Zitate von Paul Cézanne

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "P. Cézanne" (FR; Künstler) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Paul Cézanne (1839 -) war ein französischer Künstler und post-impressionistischer Maler.

— Bekanntes Zitat:

Der Inhalt unserer Kunst liegt primär in dem, was unsere Augen denken.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Paul Cézanne" (Berufsgruppe: Künstler / Land: FR)

Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe. Die Farben sind der Ausdruck dieser Tiefe an der Oberfläche. Sie steigen aus den Wurzeln der Welt auf. Sie sind ihr Leben, das Leben der Ideen.


Von niemanden abhängen, der Mann seines Herzens, seiner Grundsätze, seiner Gefühle sein: nichts habe ich seltener gesehen.


Leider ist das, was man den Fortschritt nennt, nichts als die Invasion der Zweifüßler, die nicht ruhen, bis sie alles in scheußliche Quais mit elektrischer Beleuchtung verwandelt haben.


Wenn ich beim malen denke, ist alles verloren.


Die Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die vom Bewusstsein der eigenen Macht herrührt.


Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann.


Wir dürfen uns nicht damit zufrieden geben, die schönen Formeln unserer erlauchten Vorgänger beizubehalten. Machen wir uns doch frei davon und studieren wir die schöne Natur, versuchen wir ihren Geist herauszuheben, suchen wir uns doch so auszudrücken, wie es unserem persönlichen Temperament entspricht. Im übrigen, auch die Zeit und das Nachdenken verändern so nach und nach unser Sehen, und am Ende finden wir zum Verständnis.


Monet ist nicht mehr als ein Auge – aber der Himmel weiß, was für ein Auge.


An zwei Dinge muss man sich gewöhnen, um das Leben erträglich zu finden: die Unbilden der Zeit und die Ungerechtigkeiten der Menschen.


Ein anderer wird machen, was ich nicht habe machen können. Ich bin vielleicht nur der Primitive einer neuen Kunst.


Ich denke an nichts, wenn ich male, ich sehe Farben.


Man muss die Natur nicht reproduzieren, sondern präsentieren, durch was? Durch gestaltende farbige Äquivalente. Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur.


Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen. Darum erscheint sie den wahren Malern durchaus dramatisch.


Ich könnte hundert Jahre malen, tausend Jahre, ohne einzuhalten, es würde mir vorkommen, als wüsste ich nichts.


Ehrgeiz fängt die kleinen Seelen leichter als die großen, wie Stroh und Hütten leichter Feuer fangen als Paläste.


Der Louvre ist ein gutes Lehrbuch, doch darf er immer nur ein Vermittler sein. Das wahre und großartige Studium, das es zu unternehmen gilt, ist das der Mannigfaltigkeit des Naturbildes.


Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.


Die Natur ist immer dieselbe, aber von ihrer sichtbaren Erscheinung bleibt nichts bestehen. Unsere Kunst muss ihr das Erhabene der Dauer geben, mit den Elementen und der Erscheinung all ihrer Veränderungen. Die Kunst muss ihr in unserer Vorstellung Ewigkeit verleihen. Was ist hinter der Natur? Nichts vielleicht. Vielleicht alles.


Eitel heißt: nichtig, so ist die Eitelkeit so elend, dass man ihr nichts Schlimmeres nachsagen kann als ihren Namen. Sie gibt sich selbst als das, was sie ist.


Die Erkenntnis der eigenen Kraft macht bescheiden.


Das Publikum glaubt nicht an die Reinheit bestimmter Gesinnungen und Gefühle und kann sich im allgemeinen nur zu niedrigen Ideen erheben.


Ich verabscheue alle heute lebenden Maler, außer Monet und Renoir.


Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen. Darum erscheint sie den wahren Malern durchaus dramatisch.


Der Künstler ist nur ein Aufnahmeorgan, ein Registrierapparat für Sinnesempfindungen, aber, weiß Gott, ein guter, empfindlich komplizierter, besonders im Vergleich zu den andern Menschen.


Das, was den großen Maler ausmacht, das ist der Charakter, den er allem verleiht, was er berührt, der Geistesfunke, die Bewegung, die Leidenschaft, denn es gibt eine Klarheit auch in der Leidenschaft.




— Paul Cézanne (1839 -) war ein französischer Künstler und post-impressionistischer Maler.




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