Zitate von Lü Bu We

— Die besten Zitate (148), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Lü Bu We" (CN; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Wer die Wahrheit hat, für den ist Erfolg und Misserfolg dasselbe.

Lü Buwei (* um 300 v. Chr.; † 236/235 v. Chr.) war ein chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Lü Bu We Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CN) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Herz muss in Harmonie und Ruhe sein, dann erst wird es heiter.

Wer den Sinn erfasst hat, ist ruhig. Wer ruhig ist, meidet das Wissen. Wer den Wert des Nichtwissens erkennt, mit dem kann man über den Weg des Fürsten reden.

Siegen ist nicht das Schwerste. Den Sieg festhalten, darin liegt die Schwierigkeit.

Wer erfolgreich sein will, muss zuerst seine eigene Habsucht überwinden.

Der Heilige kann die Zeit nicht machen, aber er kann in seinen Handlungen der Zeit entsprechen. Wenn die Handlungen der Zeit entsprechen, so ist der Erfolg groß.

Auf jedes Ende folgt wieder ein Anfang, auf jedes Äußerste folgt eine Wiederkehr.

Wer andere besiegen will,
muss sich erst selbst besiegen.
Wer andere beurteilen will,
muss sich erst selbst beurteilen.
Wer andere erkennen will,
muss sich erst selbst erkennen.

Es genügt, die Musik eines Landes zu beobachten, um seine Sitten zu kennen.

Die Weisesten verstehen die Zukunft, die weniger Weisen die Vergangenheit, die noch weniger Weisen die Gegenwart.

Wenn man weiß, dass man nichts weiß, das ist das Höchste.

Die Beherrschung der Persönlichkeit und die Beherrschung des Staates müssen sich nach denselben Grundsätzen richten.

Wenn der Verbote zu viel sind, so werden sie nicht mehr beachtet.
Wenn die Arbeiten zu zahlreich sind, so kann man sie nicht zustande bringen.
Wenn die Befehle zu häufig sind, so werden sie nicht mehr gehört.

Die Möglichkeit des Sieges darf man nicht bei anderen suchen, sondern muss sie in sich selber finden.

Fließendes Wasser fault nicht, die Türangeln rosten nicht, das kommt von der Bewegung.

Wenn man etwas nicht weiß, so kann man fragen; wenn man etwas nicht kann, so kann man es lernen.

Der Himmel gibt eine Gelegenheit nicht zweimal. Die Zeit verweilt nicht lang, ein geschickter Arbeiter braucht seine Arbeit nicht zu wiederholen. Es kommt alles auf den rechten Augenblick an.

Es liegt in der Natur der Menschen, dass sie nicht über einen Berg stolpern, wohl aber über einen Ameisenhügel.

Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut.

Je rauschender die Musik, desto melancholischer werden die Menschen, desto gefährlicher wird das Land, desto tiefer sinkt der Fürst.

Wer sich nicht schämt, etwas nicht zu können, und sich nicht ärgert, etwas nicht zu können, der kommt voran.

Der Hirsch lebt auf dem Berg, aber sein Schicksal hängt in der Küche.

Beredsamkeit, die nicht mit der Logik übereinstimmt, Wahrhaftigkeit, die nicht mit der Vernunft übereinstimmt, Mut, der nicht mit der Gerechtigkeit übereinstimmt, Gesetzlichkeit, die nicht mit der sinngemäßen Anwendung übereinstimmt, sind wie ein irrender Wanderer auf schnellem Rosse oder wie ein Wahnsinniger, der ein scharfes Schwert schwingt.

Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen.

Das Werk geht dem Ruhm voran, die Arbeit geht dem Werk voran, die Worte gehen der Arbeit voran. Wer sich nicht auf die Arbeit versteht, wie vermag der den Worten anderer zuzuhören?

Den Charakter reicher Leute kann man danach beurteilen, wofür sie Geld übrig haben.

Nur für einen kranken Staat heißt die Medizin: Soldat.

Ein Fisch, so groß, dass er ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Trockenen nicht einmal den Ameisen gewachsen.

Wer die Leute nach dem Wert ihrer Geschenke beurteilt, ist dumm.

Aus reiner Tugend entströmt reine Musik.

Jedes große Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird, bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird.

Alle Belohnung muss bis zum Urheber gehen. Wenn der Urheber belohnt wird, so kann sich kein Fehler einschleichen.

Ist die eigene Person in Ordnung, so kommt die Familie in Ordnung; ist die Familie in Ordnung, so kommt der Staat in Ordnung; ist der Staat in Ordnung, so kommt die Welt in Ordnung.

Das Höchste ist es, in sich selbst zu gehen; tiefer steht es, von anderen etwas zu verlangen.

Angesichts eines großen Vorteils nicht von dem abweichen, was man für recht erkannt hat, ist unbestechlich.

Das Ich ist das Subjekt des Handelns, die Welt ist das Objekt des Handelns. Wer unterscheiden kann, worauf es beim Handeln ankommt, der erkennt das Wichtigere und das Unwichtigere.

Männer von sittlicher Klarheit kennen die Pflichttreue bis zum Tod. Wer die Pflichttreue bis zum Tod kennt, der wird nicht mehr verwirrt werden von Gewinn und Schaden, Leben oder Untergang.



— Lü Buwei (um 300 - 235 v. Chr.) war ein chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph.


— Lü Bu-wie (auch Lü Puwei oder Lü Pu-wie; chinesisch Lü Bu We) lebte zur Zeit der Streitenden Reiche. Er veranlasste als Gönner der Gelehrten (Philosophen) seiner Zeit die Abfassung einer Schrift der "vermischten Schulen" mit dem Titel „Frühling und Herbst des Lü Buwei“.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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