Zitate von Rupert Schützbach

— Die besten Zitate (38), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Rupert Schützbach" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wer nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht, könnte ihn bereits verloren haben.

Rupert Schützbach (* 4. Dezember 1933 in Passau-Hals) ist ein deutscher Diplom-Finanzwirt, Zollbeamter i. R. und Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Rupert Schützbach Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

An den Fortschritt zu glauben, ist ein lupenreiner Aberglaube der Vernunft.

Ein guter Lehrer macht mit Beispielen Schule.

Manchen muss man auf die Füße treten, damit sie einem ins Gesicht schauen.

Nicht nur viele Menschen, auch viele Bücher leiden an Übergewicht.

Alle Theorie ist grau, außer in der Politik, wo sie auch rot, schwarz oder grün sein kann.

Mancher hat mehr Glück, mancher mehr Macht als Verstand.

Dilemma der Demokratie: Mitreden kann nur, wer von der Sache etwas versteht; wer aber von der Sache etwas versteht, wozu soll der noch mitreden?

Nur was man anpackt, bekommt man in den Griff.

Erleuchtung wird nur denen zuteil, die sich im Dunklen befinden.

Nur wer seine Grenzen kennt, weiß, wann er sie überschreitet.

Um im Leben gut dazustehen, muss man an der richtigen Stelle sitzen.

Mancher Mensch trägt seine ganze Kultur im Kulturbeutel mit sich.

Auf der untersten Sprosse der Erfolgsleiter ist die Unfallgefahr am geringsten.

Wer nicht die nötigen Fettpolster besitzt, muß sich durch Schwimmen über Wasser halten.

Wer in die Fußstapfen eines Paradepferdes tritt, läuft Gefahr, auf dessen Roßäpfeln auszurutschen.

Respektlosigkeit ist eines der Selbstbehauptungsmittel des kleinen Mannes.

Manager sind auf ihren Terminkalender so stolz, als wäre er ihr Gedächtnis.

Kostenexplosionen reißen tiefe Löcher in die Kassen.

Kein Kleidungsstück ist so stark modischen Einflüssen unterworfen wie der Deckmantel.

Ich habe zur Angst nichts zu sagen. Meine Angst sagt alles.

Gute Literatur verdirbt den schlechten Geschmack.

Es stimmt: Nur wer das Zeug zu etwas hat, dem kann man daran flicken.

Ehrgeiz ist ein Wort, das seine Bedeutung entlarvt.

Beziehungen beziehen sich nur selten auf Verdienste.

Berufsverständnis: Ich bin ein Zöllner. Ich kenne meine Grenzen.

Alle wissen, dass ich es bin, der Christus ans Kreuz schlägt. Alle wissen es, nicht einer hält mich zurück, niemand klagt mich an, keiner verurteilt mich. Alle reichen sie mir weitere Nägel.

Bei manchen Ausleseverfahren wird die Spreu von der Spreu getrennt.

Die total verwaltete Welt wäre schlimmer als Anarchie.

Viele Trinker kennen ihre Promille-Grenzen nicht.

Aus Überzeugung schweigen ist die freiwillige Art, auf den Mund gefallen zu sein.

Immer und überall seinen guten Willen zu bekunden ist ein Zeichen von Willensschwäche.

Wer sich keine Illusionen macht, kann es sich leisten, welche zu besitzen.

So ehrlich kann ein Mensch gar nicht sein, daß er sich nicht selbst belügt.

Vieles wird mit menschlicher Unzulänglichkeit entschuldigt, für das es wegen unzulänglicher Menschlichkeit keine Entschuldigung gibt.

Vorbeter und Nachbeter gibt es genug. Es mangelt an Betern.



— Rupert Schützbach (* 1933) ist ein deutscher Diplom-Finanzwirt und Schriftsteller.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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