Zitate von Oscar Wilde

— Die besten Zitate (359), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Oscar Wilde" (GB; Schriftsteller)

Nichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben verpfändet, die Alten sind in der Rumpelkammer des Lebens, aber die Jugend ist die Herrin des Lebens.(Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Oscar Wilde Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Mitleid ist bequemer als Liebe zum Denken.

Man sollte Anteil nehmen an der Freude, der Schönheit, der Farbigkeit des Lebens. Je weniger man von den Schattenseiten des Lebens spricht, desto besser. (Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

Man muss etwas wirklich ernst nehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.

Mäßigung ist tödlich. Nur Überschwang führt zu Erfolg.

Liebe ist wundervoller als Kunst.

Lasterhaftigkeit: Ein Mythos, den gute Leute erfunden haben, um die merkwürdige Anziehungskraft anderer zu erklären.

Jeder bezeichnet seine Irrtümer als Erfahrung.

In unserem Zeitalter sind nur unnötige Dinge unbedingt nötig.

In der Liebe betrügt man anfangs sich selbst und am Ende andere.(Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

In allen wichtigen Dingen ist Stil, nicht Ernsthaftigkeit, wesentlich.

Heutzutage sollte uns nichts überraschen – außer glücklichen Ehen. (Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

Heutzutage kann man alles überleben – außer den Tod, und alles verlieren – außer den guten Ruf. (Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

Genau zu beschreiben, was nie geschehen ist, ist nicht nur den Historikern vorbehalten, sondern das unveräußerliche Vorrecht eines jeden Mannes von Gaben und Kultur. (Quelle: „Der Kritiker als Künstler“)

Geheimnisse sind immer größer als ihre Offenbarungen.

Frauen sind Gemälde. Männer sind Probleme.(Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

Es ist tragisch, dass so viele gutaussehende junge Männer ins Leben treten, um in einem nützlichen Beruf zu enden.

Es ist immer schmerzhaft, sich von Leuten zu trennen, die man für sehr kurze Zeit gekannt hat. Die Abwesenheit alter Freunde kann man mit Gleichmut ertragen. Aber die vorübergehende Trennung von jemanden, dem man gerade vorgestellt wurde, ist fast unerträglich.(Quelle: „Bunbury oder Ernst muß man sein“)

Es gibt schreckliche Versuchungen, und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben.

Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.

Eine wirklich tadellose Knopflochblume ist das einzige, was Kunst und Natur verbindet.

Eine Wahrheit hört auf, wahr zu sein, wenn mehr als einer an sie glaubt.

Eine strenge und unumstößliche Regel, was man lesen sollte und was nicht, ist albern. Man sollte alles lesen. Mehr als die Hälfte unserer heutigen Bildung verdanken wir dem, was wir nicht lesen sollten.

Ein Dichter kann alles überleben außer einen Druckfehler.
(A poet can survive everything but a misprint.)

Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags.(Quelle: „Der Kritiker als Künstler“)

Die Liebe beginnt damit, dass man sich selbst betrügt, und sie endet damit, dass man andere betrügt.

Die Jugendlichkeit Amerikas ist seine älteste Tradition. Dreihundert Jahre alt. (Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

Die Gesellschaft ist bereit, dem Verbrecher zu verzeihen, dem Träumer nicht.

Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles – mit Ausnahme des Selbstverständlichen.

Der Künstler kann nur eins nicht sehen: Das Offensichtliche. Das Publikum kann nur eins sehen: Das Offensichtliche. Resultat: Die Zeitungskritik.

Alles Denken ist unmoralisch. Seine Quintessenz ist die Vernichtung. Sowie man über etwas nachdenkt, hat man es schon erwürgt. Nichts widersteht der Mordlust des Gedankens. (Quelle: „Eine Frau ohne Bedeutung“)

Immer auf dem Sprung stehen, das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.

Die Welt ist von Narren erschaffen, damit Weise in ihr leben können.

Die einzige Gesellschaft, in der man es aushalten kann, ist man selbst.

Zwischen Männern und Frauen ist keine Freundschaft möglich. Da gibt es nur Leidenschaften: Feindschaft, Anbetung, Liebe - aber keine Freundschaft.

Zuviel Erfolg irritiert die besten Freunde.

Wo immer man sich auf das Leben einläßt, wird man enttäuscht. Alles dauert entweder zu lange oder nicht lange genug.

Man sollte nie etwas tun, worüber man nicht nach dem Essen reden kann.

Man kann leicht am Leid des Freundes teilnehmen.
Viel schwerer fällt es, an seinen Erfolgen Freude zu haben.

Macht ist die einzige Lust, derer man nicht müde wird.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.