Zitate von Peter Bamm

— Die besten Zitate (47), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Peter Bamm" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Was der liebe Gott vom Gelde hält, kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt.

Peter Bamm (* 20. Oktober 1897 in Hochneukirch, heute Jüchen, Rhein-Kreis Neuss; † 30. März 1975 in Zollikon/Kanton Zürich, Schweiz) war ein deutscher Schiffsarzt, Chirurg, Journalist und Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Peter Bamm Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Albernheit ist eine Erholung von der Umwelt.

Frauen sind immer erstaunt, was Männer alles vergessen. Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern.

Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird.

Das Spiel ist das einzige, was Männer wirklich ernst nehmen.
Deshalb sind Spielregeln älter als alle Gesetze der Welt.

Das ist der Vorteil des Schriftstellers: Wenn man etwas loswerden will, schreibt man ein Buch.

Früher rasierte man sich, wenn man Beethoven hören wollte, jetzt hört man Beethoven, wenn man sich rasieren will.

Die Albernheit ist der Prüfstein der Freundschaft sowohl als der Liebe.

Im Grunde haben die Menschen nur zwei Wünsche: Alt zu werden und dabei jung zu bleiben.

Der Sport ist ein sehr vernünftiger Versuch des modernen Zivilisationsmenschen, sich die Strapaze künstlich zu verschaffen.

Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.

Die Wahrheit ist unteilbar. Nur die Köpfe, in die sie nicht hineingeht, können gespalten werden.

Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.

Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich.

Gesundheit ist ein provisorischer Zustand der nichts Gutes verspricht.

Wünsche haben die Eigenschaft, nach ihrer Verwirklichung immer ganz anders auszusehen als vorher.

Sehenswürdigkeiten gehören zu den härtesten Pflichten, die die Kultur dem europäischen Reisenden auferlegt.

Es ist nicht einfach, Vorurteile als Prinzipien auszugeben, aber es gelingt den meisten.

Erfahrungen haben nur einen bedingten Wert. Niemals wiederholt sich etwas ganz genau.

Auch im Wörterbuch kommt „Anstrengung“ vor „Erfolg“.

Hoffnung ist der Inhalt des Wartens. Die Kunst des Wartens besteht darin, die Zeit des Wartens, anstatt sie verloren zu geben, seinem Leben hinzuzugewinnen.

Die Albernheit ist ein Protest gegen die festgefügte und stumpfsinnige Ordnung der Welt, ein Aufstand der menschlichen Seele gegen das Gefängnis, das sie sich selbst gebaut hat.

Das Merkmal einer echten Gaunerei ist, dass der Gesellschaft auf eine unmoralische Weise eine moralische Lehre erteilt wird.

Ein gutes Gedächtnis merkt sich nicht alles, sondern vergisst das Unwichtige.

Wenn bedeutende Männer in die Jahre kommen, pflegen sie Erinnerungen zu veröffentlichen. Früher überließ man dergleichen seinem Biographen. Aber gerade die, die nicht ganz sicher sind, dass sie eine haben werden, tun es heutzutage lieber selbst.

Fleiß ist nur bei Leuten eine Tugend, die von Natur aus faul sind.

Es ist eine Kunst, aus fremden Fehlern zu lernen. Die meisten lernen nicht einmal aus den eigenen.

Dämonen lärmen! Engel verrichten still ihr Werk.

Was das Leben ausmacht, sind nicht die Ziele, sondern die Wege zum Ziel.

Eine ernste Sache mit Humor betrachten heißt noch lange nicht ihren Ernst verkennen.

Den jüngsten Tag der Zivilisation werden wir ihrem unaufhaltsamen Fortschritt verdanken.

An den Frühstückstisch treten heißt ein neues Leben beginnen.

Narren allein sind würdig, der Weisheit die Schleppe zu tragen.

Das Salz des Reisens sind die glücklichen Zufälle.

Fleiß für die falschen Ziele ist noch schädlicher als Faulheit für die richtigen.

In der Demokratie darf jeder sagen, was er denkt - auch wenn er gar nicht denken kann.

Das Leben ist zu aufregend, als dass man gemütlich darin herumsitzen dürfte.

Wenn man jung ist, neigt man zu einer Großmut, von der man im Alter einsieht, wie wenig sie der Welt bedeutet.

Sieger kommen an. Nach Niederlagen strandet man.

Die Technik, welche weder gut noch böse ist, ist ohne Bezug zur Moral. Die Moral steckt nicht in dem Hammer, sondern in dem Menschen, der ihn führt. Die Technik bedarf einer moralischen Instanz, welche eine Kontrolle über ihre Anwendung zum Nutzen des Menschen ausübt.

Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren, als dadurch, dass er in Erfüllung geht.

Die wenigsten Menschen kennen das Geheimnis, zu sich selbst höflich zu sein.

As den Träumen des Frühlings wird im Herbst Marmelade gemacht.

Auf den ersten Blick ist jedes Mädchen zum Verlieben schön. Auf den zweiten Blick kommt es an.

Einem Kameraden hilft man. Einem Kollegen misstraut man. Mit einem Freunde ist man albern.

Der größte Luxus ist eine eigene Meinung; nur wenige leisten sich ihn.

Computer sind schnell. Gute Gedanken sind langsam.



— Peter Bamm (1897 - 1975; eigentlich Curt Emmrich) war ein deutscher Schriftsteller.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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