Zitate von Martin Luther

— Die besten Zitate (153), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Martin Luther" (DE; Theologe)

Jungen Leuten ist Freude und Ergötzen so vonnöten wie Essen und Trinken.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Martin Luther Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Welt schändet immer, was man loben soll, und lobt, was man schänden soll.

Die wahre Kirche besteht in der Erwählung und Berufung durch Gott.

Die Sünde wird gefesselt durch die Taufe, und das Reich Gottes wird aufgerichtet.

Die Jugend soll nicht traurig sein, sondern heiter und fröhlich. Junge Menschen sollen voll Frohsinn sein.

Die Juden trinken aus den Quellen, die Griechen aus dem Ablauf und die Römer oder Lateiner aus den Pfützen.

Bittet, rufet, schreiet, suchet, klopfet, poltert! Und das muss man für und für treiben ohne Aufhören.

Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.

Der ersparte Pfennig ist redlicher als der erworbene.

Das Leben der Spekulation, die außerhalb des Wortes angestellt wird, das sind Träumereien, vom Teufel eingegeben.

Arbeiten im Lande ist besser als in der Wüste beten.

Aber es ist schwierig, dass einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll.

Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.

Wie du an Gott glaubst, so hast du ihn. Glaubst du, dass er gütig und barmherzig ist, so wirst du ihn so haben.

Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel.

Der Glaube ist der Anfang aller guten Werke.

Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.

Welt ist Welt; sie liebt weder die Gerechtigkeit noch duldet sie sie.

Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden.

Ein Rausch ist zu ertragen, die Trunkenheit aber nicht.

Glaube ohne Liebe ist nichts wert.

Ich fürchte nichts, weil ich nichts habe.

Glück betört mehr Leute als Unglück.

Eines guten Redners Amt oder Zeichen ist, dass er aufhöre, wenn man ihm am liebsten zuhört.

Es gefällt mir kein Stand so gut, ich wollte auch keinen lieber annehmen, als ein Schulmeister zu sein.

Es muss ein jeglich Land seinen eigenen Teufel haben, Welschland seinen, Frankreich seinen. Unser deutscher Teufel wird ein guter Weinschlauch sein und muss Sauf heißen, dass er so durstig und höllisch ist, der mit so großem Saufen Weins und Biers nicht kann gekühlt werden.

Es ist nichts Helleres denn die Sonne, das ist die Schrift. Ist aber eine Wolke davor getreten, so ist doch nichts anderes dahinter denn dieselbe helle Sonne. Ist ein dunkler Spruch in der Schrift, so zweifelt nur nicht, es ist gewißlich dieselbe Wahrheit dahinter, die am anderen Ort klar ist, und wer das Dunkle nicht verstehen kann, der bleibt bei dem Lichten.

Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden.

Auf dieser Welt muss entweder bald gestorben oder geduldig gelebt werden.

Gott macht Kinder, er wird sie gewiß auch ernähren.

Wenn die Schulen zunehmen, dann steht´s wohl im Land.

Die Werke der Gerechten wären Todsünden, würden sie nicht in frommer Gottesfurcht von den Gerechten als Todsünden gefürchtet.

Alle Arbeit ist nichts anderes als ein Finden und Aufheben der Güter Gottes.

Der Mensch bleibt närrisch bis ins vierzigste Jahr. Wenn er dann anfängt, seine Narrheit zu erkennen, ist das Leben schon dahin.

Wir sind allzulang genug deutsche Bestien gewesen, die nicht mehr können, denn kriegen und fressen und saufen. Lasst uns aber einmal die Vernunft brauchen, dass Gott merke die Dankbarkeit seiner Güter.

Wer den "stillen Freitag" und den Ostertag nicht hat, der hat keinen guten Tag im Jahr.

Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen.

Furcht tut nichts Gutes. Darum muss man frei und mutig in allen Dingen sein und feststehen.

Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht.

Dann sind die Sünden vor Gott wirklich läßliche Sünden, wenn sie von den Menschen als Todsünden gefürchtet werden.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.