Zitate von Plutarch

— Die besten Zitate (79), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Plutarch" (GR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Dumm und feige ist, wer aus Furcht vor Verlust den Besitz des Nötigen ablehnt.

Plutarch (* um 45 in Chaironeia; † um 125) war ein antiker griechischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Plutarch Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: GR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

Die Dichtkunst ist eine redende Malerei, die Malerei aber eine stumme Dichtkunst.

Nachlässigkeit richtet selbst vorzügliche Anlagen der Natur zugrunde. Belehrung aber verbessert eine schlechte Anlage.

Für ein kleines Stücklein Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht und Lebenszeit, wozu sie doch entstanden und von Natur aus da sind.

Alle Vergnügungen auf alle Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig; alle ganz zu vermeiden, gefühllos.

Ein Fürst erlangt am meisten Ruhm bei seinen Bürgern, wenn er die Alleinherrschaft in eine Volksherrschaft verwandelt.

Man soll ebensowenig nach den Augen heiraten wie nach den Fingern

Verunglimpfungen sind für den, der sie ausspricht, schimpflicher als für den, dem sie gelten.

Der Geist des Menschen ist kein Gefäß, das gefüllt werden muss, sondern ein Feuer, das entfacht werden muss.

Wie schwer ist’s doch, zum Bauche zu sprechen, der keine Ohren hat!

Nicht nur Lob, sondern auch Tadel zur Unzeit bringt Schaden.

Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde nötig hat.

O Schicksal, gib mir zu so vielem und so großem Glück auch ein kleines Unglück!

Wenn ich dir was gebe, bettelst du umso mehr. Der Erste, der seine Hand auftut, ist schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte.

Ein Fürst ist am glücklichsten, wenn er seine Untertanen dahin bringt, dass sie nicht ihn, sondern für ihn fürchten.

Wenn einer in der Trunkenheit etwas Sträfliches begeht, so muss er doppelte Strafe erleiden, als wenn er es in der Nüchternheit begangen hätte.

Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.

Tapferkeit und Klugheit sind immer seltene Tugenden unter den Menschen, aber die seltenste ist wohl die Gerechtigkeit.

Schifffahrt ist nötig, leben ist nicht nötig.

Der Atheist glaubt, der Abergläubische wünscht, dass es keine Götter gibt.

Ein Mann, der über sechzig Jahre ist und dem Arzt noch die Hand hinhält, ist belachenswert.

Man darf ferner, wie ich behaupte, die Kinder nicht durch Schläge und Misshandlungen zu gutem Betragen anhalten, sondern nur durch Ermahnungen und vernünftiges Zureden.

Das schlimmste unter den wilden Tieren ist der Tyrann, unter den Zahmen der Schmeichler.

Erholung ist die Würze der Arbeit.

Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand.

Besser sterben als leben, wenn man nicht bloß vor den Feinden, sondern auch vor den Freunden in stetem Misstrauen leben muss.

Der Haushalt ist der beste, in dem man nichts überflüssiges will, nichts Notwendiges entbehrt.

Wohnst du neben einem Lahmen, so wirst du hinken lernen.

Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.

Eine gute Leibesbeschaffenheit in der Jugend ist die Grundlage eines guten Alters.

Jegliches Laster kann man durch die Tugend, keineswegs durch das entgegengesetzte Laster vermeiden.

Das ist königlich, dass man Böses über sich sagen lässt von einem, dem man Gutes getan.

Das Seltenste, was ich gesehen: ein alter Tyrann.

Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.

Übermäßiges Lob blähet den Jüngling auf und machet ihn eitel.

Das Schöne nachahmen und etwas schön nachahmen, ist nicht dasselbe.

Einsicht verschafft das Gute, erhält es, mehrt es und macht rechten Gebrauch davon.



— Plutarch (um 45 - 125 n.Chr.) war ein antiker griechischer Schriftsteller.


— Plutarchs überlieferte Werke sind auf Griechisch geschrieben, waren aber sowohl für griechische als auch für römische Leser gedacht.
Dies gilt insbesondere für sein bekanntestes Werk, die „Parallelbiographien“ (ab 96), in denen jeweils die Lebensweise eines herausragenden Griechen mit einem Römer verglichen wird, deren Leben Ähnlichkeiten aufweisen. Beispielsweise steht Alexander der Große neben Cäsar, Demosthenes neben Cicero.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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