Zitate von René Descartes

— Die besten Zitate (60), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "René Descartes" (FR; Wissenschaftler)

— Bekanntes Zitat:

Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.

René Descartes (* 31. März 1596 in La Haye en Touraine; † 11. Februar 1650 in Stockholm) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten René Descartes Zitate (Berufsgruppe: Wissenschaftler / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche. (Aus: Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie Band 4.)

Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

Die Klarheit und Deutlichkeit unserer Begriffe ist das Merkmal ihrer Wahrheit.

Die einzige unmittelbar glaubwürdige Realität ist die Realität des Bewusstseins.

Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind.

Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.

Wenn ich mit meinem Denken jede Sinneserkenntnis in Zweifel ziehen kann, bleibt als letzte Gewissheit die Existenz meines Denkens.

Die größten Geister sind der größten Fehler ebenso wie der größten Tugenden fähig.

Betrachte ich die Sache recht, so findet sich kein einziges Merkmal, mit Hilfe dessen ich unzweifelhaft bestimmen könnte, ob ich wach bin oder träume.

Was man nicht gut beschreiben kann, kann man auch nicht messen.

Von allen, die bis jetzt nach Wahrheit forschten, haben die Mathematiker allein eine Anzahl Beweise finden können, woraus folgt, daß ihr Gegenstand der allerleichteste gewesen sein müsse.

Es gibt keine angeborene Vorstellung im menschlichen Geist.

Diejenigen, welche die größten Verstandeskräfte besitzen und ihre Gedanken am besten ordnen, um sie klar und verständlich zu machen, können stets am überzeugendsten reden, selbst wenn sie niemals etwas von Rhetorik gehört haben.

Wenn man zu begierig ist in der Vergangenheit zu leben, so bleibt man gewöhnlich sehr unwissend in der Gegenwart.

Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.

Das Lesen von guten Büchern ist wie eine Unterhaltung mit den besten Menschen vergangener Jahre.

Wenn man zu leben versucht, ohne zu philosophieren, dann ist das, als halte man die Augen geschlossen, ohne daran zu denken, sie zu öffnen.

Beschreibt man die Bedeutung der Worte so genau wie möglich, und man wird die Menschheit von der Hälfte ihrer Irrtümer befreien.

In der Tat ist Gott allein vollkommen weise, das heißt mit dem vollkommenen Wissen aller Dinge begabt.

Wir dürfen nicht annehmen, dass alle Dinge unseretwegen geschaffen worden sind.

Jedes Problem, das ich löste, wurde zu einer Regel, die später dazu diente, andere Probleme zu lösen.

Ich denke, also handle ich mir Komplexe ein.

Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewusstsein seiner selbst.

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.

Unerfahrene Leute begehen oft den Fehler darin, dass sie Falsches gelten lassen, während sieden Schein erwecken wollen, als verständen sie es, als dass sie Richtiges widerlegen. (Quelle: Buch: Meditationen)

Zur Erkenntnis der Dinge braucht man nur zweierlei in Betracht zu ziehen, nämlich uns, die wir erkennen, und die Dinge selbst, die es zu erkennen gilt.

Wer ernsthaft die Wahrheit der Dinge ergründen will, darf sich keiner einzelnen Wissenschaft verschreiben; denn alle Teile der Wissenschaft stehen im Verbund wechselseitiger Abhängigkeit.

Unter Intuition verstehe ich nicht das mannigfache wechselnde Zeugnis der Sinne, das sich auf die verworrenen Bilder der Anschauung stützt, sondern ein so einfaches und instinktes Begreifen des reinen und aufmerksamen Geistes.

Immer bemüht sein, lieber sich selbst als das Schicksal zu besiegen, und lieber die eigenen Wünsche als die Weltordnung ändern! Begreifen, dass außer unseren eigenen Gedanken nichts vollständig in unserer Gewalt steht!

Ich achte unsere Theologie und wollte ebenso wie jeder andere mir den Himmel gewinnen. Aber ich hatte von meinen Lehrern versichern hören, dass der Weg zum Himmel den Unwissenden ebenso offen stehe wie den Gelehrten, und dass die geoffenbarten Wahrheiten, die dahin führten, unsere Einsicht übersteigen.

Es ist gut, etwas von den Sitten verschiedener Völker zu wissen, um die unsrigen unbefangener zu beurteilen und nicht zu meinen, dass alles, was unseren Moden zuwiderläuft, lächerlich und vernunftwidrig sei, wie solche Leute zu meinen pfelgen, die nichts gesehen haben.

Es ist demnach besser, überhaupt nicht zu studieren, als sich mit so schwierigen Gegenständen zu beschäftigen, dass man, nicht in der Lage, Wahres von Falschem zu unterscheiden, sich genötigt sieht, das Zweifelhafte für gewiss anzunehmen.

Die Sterblichen sind von so blinder Neugierde erfüllt, dass sie häufig ihren Geist auf unbekannten Wegen schweifen lassen, ohne irgendeine gegründete Hoffnung auf Erfolg, bloß um die Probe zu machen, ob dort das, was sie suchen, etwa vorhanden ist.

Denn mit den Geistern anderer Jahrhunderte verkehren, ist fast dasselbe wie reisen.



— René Descartes (1596 - 1650) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.


— Descartes (latinisiert Renatus Cartesius) legte den Grundstein für den „kontinentalen“ Rationalismus des 17. Jahrhunderts, der später von Baruch de Spinoza und Gottfried Leibniz kritisch-konstruktiv weitergeführt wurde. Dieser stand von Anfang an im Gegensatz zum britischen „Empirismus“, einer Denkschule, die von Hobbes , Locke, Berkeley und Hume begründet wurde.

Viele Elemente seiner Philosophie haben Anleihen im späten Aristotelismus, dem wiederbelebten Stoizismus des 16. Jahrhunderts und bei früheren Philosophen wie Augustinus gemacht.


Descartes gilt als der Vater der analytischen Geometrie, der Brücke zwischen Algebra und Geometrie. Ob er wirklich der „Erfinder“ des nach ihm benannten rechtwinkligen „Kartesischen Koordinatensystems“ ist, wird heute bezweifelt, da es in seinen Schriften nicht auftaucht.

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