Zitate von Oswald Spengler

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "O. Spengler" (DE; Philosophen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Oswald Arnold Gottfried Spengler (1880 - 1936) war ein deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker.

— Bekanntes Zitat:

Wirklichkeit ist unendliches Wirken, unaufhörliche Bewegung.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Oswald Spengler" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Das Wissen setzt Glauben an das Wissen voraus. Es entwickelt sich aus dem Glauben.


Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen. (Quelle: Untergang des Abendlandes; 1922)


Cogito, ergo sum. Das ist willkürlich: auch wenn ich nicht denke, bin ich.


Das Männliche ist peripher, kämpfend, das Weibliche ist „Dasein“ in Dauer.


Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand.


Frieden ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.


Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.


Menschen, die sich zu Herren geboren und berufen fühlen. Was kommt auf die Zahl an? Sie hat nur das vorige Jahrhundert tyrannisiert, das vor Quantitäten auf den Knien lag. Ein Mann bedeutet viel gegenüber einer Masse von Sklavenseelen, von Pazifisten und Weltverbesserern, die Ruhe um jeden Preis ersehnen, selbst um den der ‚Freiheit’. (Quelle: Jahre der Entscheidung; 1933)


Glaube ist Glaube an Unsichtbares.
Wissen ist Glaube an Sichtbares.


Was anzieht, will erobert, was abstößt, vernichtet sein.


Demokratie und Plutokratie sind gleichbedeutend. Sie verhalten sich wie der Wunsch zur Wirklichkeit, wie Theorie zur Praxis, wie Erkenntnis zu Erfolg.


Das Weib als Mutter ist, der Mann als Krieger und Politiker macht Geschichte. (Quelle: Untergang des Abendlandes; 1922)


Kühle Urteilskraft ist die Wortlose Fähigkeit, Sinneseindrücke und Handlungen zu einer Einheit zu fassen.


Der Geist denkt, das Geld lenkt. (Quelle: Untergang des Abendlandes; 1922)


Ich sehe in der Weltgeschichte das Bild einer ewigen Gestaltung und Umgestaltung, eines wunderbaren Werdens und Vergehens organischer Formen. Der zünftige Historiker aber sieht sie in der Gestalt eines Bandwurms, der unermüdlich Epochen ‚ansetzt‘.


Einst durfte man nicht wagen, frei zu denken;
jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr.


Erfahrung bedeutet ursprünglich immer schlechte Erfahrung.


Allzu viel Bewusstheit tötet den echten Willen, den instinktiven Drang zur Tat und lässt nur das bloße Wollen zurück.


Wer Gott definiert, ist schon Atheist. (Quelle: Gedanken; von der Religion; 1925)




— Oswald Arnold Gottfried Spengler (1880 - 1936) war ein deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker.


— Zu Spenglers Interessen gehörten Mathematik, Geschichte und Kunst. Bekannt ist er vor allem für sein 1918 und 1922 erschienenes Buch „Der Untergang des Abendlandes“, das den Anspruch hatte, die gesamte Weltgeschichte abzubilden.

Sein Modell der Geschichte postuliert eine „Zyklen-Theorie“ (von jeweils etwa 1000 Jahren), nach der immer wieder neue Kulturen entstehen, eine Blütezeit erleben und nach dieser Vollendung untergehen.


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