Zitate von Rabindranath Tagore

— Die besten Zitate (140), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Rabindranath Tagore" (IN; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Rabindranath Tagore (* 7. Mai 1861 in Kalkutta; † 7. August 1941 ebenda) war ein bengalischer Dichter, Philosoph, Maler, Komponist, Musiker und Brahmo-Samaj-Anhänger.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Rabindranath Tagore Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: IN) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Lass Dein Leben leichtfüßig auf den Rädern der Zeit tanzen, wie Tau auf der Spitze eines Blattes

Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen.

Ich schlief und träumte, das Leben wäre Freude,
ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht;
ich handelte - und siehe: Die Pflicht war Freude.

In notwenigen Dingen: Die Einheit.
In fraglichen Dingen: Die Freiheit.
In allen Dingen: Die Liebe.

Dass ich bin, erfüllt mich mit immer neuem Staunen. Und dies bedeutet Leben.

Gott wohnt in jedem Menschen, und wenn wir ihn finden wollen, dann können wir ihm nur in den Tiefen unseres Herzens begegnen, dort ist er zu Hause. Das ist der einzige Ort, an dem Gott wohnt.

Die kleine Wahrheit hat klare Worte; die große Wahrheit hat großes Schweigen.

Hört keiner Deinen Ruf, so geh dennoch allein. Und wagen sie nicht bei stürmischer Nacht ein Licht hochzuhalten, dann zünde Du Dein Herz trotz Schmerz an und werde selbst zum Lichtfeuer.

Wolken schweben in mein Leben, aber nicht mehr um Regen zu tragen oder Sturm zu anzukündigen, sondern um meinem Sonnenuntergang Farbe zu verleihen.

Die Tiefe einer Freundschaft hängt nicht von der Länge der Bekanntschaft ab.

Lass mich nicht beten, um vor Gefahren geschützt zu sein, sondern um ihnen furchtlos gegenüber zu stehen.

Du kannst keinen Ozean überqueren, indem du einfach nur aufs Wasser starrst.

In der Stärke der Waffen zeigt sich die Schwäche der Menschen.

Bei dem Streit um die Wahrheit bleibt der Streit die einzige Wahrheit.

Lesen ohne Denken ist dasselbe wie Bausteine anhäufen, ohne etwas damit zu tun.

Der Pessimismus ist eine Art geistiger Trunksucht; er verschmäht gesunde Nahrung, frönt dem Genuss des Haderns und Anklagens und bringt sich künstlich in einen Zustand der Niedergeschlagenheit, der ihn nach stärkeren Mitteln greifen lässt.

Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können.

Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern.

Schöne Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen.

In welche Weiten mussten meine Augen schweifen, bis ich sie schloss und sah: „Hier bist Du!“

Du kannst das Beste nicht wählen. Das Beste wählt dich.

Nicht der Boden ist das Vaterland, sondern die Menschen darauf.

Lerne – als ob Du ewig lebtest, aber lebe – als ob Du morgen sterben müsstest.

Das fertige Haus macht sich um das beseitigte Gerüst keine Sorgen.

Über viele Jahre unter großen Kosten reiste ich durch viele Länder, sah die hohen Berge, die Ozeane. Nur was ich nicht sah, war der glitzernde Tautropfen im Gras gleich vor meiner Tür.

Die Seele ist die Brücke, die zur Unsterblichkeit führt.

Wenn ihr ein Problem anpackt, wird es euch den Weg zeigen, es zu lösen.

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehen.

In Tatsachen gekleidet, fühlt die Wahrheit sich eingeengt. Im Gewande der Dichtung bewegt sie sich leicht und frei.

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Allein sein zu müssen ist schwer - allein sein zu können, ist schön.

Die Sterne sagen:
Ich entzünde mein kleines Licht.
Ob das Dunkel schwindet, das frag mich nicht.

Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus.

Der Geist, der Schärfe, aber nicht Weite hat, bleibt an jedem Punkte stecken und kommt nicht von der Stelle.

Das Leid ist eine harte Münze, die wir für alles Wertvolle im Leben, für unsere Kraft, Weisheit und Liebe zahlen müssen. Die Wolke sprach zu mir: „Ich vergehe“; die Nacht sprach: „Ich tauche ein in den feurigen Morgen.“ Der Schmerz sprach: „Ich verharre in tiefem Schweigen als seine Fußspur.“

„Ich sterbe hinein in die Vollendung“, sprach mein Leben zu mir. Die Erde sprach: „Mein Licht küsst deine Gedanken jeden Augenblick.“
„Die Tage vergehen“, sprach die Liebe, „aber ich warte auf dich.“ Der Tod sprach: „Ich fahre das Boot deines Lebens über das Meer.“

Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne.

Wer Gutes tut, klopft ans Tor; wer liebt, findet es offen.

Das Problem gilt für die ganze Welt. Kein Volk kann sein Heil dadurch erlangen, dass es sich von den anderen löst. Entweder wir werden alle miteinander gerettet, oder wir gehen alle miteinander unter.



— Rabindranath Tagore (1861 - 1941) war ein bengalischer Universalgelehrter und Anhänger der hinduistischen Reformbewegung „Brahmo Samaj“


— Tagore (bengalisch Rabīndranāth Ṭhākur) erhielt 1913 den Nobelpreis für Literatur und war damit der erste asiatische Nobelpreisträger.

Er revolutionierte in einer als „Bengalische Renaissance“ bekannten Zeit die bengalische Literatur mit Werken wie „Ghare baire“ (dt. Das Heim und die Welt) oder „Gitanjali“ sowie einer Vielzahl von Gedichten, Kurzgeschichten, Briefen, Essays und Bildern erweiterte er die bengalische Kunst. Zwei seiner Lieder sind heute die Nationalhymnen von Bangladesch und Indien: „Amar Shonar Bangla“ und „Jana Gana Mana“. Tagore wurde als Gurudeb bezeichnet, ein Ehrentitel, der sich auf Guru und Deva bezieht.

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