Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "M. Ebner-Eschenbach" (AT; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.


— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Marie von Ebner-Eschenbach" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT)

Ein guter Witz muss den Schein des Unabsichtlichen haben. Er gibt sich nicht dafür, aber siehe da, der Scharfsinn des Hörers entdeckt ihn, entdeckt den geistreichen Gedanken in der Maske eines schlichten Wortes. Ein guter Witz reist inkognito.


„Und ich habe mich so gefreut!“ sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?


Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.


Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.


Wie teuer du eine schöne Illusion auch bezahltest, du hast doch einen guten Handel gemacht.


Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.


Wir müssen immer lernen, zuletzt auch noch sterben lernen.


Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.


Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.


Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.


Der Engherzige sagt "Man kann nicht allen helfen", und hilft keinem.


Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.


Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.


An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.


Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.


Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.


Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.




— Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830 - 1916) war eine mährisch-österreichische Schriftstellerin.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.