Zitate von Ludwig Feuerbach

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "L. Feuerbach" (DE; Philosophen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Ludwig Andreas Feuerbach (1804 − 1872) war ein deutscher Philosoph und Anthropologe.

— Bekanntes Zitat:

— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Ludwig Feuerbach" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Aber freilich […] diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen vorzieht […];
denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die Wahrheit.


Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken.


Wollt ihr das Volk bessern, so gebt ihm statt Deklamationen gegen die Sünde bessere Speisen. (Aus: Die Naturwissenschaft und die Revolution)


Der Sündenfall
Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam?
Um der Theologie einen Gefallen zu tun.


Wo kein Du, ist kein Ich.


Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum. (Aus: Das Wesen des Christentums)


Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.


Nur wer keine irdischen Eltern hat, braucht himmlische Eltern.


Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens.


Fragen und Antworten sind die ersten Denkakte.


Berge versetzt der Glaube. Jawohl! Die schweren Probleme löset der Glaube nicht auf, sondern verschiebt sie nur.


Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch ist die Mitte der Religion, der Mensch ist das Ende der Religion.


Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.


Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit. Nur der ist etwas, der etwas liebt. Nichts sein und nichts lieben ist identisch.


Das Leben muß wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.

Auch der beste Wein verliert für uns allen Reiz, wenn wir ihn wie Wasser hinunterschütten.


Vier Hände vermögen mehr als zwei; aber auch vier Augen sehen mehr als zwei.


Das Böse ist durch das Gute verursacht. Weil das Gute unterscheidet, ist es Quell und Ursprung von Streit.


Die Vorstellung, daß Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist von allem Aberglauben der größte.


Die Intoleranz ist die leibliche Tochter des Teufels, die Lehre des bösen Prinzips, die Lehre der Lüge.


Sonst war die Religion, ich geste's, die Stütze des Staates,
aber jetzt ist der Staat Stütze der Religion.


Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.


Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.




— Ludwig Andreas Feuerbach (1804 − 1872) war ein deutscher Philosoph und Anthropologe.




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