Zitate von Peter Hohl

— Die besten Zitate (47), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Peter Hohl" (DE; Unternehmer)

— Bekanntes Zitat:

Wenn mir jemand droht, er sei beleidigt, wenn ich nicht tue, was er will, wähle ich die Beleidigung.

Peter Hohl (* 29. Juli 1941 in Karlsruhe) ist ein deutscher Schriftsteller, Publizist und Verleger.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Peter Hohl Zitate (Berufsgruppe: Unternehmer / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Welche Eltern sind erfolgreicher: Die ihren Kindern sagen, was sie sollen - oder die sie erleben lassen, was sie können?

Ich habe keine Zeit ist immer gelogen. Jeder hat pro Tag genau 24 Stunden, und er setzt sie für das ein, was ihm wichtig ist. Wer keine Zeit sagt, meint keine Lust.

Erfahrung ist nur in der Rückschau wahrnehmbar. Wer keine hat, kann ihr Fehlen nicht erkennen.

Es gibt vier Möglichkeiten, nicht gefressen zu werden: Stärker, schneller, schlauer sein - oder nicht gut schmecken.

Das war ein gutes Gespräch, sagt immer der, der am meisten geredet hat.

Wer andere egozentrisch nennt, neidet ihnen vielleicht den Platz im Zentrum, der doch eigentlich ihm gebührt?

Michelangelo sagte: Der David steckte von Anfang an in dem Marmorblock. Ich habe nur entfernt, was nicht dazu gehörte. Entferne bei einem Problem alles Unbrauchbare - und übrig bleibt eine Chance.

Ich bin viel zu selbstbewusst, um überheblich zu sein.

Ein gewisses Maß an Selbstzweifeln ist immer ein Zeichen erhöhter Intelligenz.

Ich bin von 11 Menschen umgeben, von denen jeder nur 10% meiner Zeit beansprucht - und sich wundert, dass ich in den restlichen 90% meine Arbeit nicht schaffe.

So lange ich hinter dem Glück herrenne, wird es mich nicht einholen.

Wirklich abhängig sind wir heute von den perfekten Dienstleistern. Dienen ist nicht mehr Unterwerfung. Dienen ist Macht.

Recht haben ist nicht das, wofür die Menschen einen lieben.

Kinderbücher werden so gemacht, wie die Verleger vermuten, dass die Buchhändler glauben, dass die Eltern meinen, sie könnten den Kindern gefallen.

Die Menschen schließen aus dem, was sie sehen, auf das, was sie nicht sehen.

Ist ein Wegweiser unglaubwürdig, nur weil er selbst nicht in die Richtung geht, in die er zeigt?

Die Erde ist ein geschlossenes System, in dem es kein Wachstum geben kann. Jedes Atom muss irgendwoher kommen und am Ende wieder irgendwohin gehen.

Manchmal hast du nur die Wahl zwischen zwei falschen Entscheidungen.

Man muss die Wiesen betonieren. Dann sind sie auch so modern wie unsere Parkplätze.

Die Menschen haben mehr Angst vor dem Unbekannten als vor dem Gefährlichen. Darum misstrauen sie Ausländern und setzen sich betrunken ans Steuer.

Ist eigentlich jemand tolerant, der keine Intoleranz duldet?

Ja, ich hätte manches, was ich zu spät gemacht habe, schon früher tun können. Aber dann hätte ich das, was ich früher gemacht habe, später tun müssen!

Kennen Sie auch einen, der immer genau weiß, was er gewollt hätte?

Kein General käme auf die Idee, zwischendurch mal seine Verbündeten anzugreifen. Wieso tun das Ehepartner mit solcher Begeisterung?

Wir könnten viel mehr erreichen, wenn wir die Leute nicht immer auch noch erziehen wollten.

Wenn jemand meine Tante auf den Tod anspricht, pflegt sie zu sagen: "Sterben? Das mach ich erst ganz am Schluss."

Wenn alle Aktien steigen, triffst du viele Leute, die glauben, sie seien begnadete Börsenexperten.

Unglücklicherweise muss man klug sein, um Dummheit zu erkennen. Darum bemerkt sie so selten jemand bei sich selbst.

Neulich traf ich einen, der hatte ganz gegensätzliche Fähigkeiten: Die eine Hälfte seiner Zeit verbrachte er damit, die Vergangenheit zu bereuen – in der anderen Hälfte sorgte er sich um die Zukunft.

Manchmal fragt man sich: Soll man Kinder zu anständigen Menschen erziehen – oder sie lieber auf das Leben vorbereiten?

Manche Menschen glauben ernsthaft, in dieser Welt existiere nur das, was sie mit ihren knapp 2 kg Gehirn erfassen und nachweisen können. Sie halten sich interessanterweise für besonders gescheit.

Früher habe ich sehr sorgfältig die Straße gefegt, damit sie aussieht wie vor einer Minute gereinigt. Aber schon am nächsten Tag sah sie aus wie gestern gefegt. Jetzt mache ich das gleich so, wie es am nächsten Tag aussehen würde. Und gönne mir in der gewonnenen Zeit irgend etwas Erfreuliches.

Es gibt wirklich Menschen, die setzen sich in einem völlig freien Eisenbahnwaggon auf ihren reservierten Platz, weil sie für die Reservierung bezahlt haben, und zürnen dem Reisebüro, weil sie Rückwärtsfahren nicht vertragen.

Du musst auch durch Tiefen gehen können, wenn du Tiefe gewinnen willst.

Der vielleicht folgenschwerste Irrtum der Menschheit ist der Glaube, dass etwas aus der Welt verschwindet, wenn man es nur ausreichend verdünnt.

Der Journalist liest in der druckfrischen Zeitung zuerst seinen eigenen Artikel, der Sportler sucht den Bericht über seine Mannschaft. Nicht, was wir nicht wissen, interessiert uns am meisten, sondern was uns betrifft.

Der Himmel ist blau. Das ist die Wahrheit. Der Himmel ist nicht blau. Die Luftmoleküle streuen lediglich den Blau-Anteil des Sonnenlichts stärker als die übrigen Spektralfarben. Das ist die Wahrheit. Es gibt in der Außenwelt überhaupt kein Blau. Es gibt elektromagnetische Wellen der Wellenlänge 470 Nanometer, die unser Hirn dazu bringen, sich Blau vorzustellen. Auch das ist die Wahrheit.

Dafür dass gut gearbeitet wird, ist in einer erfolgreichen Firma derjenige verantwortlich, der die Arbeit macht. Sein Vorgesetzter hat dafür zu sorgen, dass er das gern tut.

Früher habe ich auf eine Fee gewartet, die mir einen Wunsch erfüllt. Heute weiß ich: Ich muss nur genau genug wissen, was ich mir wünsche, um es ganz ohne Fee zu erreichen.

Es spielt keine Rolle, ob das, woran du glaubst, zutrifft. Entscheidend ist, ob es dir hilft.

Geld kann wirklich glücklich machen: wenn man es dringend braucht und dann bekommt. Aber wer durch immer mehr Geld immer glücklicher werden will, wird ebenso enttäuscht wie einer, der die Freude des Durstlöschens steigern will, indem er immer weiter trinkt.

Auch wenn ich genau sagen kann, wo du stehst: Ich sehe dich in Wirklichkeit nicht dort, wo du bist, sondern da, wo ich bin: auf den drei Quadratzentimetern Netzhaut im Hintergrund meiner eigenen Augen.

Viele Probleme rühren daher, dass der Mensch von ungelernten Kräften hergestellt wird.

Auch schlechte Nachrichten können wertvoll sein – wenn man sie früher hat als die anderen.

Für manche Menschen ist es wichtiger, dass sie recht haben, als dass es ihnen gut geht.

Ärger ist wie Säure. Er zerfrißt vor allem das Gefäß, in dem er sich befindet.



— Peter Hohl (* 29. Juli 1941) ist ein deutscher Schriftsteller, Publizist und Berater.


Peter Hohl ist Fachautor zu Themen der Security und IT-Sicherheit und ein bekannter Aphoristiker. Peter Hohl wurde nach Abitur in Karlsruhe, einer Schauspielausbildung in Heidelberg und abgebrochenem Germanistik- und Geschichtsstudium bei der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung zum Journalisten ausgebildet. Von dort wechselte er nach Baden-Baden zum damaligen Südwestfunk (Hörfunk) als Reporter und Redakteur. Er moderierte Magazinsendungen (Heute Mittag) und produzierte Reportagen und Features. Von 1967 bis 1979 war er engster Mitarbeiter von Eduard Zimmermann. 1980 gründete er den Peter Hohl Verlag, der ab 1991 unter dem Namen SecuMedia Verlags-GmbH firmiert.

Peter Hohl ist Initiator der Messe it-sa in Nürnberg, des Themenparks IT-Sicherheit und der Vortragsforen der Messe Security in Essen und der Zeitschriften WIK - Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft und - Die Zeitschrift für Informationssicherheit.

Einem breiten Publikum wurde Peter Hohl - abgesehen von den Auftritten bei Aktenzeichen XY … ungelöst - ab 1997 bekannt durch seine Wochensprüche in bisher fünf Büchern und auf einer Website.

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