neurasthenikern aus.

Lernt das Wasser richtig kennen, und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein.

Arnika ist nicht mit Gold zu bezahlen – in vielen Fällen hilft sie rasch und schmerzlos.

Um gesund zu bleiben, muss sich der Mensch bewegen, schwitzen und soll das Wasser in seiner mildesten Form gebrauchen.

Lebe recht vernünftig; schätze es hoch, im Sonnenlicht dein Tagwerk vollbringen zu können; verdirb nicht selbst die gute Luft, welche du einatmen kannst, und sei nicht frevelhaft gegen deinen Körper, indem du mehr von ihm verlangst, als er zu leisten vermag, oder mit anderen Worten: Handle nicht unvernünftig gegen dich selbst!

Wem seine Gesundheit lieb und teuer ist, biete das Mögliche auf, in reiner Luft seine Zeit zu verbringen.

Wenn das Wasser immer ruhig und stille steht, wird es bald faul; wenn ein Pflug nicht gebraucht wird, wird er bald rostig; wenn eine Maschine lange der Witterung ausgesetzt ist und nicht verwendet wird, so wird sie bald ihre Dienste versagen; sie wird zuletzt gebrechlich werden und zerfallen, ohne dass man sie gebraucht hat. Gerade so geht es mit dem menschlichen Körper.

Ein Vielfraß wird nicht geboren, sondern nur erzogen.

Was gibt es Schöneres als die Liebe zur Einfachheit?

Alt wollen sie werden, gesund wollen sie bleiben, aber etwas tun dafür wollen sie nicht.

Ist das Wasser für den gesunden Menschen ein vorzügliches Mittel, seine Gesundheit und Kraft zu erhalten, so ist es auch in der Krankheit das erste Heilmittel; es ist das natürlichste, einfachste, wohlfeilste und, wenn recht angewendet, das sicherste Mittel.

Not lehrt beten – und seinen Verstand gebrauchen.

Das Wasser hat große Wirkungen, gewiss, es leistet mitunter Unglaubliches, aber wenn der Mensch nicht will, dann ist alles aus, gegen Dummheit kämpfen Götter und Wasserströme vergebens.

Wie jedoch jeder einzelne Guss auf einen bestimmten Körperteil eine bestimmte Wirkung ausübt, so kann hier wiederum durch Anwendung verschiedener Güsse auf den ganzen Körper eingewirkt werden.

Glücklich der Mensch, der es versteht und sich bemüht, das Notwendige, Nützliche und Heilsame mehr und mehr sich anzueignen.

Wer das Gießen versteht, ist ein Künstler in der Heilkunde.

Ich will euch nur aufmerksam machen, dass ihr jeder Zeit recht vernünftig lebt. Wer lang leben will muss die erste Aufmerksamkeit seiner Seele schenken, damit diese nicht krank wird; zweitens muss er sorgen, dass der Leib, so viel als möglich und notwendig ist, im besten Zustande erhalten werde. Wenn die erste Aufgabe gelöst ist, so sorgt für den Leib!

Erst als ich daran ging, Ordnung in die Seelen meiner Patienten zu bringen, hatte ich vollen Erfolg.



— Sebastian Anton Kneipp (1821 - 1897) war ein bayrischer Priester und Naturheilkundler.


— Kneipp arbeitete als Hydrotherapeut unter anderem mit der Kaltwassertherapie. Er ist der Namensgeber der Kneipp-Medizin sowie der Wasserkur mit Wassertreten, die schon früher angewandt, aber durch ihn erst populär wurde.

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