Zitate von Ricarda Huch

— Die besten Zitate (32), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Ricarda Huch" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Ricarda Huch (* 18. Juli 1864 in Braunschweig; † 17. November 1947 in Schönberg im Taunus, heute Stadtteil von Kronberg; Pseudonym Richard Hugo) war eine deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Ricarda Huch Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

In der Liebe sprechen Hände und Augen meist lauter als der Mund

Die meisten Menschen denken desto mehr an sich, je weniger sie von sich sprechen.

Obwohl Christus unerreichbar über allen Menschen ist, findet sich doch jeder in ihm wieder.

Aus der Fülle des Herzens leben, ist das ganze Geheimnis des Lebens.

Man hat den Deutschen ein zu starkes Nationalgefühl vorgeworfen; ich möchte eher sagen, wir hätten ein zu schwaches.

Getrennt, wie hatten wir uns viel zu sagen, Und sagten stets nur eines: Liebst du? Ja!

Wer sich mit Gott zu vereinigen glaubt, indem er sich von den Menschen absondert, befindet sich auf dem Irrweg und versinkt anstatt in Gott nur immer tiefer in sich selbst.

Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, wir würden uns gegenseitig mehr Freude machen.

Weil du der Himmel bist, gibt’s keinen dort!

Siehst du, wie die Birken zittern? Meine Seele zittert so.

In dich gebogen, ganz von dir umnachtet, Von dir verschlungen wird die Seele still.

Gestern weint ich in den Schoß des Glückes: Ach, mir fehlt die Sonne deines Blickes!

Der Mann ist persönlich, das Weib typisch.

Bang hab ich gedacht: Sterben müsst ich, hätt ich dich noch lieber.

Alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung.

Wer rückwärts blickt, gibt sich verloren: wer lebt und leben will, muss vorwärts sehen.

Alles, was schön ist, alles, was heilig, Nennet das Wort dir: eine Mutter!

Das Abstrakte und Unpersönliche wird allzu leicht gehässig.

Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknüpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das Auflösen derselben.

Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz.

Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf.

Das Leben ist ein kurzer Traum. (Lat.: Vita somnium breve.)

Der Gegensatz des Spiels zum Ernst des Lebens kann nur Erwachsenen zum Bewusstsein kommen, denn Kinder spielen eigentlich immer, bei ihnen ist Spiel und Leben eins.

Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.

Glück ist etwas, was man geben kann, ohne es zu haben.

In jedem Urteil drückt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus.

Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn.

Menschen, die Einfluss auf andere ausüben wollen, müssen dafür sorgen, dass sie nicht zu oft zu sehen sind.

Wir sind Menschen, soweit wir Kopf, wir sind Gott und Teufel, soweit wir Herz sind.

Demokratie ist eine Sache der Gesinnung.

Es gibt auch im Meer des Lebens keine ewigen Felsen.



— Ricarda Octavia Huch (1864 - 1947) war eine deutsche Dichterin und Historikerin.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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