Zitate von Robert Bosch

— Die besten Zitate (49), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Robert Bosch" (DE; Unternehmer)

— Bekanntes Zitat:

Robert Bosch (* 23. September 1861 in Albeck bei Ulm; † 12. März 1942 in Stuttgart) war ein deutscher Industrieller, Ingenieur und Erfinder.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Robert Bosch Zitate (Berufsgruppe: Unternehmer / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Gegen Leistungen kommt man nur mit Leistungen auf.

In der heutigen Zeit ist es üblich, dass jeder, der etwas erzeugt, eine Werbung für seine Erzeugnisse einleitet, die nüchtern betrachtet, in ihrem Ausmaß als Unfug zu bezeichnen ist.

Nicht nur die Beobachtungsgabe, sondern auch die Fähigkeit, seine Beobachtungen zu verwerten, die Zusammenhänge zu erkennen und Schlüsse aus dem Beobachteten ziehen zu können, ist nötig, um Erfolg zu haben. Nebenbei gehört auch die Phantasie her, um Gesehenes dort einreihen zu können, wo es hingehört.

Jeder Erfolg ist doch nur ein Wurf zum nächsten Ziel.

Ich weise besonders darauf hin, dass ich es nach wie vor für richtig halte, Arbeiter und Angestellte gut zu bezahlen und sie nicht von oben herab, sondern als gleichberechtigte Vertragsgenossen zu behandeln.

Das Ziel der Mechanisierung und Technisierung ist: Jedem sein Automobil.

Nur gegenseitiges Verständnis kann ein erträgliches Verhältnis schaffen. Dem, der aufrichtig seinen Standpunkt vertritt, muss auch Glauben geschenkt werden.

Dass Werbung notwendig ist, ist unbestreitbar. Über den Umfang kann man der verschiedensten Meinung sein.

Wenn ein Unternehmen auf Dauer bestehen und fortschrittlich bleiben will, gibt es nichts Schlimmeres, als keine Wettbewerber zu haben.

Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.

Einen Vertrag abschließen ohne Hintergedanken, ihn aufs pünktlichste erfüllen, ist eine Tat von höchster geschäftlicher Klugheit.

Im Gegensatz zu dem kaufmännischen Grundsatz, dass man den Lieferanten plagen könne und müsse, um möglichst billig zu kaufen, pflegte ich zu sagen: Mir ist ein guter Lieferant lieber als ein schlechter Kunde.

Es war bei mir ständiger Grundsatz, mir willige Mitarbeiter heranzuziehen, und zwar dadurch, dass ich jeden möglichst weit selbständig arbeiten ließ, ihm dabei aber auch die entsprechende Verantwortung auferlegte.

Ich verdanke meinen Erfolg weniger meinen Kenntnissen als meinem Charakter.

In einer größeren, gut geleiteten Firma ist es meist nicht so, dass einer sagen kann, das oder das habe ich gemacht. In einer solchen Firma muss Zusammenarbeit sein, und einer stützt sich auf den anderen.

Wenn man aber an seine eigenen Erzeugnisse hohe Anforderungen stellt, so stößt man auf die Tatsache, dass die guten Ergebnisse der eigenen Erzeugnisse herabgedrückt werden durch das, was von anderen geliefert wird.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in gleicher Weise von dem Schicksal ihres Unternehmens abhängig.

Wichtig ist auch, dass jeder Vorgesetzte weiß, was im Hause, besonders in seiner Abteilung, vorgeht und dass vorkommende Fragen im Wege der offenen Aussprache geklärt werden.

Ich hatte nie den Ehrgeiz, etwas selber gemacht haben zu wollen.

Eine Firma, die, wie die meinige, nach möglichster Vollkommenheit strebt, muss im eigenen Interesse eine große Menge erzieherischer Arbeit leisten. Wer privatwirtschaftlich gut arbeiten will, arbeitet wohl oder übel auch in mancher Richtung erzieherisch in gutem Sinne und damit volkswirtschaftlich richtig.

Der Eckstein der Gerechtigkeit ist die Gleichheit vor dem Gesetz.

Bei allen Dingen, die man nicht selbst machen kann, sei es aus Mangel an Fähigkeit, sei es aus Mangel an Zeit, ist die Hauptsache, die rechten Leute herauszufinden, welchen man die Arbeit übertragen kann.

Ein Beitrag zur Verbesserung der Technik und der Wirtschaft sollte immer auch den Menschen und den Völkern nützlich sein.

Charakter haben ist von allergrößter Bedeutung. Ein Mensch von Charakter lügt und betrügt nicht und hält sein Wort, er hat Pflichtgefühl gegen seinen Kunden, seine Familie und sich selbst, und das macht einen Geschäftsmann angesehen und beliebt.

Wer aufrecht seinen Weg sucht, stets seinem Gewissen verantwortlich, dem dürfen wir unsere Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns gehen.

Sei Mensch und ehre Menschenwürde.

Immer soll nach Verbesserung des bestehenden Zustands gestrebt werden, keiner soll mit dem Erreichten sich zufrieden geben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen.

Ich sehe mich zu der Erklärung veranlasst, dass es mir gleichgültig ist, ob die bei mir beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen organisiert sind oder nicht, und welcher Organisation sie angehören. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass in dieser Hinsicht ein jeder tun oder lassen kann, was er für gut hält.

Es war nicht immer leicht, die richtige Mitte zu halten, den Mittelweg zu halten zwischen dem Unternehmer, der sich behaupten muss, und dem sozial denkenden Geschäftsmann, das heißt Arbeitgeber, der seinem Gehilfen seinen Verdienst lassen wollte.

Wer stark ist, braucht nicht immer um sein bisschen Ansehen zu bangen. Er hat davon genug, um auch einem eine Freude machen zu können dadurch, dass man ihm Verantwortung überlässt, ihn zur Verantwortungsfreudigkeit erzieht, ihm Freude an der Arbeit und am Erfolg schafft.

Man kann mir nachsagen, ich sei gar kein Erfinder, und ich mache auch gar keinen Anspruch auf diesen Titel. Aber ich bin der Mann, der es fertiggebracht hat, durch Ausdauer, durch gutes Beispiel und durch richtige Behandlung meiner Mitarbeiter einen Betrieb aufzubauen, der einen guten Namen hat in der ganzen Welt. Ich verdanke nicht einen geringen Teil meines Erfolges meiner ausdauernden Gründlichkeit, die verhütete, dass etwas Schlechtes aus meiner Werkstatt hinausging.

Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war.

Jeder soll mitwirken zum Wohle des Ganzen, keinem zu lieb und keinem zu leid, die Menschen sollen geheilt werden und die Homöopathie soll gefördert werden.

Das französische und das deutsche Volk sind nach meiner Ansicht davon überzeugt, dass nur eine Verständigung zwischen den beiden Völkern eine bessere Zukunft herbeiführen kann

Bildung macht frei. Daher die Förderung der Volksbildung; sie hebt ein Volk und macht es nicht nur geeignet, sich wirtschaftlich zu behaupten, sondern gibt ihm auch die Möglichkeit, politisch richtig zu handeln und Irrrlehren als solche zu erkennen.

Von einem Haus wie dem unserigen erwartet man geschmacklich gute, vornehme Reklame und unter Wahrung dieser  Eigenschaften muss sie auch einheitlich sein.

Daß bei der Leitung aller Unternehmungen der Robert Bosch GmbH wie aber auch sonst, die Grundsätze der höchsten Wirtschaftlichkeit in der Warenerzeugung, sowie in der inneren und äußeren Verwaltung hochzuhalten sind, ist eine Selbstverständlichkeit.

Herstellungsfehler sind bei Massenerzeugung fast ausgeschlossen und wer eine gute, in Massen hergestellte Markenware kauft, hat die denkbar beste Gewähr für die Güte und Gleichmäßigkeit der Ware.

Unser Unternehmen wird den heutigen Tiefstand, der sich nur langsam bessern wird, nicht nur überwinden, sondern hat die Kraft in sich, die alte Geltung zu bewahren und aufs Neue zu festigen

Meiner Erfahrung gemäß gibt es nichts Schlimmeres für ein Werk, das auf die Dauer bestehen und fortschrittlich   bleiben will, als keinen Wettbewerber zu haben

Meine Absicht geht dahin, neben der Linderung von allerhand Not, vor allem auf Hebung der sittlichen, gesundheitlichen und geistigen Kräfte des Volkes hinzuwirken.

Es wird wohl von keiner Seite bestritten werden, dass ein Führertum überall und zu allen Zeiten nötig sein wird, und schon die Tatsache, dass die Menschen von Geburt aus nicht gleich sind, lässt den Gedanken absonderlich erscheinen, dass jemals eine Zeit kommen werde, die ohne führende Persönlichkeit auskommen werde.

Das Vertrauen der Kundschaft und der Ruf der Ware ist mehr wert, als ein vorübergehender Nutzen. Wohl ist der Ruf der Bosch-Ware groß. Aber der muss so bleiben und darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Bei mir galt von jeher der Grundsatz, nach jeder Richtung das Beste zu erzeugen, d.h. zu liefern.

Auf der Ausbildung tüchtiger Mechaniker und Techniker beruht die Zukunft unserer Industrie und jeder Fortschritt auf technischem Gebiet.



— August Robert Bosch (1861 - 1942) war ein deutscher Industrieller, Ingenieur und Erfinder.


— Nach Abschluss der Realschule und einer Lehre war Bosch weitere sieben Jahre in verschiedenen Unternehmen in Deutschland, den USA (für Thomas Edison in New York) und Großbritannien (für die deutsche Firma Siemens) tätig.

Mit der Eröffnung der "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" im Jahr 1886 in Stuttgart legte er den Grundstein für die heutige Robert Bosch GmbH.

Die Erfindung der ersten kommerziell nutzbaren Hochspannungszündkerze als Teil eines Zündsystems auf Magnetbasis durch Robert Boschs Ingenieur Gottlob Honold im Jahr 1902 war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Verbrennungsmotors.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Unternehmer") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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