Zitate von Ludwig Börne

— Die besten Zitate (69), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Ludwig Börne" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.

Ludwig Börne (* 6. Mai 1786 im jüdischen Ghetto von Frankfurt am Main; † 12. Februar 1837 in Paris) war ein deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Ludwig Börne Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, nicht ihren Wert.

Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.

Der Wahn aller Regierenden, vom Minister bis zum Pedell herab, ist, dass das Regieren ein großes Geheimnis sei, welches dem Volk zu seinem Besten verschwiegen werden müsse

Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut; wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.

Zank ist der Rauch der Liebe.

Wenn das Schicksal ruft: »Le jeu est fait, messieurs!« - so achten das die wenigsten. Erst wenn sie hören: »Rien ne va plus!« bekommen sie Lust, aber zu spät.

Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.

Philosophen sind nicht mehr als die Schmiede, die den Pflug verfertigen; da muß noch gar vieles geschehen, bis man das Brot an den Mund bringen kann.

Ob wir spotten oder ernst sind, kriechen oder hüpfen, zaudern oder fortstürmen, hoffen oder fürchten, glauben oder zweifeln - am Grabe begegnen wir uns alle.

Nur unterdrückte Worte sind gefährlich.

Man ist nur Herr, sich den ersten Becher zu versagen, nicht den zweiten.

Je vornehmer einer ist, desto höflicher behandelt er den Niedrigen.

In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillesteht, nicht wer sich bewegt.

Glücklichsein ist auch eine Tugend.

Für Erfahrungen muss man teuer bezahlen, und trotzdem will niemand sie haben, wenn man sie verschenken möchte.

Ein Mann von Geist wird nicht allein nie etwas Dummes sagen, er wird auch nie etwas Dummes hören.

Die Deutschen lassen sich leicht unter einen Hut bringen; aber unter einen schweren. Sie sind nur einig, wo es etwas zu leiden gibt, wo zu tun, niemals.

Die äußere Freiheit des Geistes ist der Humor, er ist immer souverän.

Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.



— Carl Ludwig Börne (1786 - 1837) war ein deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker.


— Börne (geboren als Juda Löb Baruch), der zuweilen mit Jean Paul verglichen wird, gilt aufgrund seiner pointiert-witzigen anschaulichen Schreibweise als Wegbereiter der literarischen Kritik – insbesondere des Feuilletons – in Deutschland.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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