Zitate von Ludwig Feuerbach

— Die besten Zitate (68), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Ludwig Feuerbach" (DE; Philosoph)

Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur für die Leeren leer.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Ludwig Feuerbach Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Was der Mensch nicht aus sich selbst erkennt, das erkennt er gar nicht.

Wer nicht, wenn auch unabsichtlich, beleidigen oder verletzen will, dem fehlt alle Energie, alle Tatkraft. Man kann keinen Fuß bewegen, ohne Wesen zu zertreten, keinen Tropfen Wasser genießen, ohne Infusorien zu verschlucken.

Nur der ist etwas, der etwas liebt.

Es geht den Büchern wie den Jungfrauen. Gerade die besten, die würdigsten bleiben oft am längsten sitzen. Aber endlich kommt doch einer, der sie erkennt und aus dem Dunkel der Verborgenheit an das Licht eines schönen Wirkungskreises hervorzieht.

Bewusstsein ist Selbstbestätigung, Selbstbejahung, Selbstliebe, Freude an der eignen Vollkommenheit. Bewusstsein ist das charakterische Kennzeichen eines vollkommenen Wesens.

Gott ist der Spiegel des Menschen.

Die Empfindung von dem Unglück des Schlechten ist Empfindung von dem Glück des Guten: der Mangel eines Gutes bringt oft dieselbe Wirkung hervor als der Besitz desselben.

Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muss.

Es geht den Büchern wie den Jungfrauen. Gerade die besten bleiben oft am längsten sitzen.

Die Mutterliebe des Sohnes ist die erste Sehnsucht, die erste Demut des Mannes vor dem Weibe.

Die Liebe des Sohnes zur Mutter ist die erste Liebe des männlichen Wesens zum weiblichen.

Gott ist kein physiologisches oder kosmisches, sondern ein psychologisches Wesen.

Je glücklicher wir einen anderen machen, umso glücklicher werden wir selbst.

So viele Menschen sind, so viele Kräfte, so viele Eigenschaften hat die Menschheit.

Der Mensch verlegt sein Wesen zuerst außer sich, ehe er es in sich findet.

Wie die Kraft, so ist das Ideal.

Die Philosophie ist die Erkenntnis dessen, was ist. Die Dinge und Wesen so zu denken, so zu erkennen, wie sie sind – dies ist das höchste Gesetz, die höchste Aufgabe der Philosophie.

Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.

Die Form der Wissenschaft ist ewig die Notwendigkeit. Die Notwendigkeit negieren, heißt den Standpunkt der Erkenntnis und Wissenschaft negieren.

Macht euch vertraut mit Natur, erkennt sie als eure Mutter; ruhig sinket ihr dann in die Erde hinab.

So lange der Mensch nicht im Höchsten frei, bei sich, selbständig ist, so lange kann er auch in Kunst und Wissenschaft nicht das Höchste erreichen.

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.

Bücher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nützen sich durch den Gebrauch nicht ab.

Je mehr du von deinem Selbst aufgibst, desto größer und wahrer ist deine Liebe.

Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.

Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbart haben sind schon halb geheilt.

Was wäre der Mensch ohne Empfindung? Sie ist die musikalische Macht im Menschen.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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