Zitate von Martin Heidegger

— Die besten Zitate (61), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Martin Heidegger" (DE; Philosoph)

Das alltägliche Sein zum Tode ist als verfallendes eine ständige Flucht vor ihm.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Martin Heidegger Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Entfernen besagt ein Verschwindenmachen der Ferne, das heißt der Entferntheit von etwas, Näherung. (Quelle: Sein und Zeit; 1927)

Im Denken wird jeder Mensch einsam und langsam.

Überall bleiben wir unfrei an die Technik gekettet, ob wir sie leidenschaftlich bejahen oder verneinen. Am ärgsten sind wir jedoch der Technik ausgeliefert, wenn wir sie als etwas Neutrales betrachten; denn diese Vorstellung, der man heute besonders gern huldigt, macht uns vollends blind gegen das Wesen der Technik.

Das erkennende Suchen kann zum "Untersuchen" werden als dem freilegenden Bestimmen dessen, wonach die Frage steht.

Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden.

Ein Zeug „ist“ strenggenommen nie. Zum Sein von Zeug gehört je immer ein Zeugganzes, darin es dieses Zeug sein kann, das es ist. Zeug ist wesenhaft „etwas, um zu ...“.

Das Gewissen redet einzig und ständig im Modus des Schweigens.

Nicht Lehrsätze und „Ideen“ seien die Regeln eures Seins. Der Führer selbst und allein ist die heutige und künftige Wirklichkeit und ihr Gesetz.

Doch das Sein - was ist das Sein? Es ist Es selbst. Dies zu erfahren und zu sagen, muss das künftige Denken lernen.

Das Bedenklichste in unserer bedenklichen Zeit ist, dass wir noch nicht denken.

Der Wunsch, vom Standpunkt der Standpunktlosigkeit als vermeintlich echte und überlegene Objektivität zu philosophieren, ist entweder kindisch oder, wie es gewöhnlich der Fall ist, unaufrichtig.

Zur Selbstheit gehört Welt; diese ist wesenhaft daseinsbezogen.

Wohl die tiefste Deutung dessen, was Liebe ist, steht bei Augustinus, in dem Wort, das lautet: „amo: volo ut sis“, ich liebe, das heißt, ich will, dass das Geliebte sei, was es ist.

Der Mensch ist der Nachbar des Seins.

Die wissende Heiterkeit ist ein Tor zum Ewigen.

Die Erfahrung des in-der-Zeit-Seins von Vorstellungen setzt gleichursprünglich Wechselndes «in mir» und Beharrliches «außer mir».

Höher als die Gegenwart steht die Möglichkeit.

Metaphysik ist das Hinausfragen über das Seiende, um es als ein solches und im Ganzen für das Begreifen zurück zu erhalten.

Die Einheit der horizontalen Schemata von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart gründet in der ekstatischen Einheit der Zeitlichkeit. Der Horizont der ganzen Zeitlichkeit bestimmt das, woraufhin das faktisch existierende Seiende wesenhaft erschlossen ist.

Erst wenn wir uns denkend dem schon Gedachten zuwenden, werden wir verwendet für das noch zu denkende



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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