Zitate von Niccolò Machiavelli

— Die besten Zitate (61), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Niccolo Machiavelli" (IT; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Niccolò Machiavelli (* 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 ebenda) war ein italienischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist, Schriftsteller und Dichter.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Niccolò Machiavelli Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: IT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Menschen verstehen weder ganz böse noch ganz gut zu sein.

Die meisten Schriftsteller sind dem Glück der Sieger hörig.

Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

Die Menschen scheuen sich weniger, einen anzugreifen, der sich beliebt gemacht hat, als einen, den sie fürchten.

Wer sich mit einem halben Sieg begnügt, handelt allzeit klug; denn immer verliert, wer einen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners anstrebt.

Nationen, die man unterworfen hat, muss man entweder glücklich machen oder vernichten.

Man kann einen Krieg beginnen, aber niemals einen beenden, wann man will.

Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog.

Wenn der Teufel Menschen in Verwirrung bringen will, bedient er sich dazu der Idealisten.

Nicht der Titel verleiht dem Mann Glanz, sondern der Mann dem Titel.

Ich glaube, dass der rechte Weg, ins Paradies einzugehen, der sein würde, den Weg zur Hölle kennen zu lernen, um ihn zu meiden.

Es ist nicht weise, das zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.

So ist denn ein Fürst, der das Übel erst dann erkennt, wenn es da ist, nicht wahrhaft weise, was ja nur wenigen gegeben ist.

Auch wenn man unterliegt, soll man es in Ehren tun.

Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.

Wo man weniger weiß, argwöhnt man am meisten.

Ein Fürst, der nicht weise ist, kann auch niemals weise beraten werden.

Die Menschen sind so einfältig und hängen so sehr vom Eindruck des Augenblickes ab, dass einer, der sie täuschen will, stets jemanden findet, der sich täuschen lässt.



— Niccolò di Bernardo dei Machiavelli (1469 - 1527) war ein italienischer Diplomat, Historiker und Philosoph der Renaissance.


Vor allem aufgrund seines Werkes Il Principe (Der Fürst) gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit. Machiavelli ging es hier – im Ansatz neutral – darum, Macht analytisch zu untersuchen, anstatt normativ vorzugehen und die Differenz zwischen dem, was sein soll, und dem, was ist, festzustellen. Er orientierte sich in seiner Analyse an dem, was er für empirisch feststellbar hielt. Sein politisch-philosophisches Hauptwerk Discorsi ist darüber in den Hintergrund getreten.

Der später geprägte Begriff Machiavellismus wird oft als abwertende Beschreibung eines Verhaltens gebraucht, das zwar raffiniert ist, aber ohne ethische Einflüsse von Moral und Sittlichkeit die eigene Macht und das eigene Wohl als Ziel sieht. Sein Name wird daher heute häufig mit rücksichtsloser Machtpolitik unter Ausnutzung aller Mittel verbunden.

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