Zitate von Meister Eckhart

— Die besten Zitate (183), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Meister Eckhart" (DE; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Hast du dich selbst lieb, // so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst. // Solange du einen einzigen Menschen weniger lieb hast // als dich selbst, // so hast du dich selbst nie wahrhaft lieb gewonnen.

Meister Eckhart (* um 1260 in Hochheim (Nessetal); † vor dem 30. April 1328 in Avignon) war ein einflussreicher thüringischer Theologe und Philosoph des Spätmittelalters.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Meister Eckhart Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Alles, was man von Gott aussagen kann, das ist Gott nicht.

Gott hat die Seele auf Freiheit und Eigenständigkeit ausgerichtet, so, dass er ihr über ihren freien Willen hinaus nichts aufzwingen will ; auch will er von ihr nichts fordern, was sie nicht will.

Niemals kann man ein Ding recht in sich selbst erkennen, wenn man es nicht in seiner Ursache erkennt. Niemals kann es Erkenntnis heißen, wenn sie nicht das hervorbringende Ding kennt.

Etliche Leute wollen Gott mit den Augen ansehen, wie sie ein Rind ansehen, und wollen Gott ebenso minnen, wie sie ein Rind minnen.

Gott ist immer in uns, nur wir sind so selten zu Hause.

In dieser Liebe, in der Gott sich selber liebt,
in der liebt er die ganze Welt.
In dieser Lust, in der Gott sich selber genießt,
in der genießt er die ganz Welt.

Wäre das Wort „Danke“ das einzige Gebet, das du je sprichst, so würde es genügen.

Alle Liebe dieser Welt ist auf Eigenliebe gebaut. Ließest du die Eigenliebe, so ließest du leicht die ganze Welt. (Quelle: Merksprüche und Weisungen)

Was kann es Süßeres geben, als einen Freund zu haben, mit dem du alles, was in deinem Herzen lebt, bereden kannst wie mit dir selber?

Ein Ave Maria, aus ganzem Herzen und gelassen gesprochen, hat mehr Kraft und Segen als tausend Psalter, äußerlich gebetet.

Willst du den Kern haben, so musst du die Schale zerbrechen.

Das Beste und Herrlichste, wozu man in diesem Leben gelangen kann, ist, dass du schweigst und Gott wirken und sprechen lässt.

Wir müssen Gott als Form ohne Form verstehen, und als Substanz ohne Substanz, denn Er hat keine Formen.

Es gibt keinen besseren Maßstab der Liebe als das Vertrauen.

Alles Gestürme und Unfriede stammt nur aus Eigenwillen, ob man es merke oder nicht.

So wollen also diese Leute, Gott solle nach ihrem Willen sein – statt sie nach seinem! Man muss es mit dieser Art aushalten, verkehrt bleibt es darum doch.

Es weiß immer ein Esel einen anderen zu schätzen.

Der Mensch soll sich nicht genügen lassen an einem gedachten Gott; denn, wenn der Gedanke vergeht, vergeht auch der Gott. Man soll vielmehr einen wesenhaften Gott haben, der weit erhaben ist über die Gedanken der Menschen und aller Kreaturen.

Je einfacher etwas ist, desto mehr Kraft und Stärke liegt darin.

Dass du klagest, dass du nicht zufrieden bist, darüber beklage dich.

Alles, was vergangen ist
alles, was gegenwärtig ist
alles, was zukünftig ist,
das erschafft Gott im Innersten der Seele.

Wahr ist es, dass Leiden edel ist, und wer am meisten durchmacht, ist der Alleredelste.

Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist dasselbe, mit dem Gott mich sieht. Mein Auge und Gottes Auge sind ein und dasselbe im Sehen, ein und dasselbe im Wissen, ein und dasselbe im Lieben.

Je weiser und mächtiger ein Meister ist, umso unmittelbarer kommt sein Werk zustande, und umso einfacher ist es.

Das ewige Wort wird nur in der Stille laut.

In allen übrigen Wesen ist Gott als Wesen, als Tätigkeit, als Empfinden, aber nur in der Seele gebiert er sich. Alle Kreaturen sind eine Fußstapfe Gottes, aber die Seele ist in ihrer Natur Gottes Ebenbild.

Alle gleichen Dinge lieben sich untereinander. Und alle ungleichen Dinge fliehen sich und hassen sich untereinander.

Lieber Mensch, lerne dich selbst erkennen, denn das ist dir besser als wenn du die Kraft aller Kreaturen erkenntest

Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.

Gäbe es kein Neues, so würde kein Altes.

Drei Dinge sind es, die uns hindern, so dass wir das ewige Wort nicht hören. Das erste ist die Körperlichkeit, das zweite Vielheit, das dritte ist die Zeitlichkeit. Wäre der Mensch über diese drei Dinge hinausgeschritten, so wohnte er in der Ewigkeit und wohnte im Geiste und wohnte in der Einheit und in der Wüste, und dort würde er das ewige Wort hören. (Quelle: Predigt: Qui audit me, non confundetur)

Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen; er ist nicht weiter als vor der Tür des Herzens. Dort steht er und harrt und wartet.

Der gegenwärtige Augenblick ist das Fenster, durch das Gott in das Haus meines Lebens schaut.

Wo der Mensch aus Hingabe das Seine preisgibt, da muss notgedrungen Gott für ihn eintreten.



— Meister Eckhart (1260 - 1328; auch Eckhart von Hochheim) war ein spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph.


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