Zitate von Samuel Johnson

— Die besten Zitate (53), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Samuel Johnson" (GB; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Geld und Zeit sind die schwersten Bürden des Lebens, und die unglücklichsten aller Sterblichen sind die, welche von einem der beiden mehr haben, als sie zu nutzen wissen.

Samuel Johnson (* 7. September 1709 in Lichfield; † 13. Dezember 1784 in London) war ein englischer Gelehrter, Lexikograf, Schriftsteller, Dichter und Kritiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Samuel Johnson Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Im Unglück lernt man sich selbst am besten kennen, weil man nicht mehr durch Freunde abgelenkt wird.

Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind.

Vielen ist es gleichgültig, was sie essen, oder zumindest tun sie so. Das finde ich töricht. Ich für meinen Teil bin sehr besorgt um meinen Magen und nehme ihn ernst. Wem der Magen nichts bedeutet, dem ist wohl auch alles andere ziemlich egal.

Ein Mann, der sehr unglücklich verheiratet gewesen war, heiratet nach dem Tod seiner Frau gleich wieder. Man bezeichnet das als den Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.

Niemand kann sein Glück genießen, ohne daran zu denken, dass er es genießt.

Es erweist sich, dass das, was Weltkenntnis genannt wird, die Menschen eher schlauer als gut macht.

Die Elenden haben kein Mitleid.

Neugier ist eine der festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.

Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicher macht, aber selten glücklich.

Lob, ebenso wie Gold und Diamanten, hat Wert nur durch seine Seltenheit.

Ein Mann, der sowohl Geld ausgibt, als auch Geld spart, ist der zufriedenste Mann, denn er hat beide Vergnügen.

Die beiden fesselndsten Fähigkeiten eines Autors bestehen darin, neue Dinge vertraut und vertraute Dinge neu erscheinen zu lassen.

Der Ehemann kennt viele Leiden, der Junggeselle keine Freuden.

Soll den Menschen beigebracht werden, die Wahrheit zu sagen, so müssen sie auch lernen, sie zu hören.

Freiheit ist die Wahl zwischen Arbeiten und Verhungern.

Das Leben lässt keinen Aufschub gelten; bieten sich Freuden, so soll man sie genießen. Jede Stunde nimmt etwas von den Dingen, die uns fröhlich machen, und vielleicht auch etwas von der Bereitschaft, uns ihrer zu erfreuen.

Der Mensch kann gegen seinen Willen überzeugt, aber nicht erfreut werden.

Eigenliebe ist eher arrogant als blind; sie verbirgt nicht unsere Fehler vor uns, sondern macht uns glauben, dass sie von anderen nicht bemerkt werden.

Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt ist die Wahrheit.

Neid ist das einzige Laster, das zu jeder Zeit und an jedem Ort auftauchen kann.

Es kann keine Freundschaft ohne Vertrauen und kein Vertrauen ohne Integrität geben.

Ich kannte nie einen Mann, der ohne Vorzüge war; es war im allgemeinen sein eigener Fehler, dass ihm der Erfolg versagt blieb.

Glück ist die Vielfalt der Bewusstseinsinhalte.

Der Stolz auf das Vertrauen, das einem geschenkt wurde, ist eines der Hauptmotive dafür, dass man Geheimnisse ausplaudert.

Patriotismus ist die letzte Zuflucht des Halunken.

Normalerweise eilen die Gedanken eines Menschen nicht von Vergnügen zu Vergnügen, sondern von Hoffnung zu Hoffnung

Gerechtes Lob ist lediglich eine Schuld; die Schmeichelei ist ein Geschenk.

Manchmal ist eine Entschuldigung eine noch größere Ungezogenheit.

Ich denke mir: Über kurz oder lang werden die Menschen dazu kommen, mit Ausnahme der rein berichtenden Erzählung alles in Aphorismen zu schreiben.

Der Geist eines Menschen und nicht sein Herr machen ihn zum Sklaven.

Ihr Manuskript ist gut und originell. Nur sind die guten Teile nicht originell und die originellen nicht gut.

Die meisten Menschen sind Uhren, die alle Minuten anzeigen, aber keine Stunden schlagen.

Ein gewisses Maß an Begehren gibt dem Leben erst seinen Schwung.

Es existieren nur wenige Möglichkeiten mit denen ein Mann seine Zeit harmloser verbringen kann als mit Geldverdienen.

Selbstvertrauen ist die erste Voraussetzung für große Vorhaben.

Die wahre Kunst des Erinnerns ist die Kunst der Aufmerksamkeit.

Dankbarkeit ist eine Frucht, die sorgfältige Pflege verlangt. Bei unfeinen Menschen gedeiht sie nicht.

Am glücklichsten ist, wer sowohl Geld spart, als auch ausgibt, denn beides macht Spaß.

Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, dass man sie gar nicht spürt. Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark, dass sie sich nicht mehr zerreißen lassen.

Wir neigen dazu, Unbekannten zu glauben, weil sie uns noch nie betrogen haben.

Auch die zärtlichste Liebe bedarf der Erneuerung durch gelegentliche Trennungen.

Es kommt selten vor, dass eines Mannes Geschäft gleichzeitig sein Vergnügen ist.

Das ist die glücklichste Unterhaltung, wo es keinen Wettstreit gibt und keine Eitelkeit, wohl aber den sanften Austausch der Gefühle.

Freundschaften sind wie alte Dächer, man muss sie ständig reparieren, damit sie halten.

Hoffnung ist eine Art von Glück Vielleicht das größte Glück das diese Welt bereit hat.

Die Hoffnung ist bereits ein Teil des Glücks und, vielleicht, das wichtigste Glück, das diese Welt gewährt. Aber, wie bei allen übermäßig genossenen Freuden: ein Zuviel an Hoffnung wird mit Schmerz bestraft. Und übertriebene Hoffnungen müssen in Enttäuschung enden.

Wir sollten vorsichtig sein, in heiterer Laune Geschichten zu erzählen, in welchen wir eine unvorteilhafte Rolle spielen. Die Leute amüsieren sich, sie lachen jetzt, aber sie behalten die Sache im Gedächtnis und werden sie gegen uns verwenden, wenn ihnen die Umstände gelegen sind.

Große Werke werden nicht durch Gewalt sondern durch Ausdauer vollbracht. Derjenige, der mit Entschlossenheit drei Stunden pro Tag vorangeht, wird in sieben Jahren eine Entfernung so groß wie den Erdumfang hinter sich bringen.

Durch Imitation ist noch keiner berühmt geworden.

Manche verstärken da ihre Stimme, wo sie ihre Argumente verstärken sollten.

Nach dem Wissen ist das nächstbeste zu wissen, wo man etwas findet.

Die Zweite Ehe ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.



— Samuel Johnson (1709 - 1784) war ein englischer Gelehrter und Schriftsteller.


— Johnson ist nach William Shakespeare der meistzitierte englische Autor und war im 18. Jahrhundert die wichtigste Person im literarischen Leben Englands.

Er wurde wegen seiner Gelehrsamkeit meist „Dr. Johnson“ genannt. Das Trinity College Dublin ernannte ihn 1765 zum Doktor der Rechte ehrenhalber, zehn Jahre später erhielt er eine weitere Ehrendoktorwürde der Universität Oxford.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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