Zitate von René Descartes

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "R. Descartes" (FR; Wissenschaftler) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— René Descartes (1596 - 1650) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.

— Bekanntes Zitat:

Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "René Descartes" (Berufsgruppe: Wissenschaftler / Land: FR)

Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche. (Aus: Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie Band 4.)


Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.


Die Klarheit und Deutlichkeit unserer Begriffe ist das Merkmal ihrer Wahrheit.


Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.


Die einzige unmittelbar glaubwürdige Realität ist die Realität des Bewußtseins.


Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.


Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind.


Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.


Wenn ich mit meinem Denken jede Sinneserkenntnis in Zweifel ziehen kann, bleibt als letzte Gewissheit die Existenz meines Denkens.


Die größten Geister sind der größten Fehler ebenso wie der größten Tugenden fähig.


Betrachte ich die Sache recht, so findet sich kein einziges Merkmal, mit Hilfe dessen ich unzweifelhaft bestimmen könnte, ob ich wach bin oder träume.


Was man nicht gut beschreiben kann, kann man auch nicht messen.


Von allen, die bis jetzt nach Wahrheit forschten, haben die Mathematiker allein eine Anzahl Beweise finden können, woraus folgt, daß ihr Gegenstand der allerleichteste gewesen sein müsse.


Es gibt keine angeborene Vorstellung im menschlichen Geist.


Diejenigen, welche die größten Verstandeskräfte besitzen und ihre Gedanken am besten ordnen, um sie klar und verständlich zu machen, können stets am überzeugendsten reden, selbst wenn sie niemals etwas von Rhetorik gehört haben.


Wenn man zu begierig ist in der Vergangenheit zu leben, so bleibt man gewöhnlich sehr unwissend in der Gegenwart.


Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.


Das Lesen von guten Büchern ist wie eine Unterhaltung mit den besten Menschen vergangener Jahre.




— René Descartes (1596 - 1650) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.


— Descartes legte den Grundstein für den „kontinentalen“ Rationalismus des 17. Jahrhunderts, der später von Baruch Spinoza und Gottfried Leibniz kritisch-konstruktiv weitergeführt wurde. Dieser stand von Anfang an im Gegensatz zum britischen „Empirismus“, einer Denkschule, die von Hobbes, Locke, Berkeley und Hume begründet wurde.

Viele Elemente seiner Philosophie haben Anleihen im späten Aristotelismus, dem wiederbelebten Stoizismus des 16. Jahrhunderts und bei früheren Philosophen wie Augustinus gemacht.


Descartes gilt als der Vater der analytischen Geometrie, der Brücke zwischen Algebra und Geometrie. Ob er wirklich der „Erfinder“ des nach ihm benannten rechtwinkligen „Kartesischen Koordinatensystems“ ist, wird heute bezweifelt, da es in seinen Schriften nicht auftaucht.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Wissenschaftler") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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